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Wednesday, March 23, 2022

Lebensmittel-Knappheit: „Wenn alle weniger Fleisch konsumieren, würde das die Lage entspannen“ - WELT

Angesichts stark gestiegener Lebensmittelpreise und hoher Kostenrisiken für die Landwirtschaft nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die EU-Kommission am Mittwoch ein Maßnahmenpaket zur Stützung der Agrarmärkte vorgestellt. Neben einer Soforthilfe in Höhe von 330 Millionen Euro für die Ukraine ist ein Hilfspaket von 500 Millionen Euro geplant, das besonders von der Krise betroffenen Bauern innerhalb der EU zugute kommen soll.

Zudem sollen die Regeln für die Nutzung von Brachflächen gelockert worden. Außerdem schlägt die Kommission vor, Beihilfe-Vorschriften der EU so zu ändern, dass die Mitgliedstaaten für einen begrenzten Zeitraum Landwirte unterstützen können, die mit stark gestiegenen Produktionskosten zu kämpfen haben. So haben sich die Preise für viele Düngemittel in den vergangenen Monaten gegenüber 2020 fast verfünffacht.

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Die Lebensmittelindustrie trifft zudem, dass der Weltmarktpreis für Weizen gegenüber 2020 auf fast das Doppelte gestiegen ist. Sorgen bereitet weiterhin, dass sich in der Ukraine, einem wichtigen Agrarexporteur, wegen des Krieges laut dem dortigen Landwirtschaftsministerium die Fläche für die Frühjahrsaussaat um rund die Hälfte verringern dürfte.

Die Kommission sieht durch diese Entwicklung „die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln in der EU derzeit nicht gefährdet“, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heißt, „da der Kontinent bei vielen landwirtschaftlichen Erzeugnissen weitgehend autark“ sei. Ein Problem für die EU jedoch sei die Importabhängigkeit der europäischen Landwirtschaft bei Futtermitteln. Deshalb sollen vorerst auf Flächen, die aus ökologischen Gründen als Brachen ausgewiesen sind, auch Futterpflanzen angebaut werden dürfen.

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Für übergangsweise hinnehmbar hält dies der Göttinger Agrarpolitik-Professor Stephan von Cramon-Taubadel. Zwar solle man sich davon „nicht allzu viel erhoffen“, sagte er WELT, „da als Brachen oft solche Flächen ausgewiesen werden, die wegen der Bodenbeschaffenheit oder der Lage eher unterdurchschnittliche Erträge liefern“. Weil ihre Nutzung dennoch „einige Mehrerträge bringen“ könne, sollte man sie jetzt nutzen, „allerdings nur kurzfristig für einige Jahre“.

Danach müsse es wieder Brachen und andere Formen von ökologischer Vorrangfläche geben, „weil sie für eine nachhaltige Landwirtschaft unverzichtbar sind“, meint von Cramon-Taubadel. Er warnt aber davor, die Krise für eine Kehrtwende zu nutzen: „Wir sollten jetzt nicht anfangen, kurzfristig erforderliche Maßnahmen wie den Verzicht auf Brachen dauerhaft festzuschreiben und damit die sehr sinnvollen agrarpolitischen Reformen der letzten Jahre rückgängig zu machen.“

Weniger Fleisch würde helfen

Mit Blick auf den Fleischkonsum sagte er: „Wenn alle zum Beispiel zehn bis 15 Kilogramm Fleisch pro Jahr weniger konsumieren, muss weniger Tierfutter angebaut werden, können die Flächen also stärker für menschliche Nahrungsmittel genutzt werden. Das würde nennenswert zur Entspannung der globalen Versorgungslage mit Grundnahrungsmittel beitragen.“

Komplex ist die Situation bei Düngemitteln. Auf der einen Seite hat vor allem der russische Lieferstopp bei Stickstoffdünger dafür gesorgt, dass sich die Kosten hiesiger Bauern um mehr als 400 Euro pro Hektar erhöhen können. Insofern sind die von der EU-Kommission nun erlaubten Beihilfen für betroffene Bauern naheliegend.

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Indes verweist von Cramon-Taubadel auf internationale Auswirkungen: „Düngemittel-Beihilfen für die europäische Landwirtschaft können die europäische Nachfrage anheizen und dazu führen, dass diese knapp werdenden Produkte noch weniger als ohnehin etwa in Afrika eingesetzt werden können.“ Schon heute aber werde in Afrika zu wenig gedüngt.

„Ginge der knapp werdende Dünger nun fast nur noch in die Industriestaaten, so würden die Erträge in Afrika noch geringer“, warnt von Cramon-Taubadel. „Deshalb sollte die europäische Nachfrage jetzt nicht noch durch Beihilfen künstlich angeheizt werden.“

EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski
EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski
Quelle: picture alliance / NurPhoto

Bei Umweltverbänden und Grünen hingegen sorgt für scharfe Kritik etwas, das Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski jetzt nicht tut: Der Pole legt die erwartete Kommissionsinitiative zur Reduktion von Pestiziden nicht vor und stellt diese bis zum Frühsommer zurück. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner, Vorsitzender des Umweltausschusses, nannte dies ein „komplett falsches Signal“, das „die Rettung von Bestäubern, Böden und Biotopen“ gefährde.

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Lebensmittel-Knappheit: „Wenn alle weniger Fleisch konsumieren, würde das die Lage entspannen“ - WELT
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Umweltfolgekosten: Lebensmittel – der wahre Preis - br.de

Hackfleisch für acht Euro?

Ausgerechnet dort, wo die Verbraucher günstige Preise erwarten, kostet am Tag des Experiments ein Liter H-Milch 1,84 Euro. Bio-Mozzarella gibt's für 1,16 Euro und etwas Hackfleisch liegt bei fast acht Euro.

Die höheren Preise für das Experiment stößt auf geteiltes Echo. "7,62 Euro für das Hackfleisch? Nee, nee! Da gehe ich zum Metzger. Da kriege ich es billiger", so eine Passantin. Eine andere Kundin meint: "Nee, da würde ich, glaube ich, kein Hackfleisch nehmen." Für den "echten" Milchpreis gibt es dagegen mehr Verständnis bei einer Kundin: "Bei der Milch würde ich auf alle Fälle mehr ausgeben. Für Mozzarella auch. Ich wäre bereit, die Preise zu zahlen. Aber man muss sie natürlich auch zahlen können."

Das Fazit nach einem Tag am "Sonderverkaufsstand": Für einen kleinen Aufschlag bei Milch und Mozzarella zeigten viele Kunden Verständnis. Die Preisgestaltung für Fleisch und Gouda-Käse ging den meisten allerdings zu weit. Immerhin: Insgesamt hat knapp die Hälfte der Befragten mehr bezahlt an diesem Experimentiertag. Könnte dieses Ergebnis ein Anreiz für Landwirte sein, die Tierhaltung artgerechter und damit kostenintensiver zu gestalten?

Investitionen in Haltungskosten

Am Anfang der Produktionskette von Lebensmitteln stehen die Erzeuger. In neunter Generation betreibt Martin Stadler seinen Hof im oberbayerischen Aying. Er verkauft pro Jahr 600.000 Liter Milch. Der Verdienst sei nicht gut: Aktuell erhält er 42 Cent für einen Liter Milch. "Die Kosten laufen uns momentan davon. Also die Preise für Dünger, Energiekosten, alles steigt. Man weiß eigentlich nicht wirklich, wie man das Ganze am Laufen halten soll, wenn das so weitergeht", klagt der Landwirt.

Abgesehen von den finanziellen Sorgen treibt den Bauern aber noch etwas anderes um: "In der ganzen Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft kommt es mir so vor, als wären wir Landwirte die Buhmänner und die Bösen, die mit ihren Kühen das Klima vergiften und die Tiere falsch halten und quälen." Tatsächlich haben sich das Bewusstsein und die Ansprüche an die Nahrungsmittelproduktion in den letzten Jahrzehnten verändert. Vor kurzem hat der Handel bei der Milch Haltungsstufen von eins bis vier eingeführt. Je nachdem wie die Kühe aufgezogen und gehalten werden, werden die Landwirte entsprechend für die Milch entlohnt.

Bessere Haltungsstufe – mehr Geld für den Landwirt?

Stadlers Hof fällt derzeit in Stufe 1 – also die schlechteste Kategorie. Um eine Stufe höher zu kommen, müsste er nach ersten Kalkulationen rund 14.000 Euro unter anderem in sogenannte Einzel-Iglus für die Kälber, die älter als zwei Wochen sind, investieren. Das wäre im Vergleich zu vielen anderen Betrieben relativ wenig, da Stadlers Stall ohnehin schon einige Voraussetzungen für die bessere Haltungsstufe erfüllt.

Sollte er das Geld tatsächlich in die Hand nehmen, könnte er dann durchschnittlich etwa 1,2 Cent pro Liter Milch mehr erhalten – allerdings nur, für die Menge, die der Handel tatsächlich unter dem Label verkauft. Stadler hat Bedenken, ob diese Rechnung bei den Verbrauchern am Kühlregal tatsächlich aufgeht: "Wenn du jemanden fragst: Willst du, dass es den Viechern besser geht, und würdest Du dafür mehr Geld ausgeben? Dann sagt jeder: Ja, klar. Logisch. Aber wenn die dann in den Laden gehen, dann sind sie immer der beste Freund des eigenen Geldbeutels." Und wie schätzt der Einzelhandel die Verbraucher ein?

Kein Einfluss auf Preisgestaltung

Zurück zu Penny. Andreas Krämer ist Pressesprecher des Einzelhandelsriesen. Er betont, wie preissensibel die Kundschaft sei und dass die Konkurrenz unter den vier Marktführern im Handel – Edeka, die Rewe-Gruppe mit Penny, Lidl und Aldi – riesig sei. Und dass auch bei geringen Preiserhöhungen die Kunden sofort zu einem anderen Mitbewerber gehen würden. Ob die Milch von Landwirt Stadler hier oder bei einer anderen Kette verkauft wird, darauf hat der Landwirt keinen Einfluss.

Auch den Preis für seine Milch kann er nicht selbst bestimmen. Die Verhandlungen laufen zwischen den Molkereien und den Discountern. Eine Person, die für eine Molkerei die Preisverhandlungen den Einzelhändlern führt, war zwar nicht zum Interview vor der Kamera bereit, aber hat sich bereit erklärt über die Erfahrungen bei den Verhandlungen zu berichten.

Die Molkereien stünden unter Druck, weil viele Waren verderblich sind und bei ergebnislosen Verhandlungen große Verluste drohen. Die Einkäufer der Handelsriesen seien bestens geschult, würden alles mitschreiben und im Zweifelsfall gegen die Molkereien verwenden. Susanne Glasmann vom Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft hält die Schilderungen für glaubwürdig.

Für die Molkereien drohe immer das Szenario, bei der nächsten Verhandlungsrunde kein Angebot mehr abgeben zu dürfen. "Das kann dann zwei, drei Jahre dauern bis man als Molkerei wieder ein Angebot abgeben darf", erklärt Glasmann in "Kontrovers – Die Story".

Verhandlungen auf Augenhöhe gefordert

Die Verhandlungen seien hart, das gibt man auch bei der REWE-Gruppe zu. Überharte Methoden weist Andreas Krämer von Penny aber von sich: "Da werden sehr viele Horrorszenarien gemalt. Wir versuchen immer, ein ordentliches, partnerschaftliches Verhältnis mit unseren Lieferanten zu haben. Schlicht und ergreifend deshalb: Wir haben überhaupt gar kein Interesse daran, dass es unseren Lieferanten in irgendeiner Weise finanziell schlecht geht, weil am Ende des Tages würden sie eventuell als Lieferant ausfallen."

Auf Anfrage weisen auch Edeka, Lidl und Aldi die Kritik der unfairen Verhandlungspraktiken von sich. Landwirt Stadler wünscht sich für die Zukunft Gespräche und Verhandlungen auf Augenhöhe, Planungssicherheit und letztlich höhere Preise für seine Milch. Der Vertreter vom Discounter Penny, Andreas Krämer, wünscht sich mehr offene Bauernhöfe und Transparenz, um bei den Verbrauchern für Akzeptanz von höheren Preisen zu werben. Landwirt Martin Stadler wird seinen Stall vorerst nicht umbauen. Solange die Abnehmer den höheren Preis von 1,2 Cent nicht garantieren, will er das Risiko nicht allein tragen.

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Energie und Lebensmittel: EU-Pläne gegen überhöhte Preise | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 23.03.2022 10:04 Uhr

Hohe Energie- und Lebensmittelpreise bereiten vielen Menschen in Europa große Sorgen. Die EU legt nun Maßnahmenpakete vor, die die Bürger entlasten sollen. Derweil wird vor Hamsterkäufen gewarnt.

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise erwägt die EU-Kommission eine Reihe von Notfallmaßnahmen für EU-Länder - unter anderem eine Deckelung der Preise und gemeinsame Gaseinkäufe. Das geht aus einem Papier hervor, das die Brüsseler Behörde voraussichtlich heute verabschieden will. "Nichts davon ist eine Wunderwaffe, und alle haben Vorteile und Nachteile", heißt es in dem Entwurf, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt und sich noch vor dem Beschluss noch ändern kann.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte beim EU-Gipfel Anfang März bereits angekündigt, dass die Kommission bis Ende des Monats Notfallmaßnahmen vorlegen wolle, um "Ansteckungseffekte" zwischen den Gaspreisen und den Strompreisen zu begrenzen.

Vorschläge zur Preisbegrenzung

Der Strompreis wird durch einen Preismechanismus vom Gaspreis beeinflusst. Wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Gaspreise weiter gestiegen, und es werden Schwierigkeiten bei der Energieversorgung befürchtet, da die EU von russischen Importen abhängig ist. Die EU-Kommission schlägt nun einerseits vor, Preise für Verbraucher und kleinere Unternehmen zu regulieren. Staaten könnten etwa Strom auf dem Markt einkaufen und besonders bedürftigen Kunden billiger zur Verfügung stellen, heißt es in dem Entwurf.

Andererseits könnten die Länder auch im Großhandel eingreifen, indem sie einen festen Strompreis setzen und Produzenten dafür finanziell kompensieren. Es könnte auch ein EU-weiter maximaler Preis für Gas gesetzt werden, der dann zu niedrigeren Strompreisen führen würde.

Wettbewerbsverzerrung und falsche Anreize?

Alle diese Maßnahmen hätten jedoch auch Nachteile, die sich auf die Versorgung auswirken könnten - etwa eine Einschränkung des Wettbewerbs, die Belastung der nationalen Haushalte oder eine mögliche Verzerrung der Märkte, hieß es. Außerdem würden Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien teils reduziert. Daher schlägt die EU-Kommission auch vor, gemeinsam Gas einzukaufen, um eine stärkere Verhandlungsposition auf dem Markt zu haben. Zudem soll es auch eine Vorgabe geben, Gasreserven jedes Jahr bis November zu 90 Prozent zu füllen.

Unter anderem Deutschland lehnt Markteingriffe wie Preisdeckel bislang ab. Auch aus dem Europaparlament gab es Kritik. "Jetzt Öl- und Gaspreise zu deckeln, ist der absolut falsche Weg. Damit würden Steuergelder direkt Putins Öl und Gas subventionieren", sagte der Grünen-Abgeordnete Michael Bloss in Bezug auf den russischen Präsidenten. Man brauche eine Strategie für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und die Renovierung von Häusern.

Auch Regulierung der Lebensmittelpreise geplant

Außerdem will die EU-Kommission vor dem Hintergrund drohender Ernteausfälle in der Ukraine Maßnahmen gegen knappe Lebensmittel und hohe Preise in der EU und anderen Regionen vorlegen. Dies dürfte auch den Streit darüber befeuern, ob Landwirte für mehr Ertrag weniger ökologische Vorgaben erfüllen sollten. Wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine dürften große Mengen an Getreide aus dem osteuropäischen Land für den Weltmarkt wegfallen. Zudem seien Häfen, aus denen Getreide in die Welt verschifft werde, blockiert, berichtete der ukrainische Agrarminister Roman Leschenko am Dienstag Abgeordneten des EU-Parlaments.

Die Preise für Lebensmittel werden wahrscheinlich weiter steigen, mit womöglich dramatischen Folgen für ärmere Länder. Aber auch in Deutschland sind bereits Auswirkungen zu spüren, so ist derzeit etwa Sonnenblumenöl knapp. In der Ukraine aber auch günstiges Getreide, das vor allem ärmere Länder dringend brauchen. EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski bestätigte bereits, dass voraussichtlich einfachere Beihilfen für Agrarkonzerne und angepasste Vorgaben für Umweltauflagen Teil des Pakets sein werden.

Versorgungssicherheit contra Umweltschutz?

Eine Sprecherin der EU-Kommission betonte jedoch explizit, dass man weiterhin an den EU-Klimazielen festhalte, die im sogenannten Green Deal verankert sind. "Dies bleibt der Schwerpunkt der Kommission, da die Landwirte in ganz Europa bereits mit den Auswirkungen des Klimawandels und dem Verlust der biologischen Vielfalt konfrontiert sind."

In Brüssel wie auch in Deutschland und anderen Ländern gibt es gerade eine Debatte über den richtigen Umgang mit den Kriegsfolgen. Dabei wird etwa darüber gestritten, ob für den Umweltschutz vorgesehene Ackerflächen für zusätzliche Produktion eingesetzt werden sollen. Der den Grünen nahe stehenden Heinrich-Böll-Stiftung zufolge wäre der Effekt davon aber minimal. Finanzhilfen für ärmere Länder seien die bessere Lösung. Der Vorsitzende des Agrarausschusses im EU-Parlament, Norbert Lins (CDU), sagte hingegen, so könne immerhin der Weizenimportbedarf für Ägypten, Marokko und Tunesien gedeckt werden.

Auch zwischen den Regierungspartnern FDP und Grünen liefert das Thema Stoff für Auseinandersetzungen. Carina Konrad, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, forderte Agrarminister Cem Özdemir (Grüne) auf, er solle sich dafür einsetzen, dass der Green Deal angepasst werde. Die EU-Vorschläge, die heute präsentiert werden sollen, bezeichnete sie als wichtiges Signal. Özdemirs Ministerium hatte bereits angekündigt, dass künftig etwa zusätzliche sogenannte ökologische Vorrangflächen zur Futtergewinnung genutzt werden können. Anders als zunächst unverbindlich angekündigt, soll ein Vorschlag für Vorgaben zum Einsatz von Schädlingsbekämpfern nicht Teil des Pakets sein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz wertete dies als Einknicken vor der Agrar-Lobby. Die Kommission widerspricht: Die entsprechende Vorschau könne sich immer wieder aus unterschiedlichen Gründen ändern, hieß es.

"Bitte keine Hamsterkäufe"

Minister Özdemir appellierte unterdessen an die Bürger, wegen des Ukraine-Kriegs und steigender Preise beim Einkauf nicht in Panik zu verfallen und womöglich unnötig Vorräte anzulegen. "Bitte keine Hamsterkäufe, dafür besteht kein Anlass. Wir haben die Versorgung sichergestellt", sagte der Grünen-Politiker auf RTL. Er habe gerade mit Vertretern des Handels gesprochen. "Und auch die haben sehr klar gesagt, wir haben die Lage im Griff, die Versorgung ist sichergestellt."

Zuvor hatte sich im ZDF auch schon der Vizepräsident des Handelsverband Deutschland (HDE), Björn Fromm, ähnlich geäußert. Trotz des russischen Ausfuhrstopps für Getreide werde es mittelfristig kein Problem mit der Getreideversorgung in Deutschland geben. Beim Ringen um eine Entlastung der Bürger angesichts der hohen Preise setzt Özdemir den Akzent anders als Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), der sich für einen Tankrabatt für alle Autofahrer einsetzt. Der Grüne Özdemir wünscht sich bei Lebensmitteln eine Hilfe für bedürftige Menschen: "Wichtig ist, dass wir es nicht mit dem Füllhorn machen, sondern dass bei denjenigen, die besonders bedürftig sind, die Hilfe ankommt."

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Lebensmittel-Knappheit bei Aldi und Co.: „Enormer Nachfrageanstieg“ bei diesen Produkten - soester-anzeiger.de

  1. Soester Anzeiger
  2. Verbraucher

Erstellt:

Von: Jason Blaschke

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Die Nudel-, Mehl- und Speiseöl-Regale sind in vielen Filialen von Aldi, Lidl und Co. leer. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht – im Gegenteil:

Explodierende Preise prägen das Jahr 2022 für die Verbraucher. Allein Lebensmittel hätten sich zwischen Februar 2020 und Februar 2022 um sieben Prozent verteuert, heißt es zum Beispiel aus Nordrhein-Westfalen, wo die Behörden die Preisanstiege prozentual für bestimmte Produktgruppen ermittelt hatten. Auch die großen Supermarkt- und Discounterketten haben laut HEIDELBERG24* unlängst auf die Verteuerung reagiert und ihr Preise angezogen.

Unternehmen Aldi
Hauptsitz Essen
Gründung 1961, Essen
Gründer Karl und Theo Albrecht
Anzahl der Standorte 11.235

Lebensmittel-Knappheit bei Aldi und Co. mobilisiert die Hamsterer

Erst vor wenigen Wochen hatte Aldi die Preise von rund 400 Produkten verteuert* und damit auf die Situation in der Ukraine sowie auf weitere Entwicklungen reagiert, denn: Der Krieg in der Ukraine* ist nicht der einzige Faktor, der vieles teurer macht. Speziell, was Lebensmittel betrifft, spielen auch Missernten, Lieferengpässe oder Probleme in der Herstellung eine wichtige Rolle. Ein sehr gutes Beispiel ist hier das Speiseöl.

Noch vor Klopapier und Mehl ist es das Hamster-Produkt Nummer eins, wie Medienberichte verdeutlichen. Mittlerweile artet es in Deutschland dermaßen aus, dass erste Händler wie Aldi wichtige Alltags-Produkte rationieren müssen, wie Recherchen von BW24* zeigen. Speziell das Öl ist eng mit der Ukraine verbunden, denn: Aus Osteuropa importiert Deutschland große Mengen Weizen und Ölsaaten, die jetzt wegfallen.

Lieferengpässe und steigende Preise im Supermarkt – Ukraine-Krieg nur einer der Gründe

Hinzu kommen Missernten in Kanada, Lieferengpässe in der Coronavirus*-Pandemie und der Wegfall von zwei Speiseöl-Herstellern in Europa, was die Verfügbarkeit speziell von Sonnenblumenöl extrem beeinflusst. Kommen dann auch noch Hamsterkäufe dazu, sind leere Regale in Supermärkten nachvollziehbar. In welcher Dimension sich die akuten Hamsterkäufe im Moment bewegen, wissen die Preis-Experten von Idealo.

Seit Ende Februar „verzeichnen wir einen enormen Nachfrageanstieg nach Produkten, für deren Herstellung Weizen und Ölsaaten benötigt werden“, sagt ein Sprecher auf Anfrage von FOCUS Online. In einer Mitteilung listet das Vergleichsportal Idealo zudem auf, wie stark sich die Nachfrage nach einzelnen Produkten prozentual zuletzt verändert hatte.

Nachfrage-Wahnsinn der Verbraucher– die Produkte sind extrem beliebt

Nachfrage-Anstieg (in %) für einzelne Produkte laut Idealo-Analyse:

  • Olivenöl + 300
  • Backzutaten + 620
  • Nudeln + 860
  • Reis + 1.340

Hamsterkäufe steigen wieder an – auch beim Klopapier?

Die Analyse von Idealo zeigt: Die Verbraucher in Deutschland scheinen sich generell immer mehr mit Grundprodukten einzudecken, die nicht mehr bloß Speiseöl und Mehl umfassen. Vergleichbare Nachfrage-Entwicklungen beobachten die Preis-Experten auch für Produkte wie Klopapier. Richtig gehört, das „weiße Gold“ aus früheren Lockdown-Wellen erlebt ein Comeback. Exklusive Daten der WirtschaftsWoche lassen vermuten, dass es wieder verstärkt gebunkert wird.

Allerdings vermuten Experten, dass der Run auf das Klopapier nicht wieder so extrem ausfällt, wie in vorherigen Pandemie-Wellen. „Jedes erste Anzeichen wird gemeinsam von Industrie und Handel erkannt. Hier haben wir in der Pandemie viel gelernt und sind in Deutschland noch agiler geworden“, sagt Volker Jung, Geschäftsführer und Besitzer der Firma Henkel. Er geht davon aus, dass die gestiegenen Rohstoffpreise ein größeres Thema werden.

Die Preise ziehen seit Januar 2021 an und entwickeln für die gesamte Branche Relevanz.

Henkel-Chef mit düsterer Verbraucher-Prognose – „die Preise ziehen an“

„Die Preise ziehen seit Januar 2021 an und entwickeln für die gesamte Branche Relevanz.“ Er stünde von Beginn an in einem engen Austausch mit seinen Handelspartnern, um sie über die Situation zu informieren. Das wirkt sich auch auf die Verbraucher aus, die für einfachste Alltags-Produkte deutlich mehr bezahlen* müssen. Doch nur, weil Produkte teurer werden, heißt das nicht, dass sie auch knapper werden.

Hamsterkäufe sind aus Expertensicht deshalb unangebracht. Zwar sollten Verbraucher einen Notfallvorrat an Lebensmitteln für 10 Tage* zu Hause haben, ein Stapel Klopapier-Packungen überspannt das aber. Vielmehr sollte man bloß das einkaufen, was man auch wirklich benötigt. Wie Kunden von Aldi, Lidl und Co. beim Einkaufen clever Geld sparen* können, berichtet HEIDELBERG24* in einem separaten Beitrag. *HEIDELBERG24 und BW24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Tuesday, March 22, 2022

Hat Deutschland ausreichend Lebensmittel? - Die Versorgungslage - agrarheute.com

Verbraucherpreise.

Das gilt sowohl für die Erzeugerpreise als auch für die Verbraucherpreise für Lebensmittel. Der Grund: Deutschland ist keine Insel. Im Gegenteil. Der Markt für Nahrungsmittel in Europa und weltweit ist geprägt durch einen intensiven Warenaustausch - in normalen Zeiten.

In Krisenzeiten wie diesen, ist das aber nicht der Fall. Dann machen große Exporteure die Grenzen dicht, um die eigene Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Große Importeure, wie etwa China, bunkern Lebensmittel und erschweren über Zölle und andere Restriktionen den Handel. Und nun kommt der Krieg am Schwarzen Meer hinzu.

Dieser Krieg und der Ausfall zweier großer Exporteure von Getreide, Ölsaaten, Dünger und Energierohstoffen jagt die globalen Preise weit nach oben und löst in vielen Staaten Schutzmaßnahmen aus. Außerdem fangen die Verbraucher in vielen Ländern an zu hamstern, zunächst bei Sonnenblumenöl und Mehl, dann auch bei anderen Produkten, denn sie befürchten Versorgungsprobleme und steigende Preise.

Das ist ein Dilemma für die Nahrungsversorgung, denn die Handelsströme sind derzeit gestört oder komplett unterbrochen - wenn dies nicht durch die coronabedingten Lieferkettenunterbrechungen und die Explosion der Energiepreise schon vorher der Fall war.

Fakt ist jedenfalls: Die hohen und weiter steigenden Nahrungsmittelpreise zeigen an, dass viele Lebensmittel (derzeit) wirklich knapp sind. Denn Preise messen Knappheiten und nicht die extrem hohen Kosten, wie sich das vielleicht auch manche Landwirte wünschen würden. Wäre das wirklich so, dann gäbe es wohl keinen Wettbewerb mehr.

Lebensmittelpreise steigen steil an – auf allen Handelsstufen

Verbraucherpreise für Brot.

Fakt ist jedenfalls: Die Nahrungsmittelpreise sind für fast alle wichtigen Grundnahrungsmittel kräftig gestiegen. Und nicht etwa deshalb, weil die Kosten so stark gestiegen sind, sondern weil die Ware wirklich knapp ist. Natürlich steigen wegen der Energiepreise auch die Herstellungskosten für Bauern und Industrie sehr stark an und werden sukzessive auf die Produkte umgelegt. Das geht aber nur solange, wie diese wirklich knapp sind, sonst wäre das kaum möglich.

Die Erzeugerpreise der Industrie für die wichtigsten Lebensmittel sind nach den Berechnungen von Destatis im Februar sehr kräftig gestiegen: Insgesamt waren Nahrungs- und Futtermittel danach 18,4 % teurer als vor einem Jahr. Die Industriepreise für Fleisch waren 11,4 % höher, der Aufschlag bei Rindfleisch lag bei 25 % und für Obst und Gemüse mussten Abenehmer offenbar 14,9 % mehr auf den Tisch blättern.

Besonders stark war der Anstieg bei Pflanzenölen – nämlich bei 86 % und Milch sowie Milcherzeugnisse haben sich um 28,9 % verteuert. Die Preise für Mehl sind ebenfalls sehr stark um 22,6 % gestiegen und für Teigwaren mussten 19 % mehr gezahlt werden. Und so geht das endlos weiter.

Noch kommt diese Preisexplosion bei den Verbrauchern nicht mit voller Wucht an. Doch die Tendenz nach oben ist eindeutig: Nahrungsmittel kosteten die Verbraucher im Februar immerhin schon 5,1 % mehr als im vorigen Jahr, bei Fleisch lag der Aufschlag bei 4,1 %, bei Milch bei 6,2 % und bei Brot bei 5,2 %. Auch hier sind die Preise für Pflanzenöle mit 19 % am stärksten gestiegen.

Deutschland ist keine Insel – sondern Exporteur

Selbstversorung bei Lebensmitteln.

Schaut man auf die nominelle Selbstversorgung mit Lebensmitteln, dann dürfte das in diesem Ausmaß nicht der Fall sein. Denn Deutschland steht eigentlich (auf dem Papier) versorgungstechnisch sehr gut da. So haben die Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) und das Bundesministerium für fast alle wichtigen Hauptprodukte eine mehr als ausreichende Versorgung ausgerechnet, die über 100 % liegt. Das trifft für solch wichtige Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Getreide, Fleisch und Milch zu - und auch für Zucker (siehe Grafik).

Eine Versorgungslücke gibt es danach jedoch bei Eiern, sowie bei Obst und Gemüse. Doch die Preise sprechen eine andere Sprache und sie sagen „diese Produkte sind im Moment sehr knapp“. Wohl auch weil Deutschland in vielen Bereichen ein großer Exporteur ist und den Weltmarkt bzw. andere Länder, die das nicht können, mit Getreide, Fleisch und Milch versorgt.

Der Krieg am Schwarzen Meer trifft unsere Versorgung deshalb nicht direkt. Doch indirekt fallen die beiden Schwarzmeerländer als Lieferanten für viele große Importländer von Nahrungsmitteln und Futter komplett aus – vor allem bei Getreide. Bei Sonnenblumenöl haben das die Menschen in Deutschland seit dem Ausfall der Ukraine bereits selbst gespürt. Die Folgen sind immense Verschiebungen der Handelsströme und eben weltweit steigende Preise für fast alle Agrarprodukte.

Vorige Woche hat der Discounter Aldi bereits auf diese Entwicklung reagiert und die Lebensmittelpreise deutlich nach oben angepasst. Das bestätigte eine Sprecherin der Unternehmensgruppe Aldi Süd jetzt auch dem Redaktionsnetzwerk RND. „Die Situation in der Ukraine führt zu zusätzlichen Herausforderungen in den Lieferketten und bei der Rohstoffbeschaffung“, erklärte sie. Das wirke sich auch auf das Sortiment in Form von steigenden Einkaufspreisen aus.

In Deutschland droht kein Mangel - vorerst, sagen die Experten

Verbraucherpreise Milch.

Der Agrarökonom Matin Qaim, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung an der Universität Bonn, sieht die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland gesichert. Er sagt gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Wir werden vorübergehend mehr für Lebensmittel bezahlen müssen, aber die Versorgung ist insgesamt gesichert.“ Grund für Hamsterkäufe gebe es definitiv nicht.

Bauernpräsident Joachim Rukwied rechnet ebenfalls nicht mit Ausfällen bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Er sagte dem RND: „Die Versorgung sehe ich bis zum Frühjahr 2023 gesichert. Für den Zeitraum danach wage ich keine Prognose“.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir warnte Verbraucherinnen und Verbraucher zudem vor Hamsterkäufen. „Das würde erst recht dafür sorgen, dass die Preise durch die Decke schießen und die Händler Produkte rationieren.“

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Lebensmittel und Alltagsprodukte: Worüber ist die Bevölkerung besorgt? - food-monitor

BfR-Verbrauchermonitor untersucht die Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken. Als größte gesundheitliche Risiken werden aktuell bestimmte Nährstoffe wie Zucker, Fett oder Salz angesehen. Mit großem Abstand rangiert auf Platz zwei eine ungesunde Lebensweise und Ernährung, gefolgt von Risiken

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Monday, March 21, 2022

Haarausfall: Diese Lebensmittel können dagegen helfen - Gala.de

Beauty-Foods Diese Lebensmittel können gegen Haarausfall helfen

Eier, Spinat, Lachs + Co: Diese Lebensmittel können gegen Haarausfall helfen

© Ekaterina Markelova / Shutterstock

Haarausfall kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Trotzdem kann eine ausgewogene Ernährung dabei helfen, unser Haar gesund und kräftig zu halten. Diese Lebensmittel sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Es ist ganz natürlich, dass wir Haare verlieren. Sind es aber mehr als 100 am Tag, spricht man medizinisch gesehen von Haarausfall. Die Ursachen dafür können vielfältig sein: Die Gene spielen eine wichtige Rolle bei der Qualität und der Struktur der Haare, ebenso Stress und eine gesunde Ernährung. Zumindest die beiden letztgenannten Faktoren können wir mit unserer Lebensweise beeinflussen. Leiden Sie über einen längeren Zeitraum unter unerklärlichem Haarausfall, sollten Sie das mit Ihrer Ärztin:Ihrem Arzt klären.

Aber es hilft in jedem Fall, die Ernährung zu überdenken, wenn Sie sehr viele Haare verlieren. Denn damit das Haar kräftig ist und nicht abbricht, braucht es eine Vielzahl an Vitaminen und anderen Nährstoffen. Die Vitamine A, B und C spielen etwa eine wichtige Rolle, ebenso Zink, Eisen und bestimmte Proteine. Folgende Lebensmittel sollten regelmäßig auf Ihrem Teller landen, wenn Sie etwas gegen Haarausfall tun möchten.

Lebensmittel gegen Haarausfall: Diese 4 Speisen können helfen

1. Eier

Eier sind eine sehr gute Proteinquelle, und Proteine sind unerlässlich für gesundes Haarwachstum. Außerdem sind Eier reich an Biotin, Zink und Selen, die alle zu gesundem Haar beitragen. Vor allem Biotin spielt eine wichtige Rolle, denn unser Körper benötigt es, um Keratin herzustellen – ein Faserprotein, das dem Haar Elastizität und Struktur verleiht.

2. Spinat

Spinat ist reich an Eisen, Vitamin A und C, die alle wichtig für verschiedene Prozesse im Körper sind, darunter das Haarwachstum. Eisen ist besonders elementar, denn Studien konnten nachweisen, dass Eisenmangel zu Haarausfall führen kann. Das grüne Blattgemüse sollte also möglichst oft auf dem Speiseplan stehen, wenn Sie etwas für Ihre Haare tun wollen.

3. Soja

Sojaproteine, vor allem aus fermentierten Sojaprodukten wie Sojajoghurt, Tempeh und Miso, sollen Studien zufolge das Haarwachstum anregen. Außerdem sind sie verträglicher als nicht fermentierte Soja-Lebensmittel, also etwa Tofu oder Sojamilch.

4. Fettreiche Fischarten wie Lachs + Makrele

Fisch, besonders fettreiche Sorten, sind ganz wunderbare Quellen für die gesunden Omega-3-Fettsäuren. Eine Studie hat herausgefunden, dass eine ausreichende Zufuhr dieser Fettsäuren Haarausfall entgegenwirken und das Haar verdichten kann. Fischarten wie Lachs oder Makrele sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und können deshalb dabei helfen, das Haar gesund und kräftig zu halten.

Verwendete Quellen: eatbetter.de, healthline.com

Gala

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„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...