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Sunday, June 25, 2023

Gegen die Verschwendung: Fair-Teiler für Lebensmittel in Köln-Zollstock - Kölner Stadt-Anzeiger

Zu viel eingekauft, noch jede Menge Möhren und Äpfel im Haus und morgen geht's in den Urlaub - statt diese Lebensmittel in den Müll zu werfen, kann man sie in einen Fair-Teiler geben. Das sind öffentlich zugängliche Orte, die zum Teilen von Lebensmitteln genutzt werden können, organisiert von der Bewegung Foodsharing, mit dem Ziel, die  Lebensmittelverschwendung einzudämmen.

Die Zollstocker können seit Anfang Juni einen neuen Fair-Teiler, ein Rad mit zwei grauen Kunststoffboxen, nutzen. Das steht neben dem Spielplatz am Theophanoplatz, gegenüber der Theophanostraße 22. In die Boxen können Lebensmittel wie Obst, Gemüse, abgepackte Backwaren, H-Milch Produkte gepackt werden. Jeder kann etwas hineintun und/oder sich herausnehmen, was er benötigt.

Kühl-Lebensmittel sind ungeeignet

Nicht in die Boxen dürfen Lebensmittel, die im Kühlschrank aufbewahrt werden wie Milch oder Joghurt, verderbliche Lebensmittel vorgeschnittene Salate mit Verbrauchsdatum, belegte Brötchen, Alkohol, Energydrinks und Fleisch. Die Regeln kann man auf der Website von Foodsharing und an der Verteilstation nachlesen.

Seit 2019 steht es ein Fair-Teiler an der Türnicher Straße, der laut Foodsharing sehr gut angenommen wird. Insgesamt gibt es mittlerweile 41 dieser Lebensmittelrettungsstationen im ganzen Stadtgebiet. Foodsharing setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und ein nachhaltiges Ernährungssystem ein und wurde 2012 in Berlin gegründet.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr laut Foodsharing bis zu 20 Millionen Tonnen essbare Lebensmittel weggeworfen.


Weitere Infos zu Foodsharing Köln, den Verteilerstellen und Möglichkeiten, bei der Bewegung mitzumachen unter der Website www.foodsharing.koeln.

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Ohne Kühlschrank: Lebensmittel im Sommer richtig lagern - Merkur.de

Manche Obst- und Gemüsesorten halten sich im Kühlschrank nicht länger, sondern verderben sogar schneller. Außerdem kann der Geschmack verloren gehen.

Der Sommer macht mit den hohen Temperaturen nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, auch einige Lebensmittel vertragen die Hitze nicht besonders gut und verderben schneller als im Winter. Deshalb werden Obst und Gemüse an heißen Tagen gerne im Kühlschrank aufbewahrt – aber ist das wirklich so sinnvoll? Bei einigen Lebensmitteln auf jeden Fall nicht, denn ihnen bekommen weder die Kälte noch die herrschende Feuchtigkeit im Kühlschrank gut. Manche verderben sogar noch schneller oder erleiden einen erheblichen Geschmacksverlust. Insbesondere Obst- und Gemüsesorte mit hohem Wasseranteil fangen schnell an zu schrumpeln und bekommen braune Stellen.

Richtige Lagerung: Folgende Lebensmittel gehören auch im Sommer nicht in den Kühlschrank

Frau vor geöffnetem Kühlschrank mit verschiedenen Lebensmitteln.
Tomaten Pfirsiche Kaffee
Gurken Nektarinen Brot
Paprika Pflaumen Honig
Auberginen Aprikosen Olivenöl
Zucchini Äpfel Tabasco
Kartoffeln Bananen
Zwiebeln Avocado
Knoblauch Beeren
Basilikum Zitronen

Beeren sollte man schnell essen und nicht lange im Kühlschrank aufbewahren, da sie schnell an Geschmack verlieren. Besser wäre es, Himbeeren, Brombeeren und Co. einzufrieren, wenn man sie nicht zeitnah verzehren kann. Selbiges gilt für Brot. Bewahren Sie Brot und Kleingebäck auch im Sommer am besten bei Raumtemperatur in einem Brotkasten auf und frieren Sie zu viel gekaufte Brotwaren besser ein, anstatt sie im Kühlschrank zu lagern. Eine Ausnahme ist Weißbrot: Dieses schimmelt besonders schnell an heißen Tagen und kann im Kühlschrank gelagert oder auch eingefroren werden. Informieren Sie sich außerdem, wie Sie das Gemüsefach im Kühlschrank am besten verwenden und welche Lebensmittel nicht nebeneinander gelagert werden sollten.

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Darum sollten Sie Kaffee, Honig, Olivenöl und Tabasco nicht im Kühlschrank aufbewahren

  • Kaffee: Lagern Sie weder Kaffeebohnen noch -pulver im Kühlschrank, denn Kaffee ist sehr empfindlich im Bezug auf Feuchtigkeit, Sauerstoff, Wärme und Licht. Zum einen nimmt der Kaffee den Geschmack der anderen Lebensmittel, die sich im Kühlschrank befinden, auf. Zum anderen verliert er an eigenem Aroma. Lagern Sie ihn stattdessen dunkel und trocken, beispielsweise in einer Kaffeedose. Im besten Fall füllen Sie die Bohnen bzw. das Pulver überhaupt nicht um und belassen den Kaffee in der Originalverpackung.
  • Honig: Weder festen noch Flüssighonig sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, auch nicht im Sommer. Die Kälte führt nämlich dazu, dass der süße Brotaufstrich, der auch gerne in Salatdressings Anwendung findet, schnell kristalisiert. Lagern Sie Ihren Honig daher lieber bei Raumtemperatur.
  • Olivenöl: Dasselbe gilt für Olivenöl – bewahren Sie das Öl nicht im Kühlschrank auf, lagern Sie es besser bei Zimmertemperatur. Andernfalls kann die Konsistenz buttrig bzw. flockig werden.
  • Tabasco: Es ist gar nicht notwendig, scharfe Soßen wie Tabasco im Kühlschrank zu lagern. Denn darin sind bereits Konservierungsstoffe wie Essig und Salz enthalten, die für eine lange Haltbarkeit sorgen. Ebenso wie Honig und Olivenöl können Sie scharfe Soßen einfach bei Raumtemperatur, möglichst lichtgeschützt in einem trockenen Vorratsschrank lagern.

Bevorzugen Sie nach Möglichkeit daher als Lagerungsort den Keller. Wenn Sie keine Alternative als den Kühlschrank haben, umhüllen Sie die Lebensmittel mit einem Küchentuch, um sie vor Feuchte und Kälte zu schützen. Wie lange hingegen offenes Tomatenmark haltbar ist, erfahren Sie hier.

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Saturday, June 24, 2023

Vorsicht bei Hitze: Diese Lebensmittel solltest du jetzt besser nicht einkaufen - Utopia

Bei sehr heißen Temperaturen verderben viele Lebensmittel deutlich schneller. Um einige Nahrungsmittel solltest du deshalb im Sommer lieber einen Bogen machen.

Viele Mikroorganismen, wie Salmonellen und andere Bakterienstämme, vermehren sich im Sommer besonders gut. Das liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an der Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Essen wir dann verdorbene Lebensmittel, können die Bakterien teilweise schwere Lebensmittelvergiftungen auslösen. Diese äußern sich laut der DGE häufig in Durchfällen, Übelkeit und Erbrechen und Magenkrämpfen.

Bei gesunden Personen klingt die Erkrankung nach einigen Tagen wieder von selbst ab. Bei Risikogruppen, wie Kindern, älteren Menschen oder Schwangeren kann die Vergiftung im schlimmsten Fall jedoch sogar lebensbedrohlich werden.

Um einen Bakterienbefall in der eigenen Küche zu vermeiden, empfiehlt es sich an heißen Sommertagen auf besonders sensible Nahrungsmittel grundlegend zu verzichten.

Im Sommer besser meiden: Rohe Eier

Eier sind besonders empfindlich, wenn es um Hitze und Temperaturschwankungen geht. Laut der Verbraucherzentrale solltest du Eier am besten im Kühlschrank bei sieben Grad Celsius aufbewahren. Temperaturschwankungen solltest du meiden. Denn steigt die Temperatur plötzlich an, bildet sich Kondenswasser auf der Schale. Dadurch wird die natürliche Schutzschicht um das Ei beschädigt. Keime gelangen dann leichter ins Innere und können sich dort besonders bei Hitze leicht vermehren.

Kaufst du nun Eier im Supermarkt und transportierst sie im heißen Auto oder per Fuß bei warmer Umgebungsluft nach Hause, kann sich auf dem Nachhauseweg bereits das Kondenswasser bilden.

Die DGE empfiehlt zudem im Sommer generell darauf zu verzichten, Eier roh zu verzehren. Desserts mit rohen Eiern, wie Tiramisu oder Zabaglione, solltest du also erst an kälteren Tagen wieder zubereiten.

Frischmilch, Käse und andere Milchprodukte

Frische Milch solltest du im Sommer grundsätzlich besser nicht einkaufen.
Frische Milch solltest du im Sommer grundsätzlich besser nicht einkaufen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Auch frische Milch und Milchprodukte sind laut der DGE besonders anfällig für Krankheitserreger. Deshalb solltest du darauf achten, die Kühlkette von Frischmilch, Sahne und Co. nicht zu unterbrechen. An heißen Sommertagen empfiehlt es sich deshalb, auf H-Milch als Alternative auszuweichen. Diese musst du erst kühlen, nachdem du sie geöffnet hast. Letzteres gilt übrigens auch für Pflanzendrinks, wie Hafer- oder Sojamilch. Diese sind nicht nur weniger anfällig für Keime, sondern haben auch eine deutlich bessere CO2-Bilanz als Kuhmilch.

Käse ist nicht ganz so empfindlich wie Frischmilch. Denn die meisten Käsesorten werden in der Regel bei der Herstellung erhitzt. Nur Rohmilchkäse bildet eine Ausnahme. Auch diesen solltest du im Sommer lieber im Kühlregal stehen lassen. Anderen Käse kaufst du am besten im Stück. Dieser hält sich laut der Verbraucherzentrale länger als Scheibenkäse oder geriebener Käse.

Fleisch, Meerestiere und Fisch

Fisch und Meerestiere können im Sommer auf dem Nachhauseweg leicht verderben.
Fisch und Meerestiere können im Sommer auf dem Nachhauseweg leicht verderben.
(Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures)

Auch Fleisch, Meerestiere und Fisch zählen zu rohen tierischen Lebensmitteln, die besonders leicht verderben. Die DGE empfiehlt deshalb im Sommer auf Speisen mit rohem Fleisch, wie Carpaccio, Mett oder Tatar zu verzichten. Nach Angaben der Verbraucherzentrale solltest du rohes Fleisch möglichst nie Temperaturen von über sieben Grad Celsius aussetzen. Die idealen Temperaturen liegen bei maximal vier Grad Celsius. Zwischen 10 und 65 Grad Celsius können sich Keime hingegen auf der Fleischoberfläche besonders gut vermehren.

Diese Temperaturen sind natürlich grade an heißen Sommertagen nur schwer einzuhalten. Deshalb ist es empfehlenswert, den Fleischkonsum im Sommer zu reduzieren. Das ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern auch für den Klimaschutz und das Wohl der Tiere. Warum du deinen Fleischkonsum generell hinterfragen solltest, erfährst du in diesem Artikel: Was passieren würde, wenn niemand mehr Fleisch essen würde

Auch Fisch benötigt besonders tiefe Temperaturen, um nicht zu verderben. Die Verbraucherzentrale empfiehlt ihn in der kältesten Zone des Kühlschranks aufzubewahren. Besonders auf rohen Fisch solltest du an heißen Tagen komplett verzichten. Aber auch auf frischem Fisch, den du noch braten möchtest, können sich bereits Keime angesammelt haben, die auch beim Garen nicht zerstört werden können. Weitere gute Gründe, um auf Fisch im Speiseplan zu verzichten, findest du hier: 6 gute Gründe, auf Fisch zu verzichten

Problematisch im Sommer: Tiefkühlprodukte

Ist Eis einmal angetaut, solltest du es besser nicht erneut einfrieren.
Ist Eis einmal angetaut, solltest du es besser nicht erneut einfrieren.
(Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Tiefkühlprodukte im Sommer unbeschadet nach Hause zu transportieren, ist besonders schwierig und birgt einige Gesundheitsrisiken. Dies ist insbesondere bei Eis der Fall. Denn ist das Eis auf dem Nachhauseweg einmal angetaut, solltest du es nicht wieder einfrieren. Auch wenn du auf der Oberfläche kleine Eiskristalle findest, spricht dies für eine unterbrochene Kühlkette. Und bei unzureichender Kühlung können sich im Eis laut der Süddeutschen Zeitung Keime leicht vermehren. Diese halten übrigens auch den tiefen Temperaturen im Gefrierfach stand. Mehr dazu erfährst du hier: Kann Eis schlecht werden? Darauf solltest du achten

Geflügel, Hackfleisch und andere rohe Fleischsorten, sowie rohen Fisch kaufst du im Sommer auch besser nicht in der Tiefkühl-Variante. Denn sind sie einmal aufgetaut, solltest du sie laut dem BR ebenfalls nicht erneut einfrieren. Andere TK-Produkte, wie Obst und Gemüse, kannst du zwar meist problemlos ein zweites Mal einfrieren. Nur leiden eventuell Geschmack und Konsistenz darunter.

Butter und Schokolade: Auch im Sommer kein Problem

Lebensmittel, die bei höheren Temperaturen leicht schmelzen, können zwar für Flecken in der Einkaufstasche sorgen. Gesundheitlich problematisch sind sie hingegen nicht. Margarine, Butter, Schokolade oder Kokosöl kannst du nach dem Einkauf einfach in den Kühlschrank legen und wieder fest werden lassen.

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Cem Özdemir: Geplante Werbeverbote für ungesunde Lebensmittel abgeschwächt - DER SPIEGEL

Süßigkeitenspender: Nicht nur in solch bunten Bonbons steckt viel Zucker, sondern auch in industriell hergestellten Fruchtjoghurts, Müslis und Getränken

Foto: Robert Poorten / IMAGO

Deutschlands Ernährungsminister Cem Özdemir will Kinder vor Werbung für ungesunde Lebensmittel schützen, um gesunde Ernährung zu fördern und Übergewicht zu verhindern. Werbebeschränkungen sind bereits geplant , hängen aber seit Monaten in der Abstimmung mit anderen Ministerien. Nun sagte Özdemir der »Rheinischen Post« mit Blick auf die regierungsinternen Gespräche: »Wir haben Anregungen und Kritik einfließen lassen und unseren Entwurf entsprechend präzisiert«. Ergebnis: Das Gesetzesvorhaben wurde entschärft.

Özdemir hatte die ersten Gesetzespläne bereits Ende Februar vorgestellt. In der Regierungskoalition hatte die FDP aber umgehend Einwände angemeldet. Der Minister sagte zu den vorgelegten Änderungen: »Wir präsentieren einen guten Vorschlag, der gerne noch ergänzt werden darf. Dann werden wir schnell ins Kabinett kommen.« Doch das Grundsatzproblem des Streits bleibt, es ist fraglich, ob die Änderungen ausreichen.

In der ersten Fassung waren unter anderem Werbeverbote für Produkte mit zu viel Zucker, Fett und Salz täglich von 6 bis 23 Uhr vorgesehen. Laut dem aktuellen Vorschlag sollen die Werbeclips werktags von 17 bis 22 Uhr untersagt sein, samstags zusätzlich von 8 bis 11 Uhr und sonntags von 8 bis 22 Uhr.

Mehr zum Thema

    Werbung nahe Spielplätzen soll erlaubt bleiben

    Zu den geplanten Verboten von Plakatwerbung für ungesunde Produkte an bestimmten Orten sagte Özdemir: »Wir konzentrieren uns hier auf die direkte Ernährungsumgebung der Kinder: Kitas und Schulen.« Ebenfalls eine Abschwächung. Denn ursprünglich wollte man solche »Bannmeilen« auch für Freizeiteinrichtungen und Spielplätze.

    Zudem werde klargestellt, »dass es kein Verbot von Werbung für Lebensmittel in Schaufenstern gibt«. Für Werbung im Radio solle auf eine »Sendezeitregelung« verzichtet werden. Im Internet seien »alle gängigen Kanäle betroffen und auch Influencer«.

    Insgesamt orientiert sich der Gesetzentwurf am Nährwertprofil der Weltgesundheitsorganisation, das strenge Höchstgrenzen beim Zucker-, Salz- und Fettgehalt vorsieht. Wie es bei BR24 heißt, »hätte demnach für Vollfettjoghurt und griechischen Joghurt in den oben beschriebenen Zeiten nicht mehr geworben werden können, weil der Fettgehalt zu hoch ist«. Für ungesüßten Joghurt soll es jetzt jedoch keine Beschränkungen mehr geben. Weitere Ausnahmen von Werbeverboten gelten für Milch und Fruchtsäfte.

    »Es ist nicht zielführend«

    Die Stiftung Kindergesundheit kritisierte die Änderungen am Gesetzentwurf. »Es ist nicht zielführend, Plakatwerbung in der Nähe von Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen weiterhin zu erlauben«, sagte der Vorsitzende der Stiftung Kindergesundheit, Berthold Koletzko, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch mit den gekürzten Verbotszeiten für Fernsehwerbung zeigte er sich unzufrieden.

    In Deutschland sind 15 Prozent der Kinder übergewichtig. Mitverantwortlich dafür sehen Gesundheitsexperten und Verbraucherschützer die Werbung für ungesundes Essen.

    AFP/dpa/alw

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    Freiwillig - Alex rettet Lebensmittel vor der Tonne - SWR

    Wenn man überlegt, dass in allen gastronomischen Betrieben, Supermärkten und Bäckereien am Ende vom Tag immer etwas übrigbleibt und das alles weggeschmissen würde, das macht einfach keinen Sinn.

    Alex ist seit vier Jahren ehrenamtlich bei Foodsharing aktiv. 2019 ist er durch seinen Mitbewohner auf die Umweltorganisation aufmerksam geworden und hat seither 100 Lebensmittelrettungen gemacht.

    Am Anfang hat Alex Brötchen für WG-Partys gerettet. Doch als er das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung sieht, ist ihm eins klar geworden: Er möchte sich mehr in diesem Bereich engagieren.

    Nach Ladenschluss geht er zu kooperierenden Betrieben und sammelt dort Essen ein, das übriggeblieben ist, das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat oder aufgrund optischer Makel nicht mehr verkauft wird. Anschließend verteilt er es in seinem Bekanntenkreis oder bringt es zu einem sogenannten ‚Fairteiler‘, an dem sich alle Menschen an den Lebensmitteln bedienen dürfen.

    Am erfolgreichsten ist die Rettung dann, wenn nichts zu retten ist. Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenn man weggeht und weiß, ich habe nichts zu essen, also nichts, was gerettet werden musste.

    Der ITler hat sich dazu entschieden, auf der Arbeit kürzer zu treten, um mehr freie Zeit für sein Ehrenamt zu haben. Neben den Rettungen als Foodsaver hat er 2021 die gemeinnützige Initiative ‚krumm & schepp‘ gegründet. Sein Team und er haben ein großes Ziel: Sie möchten ein Foodsharing-Café in Mainz eröffnen.

    Ein foodsharing-Café ist ein Ort, an dem man für die geretteten Speisen, die es dort gibt, nichts bezahlt. Die gibt es aus dem Fairteilerschrank. Für die Getränke bezahlt man das, was es einem Wert ist.

    Neben dem Cafébetrieb soll es auch ein Bildungsangebot für Kinder und Erwachsene sowie ein Kulturprogramm in Form von Lesungen oder Filmvorführungen geben. Mit dem Café wollen sie in Mainz einen Ort schaffen, an dem Lebensmittel mehr Wertschätzung bekommen.

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    Vitamin B3: Diese Lebensmittel decken den Tagesbedarf an Niacin - Augsburger Allgemeine

    Vitamin B3 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten, aber auch Pilze und einige Nüsse können den Tagesbedarf decken. Hier finden Sie eine Übersicht.

    Vitamin B3 ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Wie es für viele Vitamine der Fall ist, gilt insbesondere Leber als gute Vitamin-B3-Quelle. Um den Tagesbedarf zu decken, gibt es aber auch Alternativen. Hier finden Sie einen Überblick.

    Vitamin B3: Diese Lebensmittel decken den Tagesbedarf

    Vitamin B3 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln, vorrangig in Fleisch, enthalten. Wir haben Ihnen im Folgenden nur Lebensmittel aufgelistet, deren Vitamin-B3-Gehalt pro 100 Gramm über 3 Milligramm liegt. Mit 100 Gramm des jeweiligen Lebensmittels werden also durchschnittlich mindestens etwa 20 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B3 gedeckt.

    Die Daten stammen von der Schweizer Nährwertdatenbank und beziehen sich auf jeweils 100 Gramm:

    Getreideprodukte und Co.

    • Bierhefe: 45 mg
    • Weizenkleie: 18 mg
    • Vollkornreiswaffel: 7,81 mg
    • Parboiled Reis: 5,02 mg
    • Buchweizenmehl: 4,75 mg

    Nüsse, Kerne und Bohnen:

    • Kaffeepulver: 22 mg
    • Erdnussbutter: 15 mg
    • Erdnüsse: 12 mg
    • Sonnenblumenkerne: 8,3 mg
    • Sesam: 4,6 mg
    • Chia-Samen: 4,13 mg
    • Grüne Bohnen: 4,1 mg
    • Mandeln: 3,6 mg
    • Pinienkerne: 3,33 mg

    Fleisch und Fisch

    • Schweineleber: 16 mg
    • Rinderleber: 14,7 mg
    • Kalbsleber: 14,44 mg
    • Thunfisch in Öl: 14 mg
    • Rohschinken: 11,41 mg
    • Geflügel: 10,35 mg
    • Kaninchen: 9,93 mg
    • Kalbsfilet: 9,08 mg
    • Geräucherter Lachs: 8,7 mg
    • Lachs, roh: 8,2 mg
    • Sardine: 8,2 mg
    • Salami: 7,81 mg
    • Lammfilet: 6,51 mg
    • Hinterschinken: 6,46 mg
    • Scampi: 5,67 mg
    • Vorderschinken: 4,9 mg
    • Rindfleisch: 4,85 mg
    • Schweinsbratwurst: 4,7 mg
    • Schweinefilet: 4,3 mg
    • Leberwurst: 4,15 mg
    • Heilbutt: 4 mg
    • Scholle: 4 mg

    Gemüse, Pilze und Co.

    • Paprikagewürz: 15,6 mg
    • Steinpilz: 14,64 mg
    • Getrocknete Tomate: 9,05 mg
    • Pfifferlinge: 5,07 mg
    • Morchel: 5 mg
    • Champignons: 3,62 mg

    In Milchprodukten ist Vitamin B3 nur in geringen Mengen enthalten. Camembert ist hier Spitzenreiter mit 1,1 mg. Zum Vergleich: In Milch sind mit 0,11 mg nur sehr geringe Mengen enthalten.

    Auch in Gemüse sind die Mengen an Vitamin B3 vergleichsweise gering. Vegetarier oder Veganer, die ihren Tagesbedarf decken wollen, können aber zu Grünkohl greifen. Er liefert mit 2,1 mg Vitamin B3 je 100 Gramm eine gute Portion.

    Vitamin B3 in Lebensmitteln: Vorsicht beim Lagern

    Anders als Vitamin C oder Vitamin B5 ist Niacin nicht hitzeempflich. Bei hohen Temperaturen bleiben die Gehalte in den Lebensmitteln also erhalten. Auch beim Lagern ist Vitamin B3 relativ unkompliziert, da es auch nicht lichtempfindlich ist. Als wasserlösliches Vitamin kann es aber sein, dass sich Niacin im Kochwasser löst. 

    Vitamin B3 in Lebensmitteln: Wie hoch ist der Tagesbedarf?

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt Richtwerte für eine ausreichende Tageszufuhr von Niacin an. Männer haben einen höheren Tagesbedarf als Frauen, nach der Pubertät sinken die nötigen Richtwerte aber etwas. Die verschiedenen Werte sind in der Übersicht mit m (Männer) und w (Frauen) gekennzeichnet.

    • 0 bis unter 4 Monate: 2 mg/Tag
    • 4 bis unter 12 Monate: 5 mg/Tag
    • 1 bis unter 4 Jahre: 8 mg/Tag
    • 4 bis unter 7 Jahre: 9 mg/Tag
    • 7 bis unter 10 Jahre: m: 11 mg/Tag; w: 10 mg/Tag
    • 10 bis unter 13 Jahre: m: 13 mg/Tag; w: 11 mg/Tag
    • 13 bis unter 15 Jahre: m: 15 mg/Tag; w: 13 mg/Tag
    • 15 bis unter 19 Jahre: m: 17 mg/Tag; w: 13 mg/Tag
    • 19 bis unter 25 Jahre: m: 16 mg/Tag; w: 13 mg/Tag
    • 25 bis unter 51 Jahre: m: 15 mg/Tag; w: 12 mg/Tag
    • 51 bis unter 65 Jahre: m: 14 mg/Tag; w: 11 mg/Tag
    • 65 Jahren: m: 14 mg/Tag; w: 11 mg/Tag
    • Schwangere: 14 mg/Tag (2. Trimester); 16 mg/Tag (3. Trimester)
    • Stillende: 16 mg/Tag

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    Friday, June 23, 2023

    Lebensmittel: Millioneninvestition in Kahlaer Griesson-Werk - STERN.de

    Lebensmittel Millioneninvestition in Kahlaer Griesson-Werk

    Der Gebäckhersteller Griesson - de Beukelaer hat mit Millionenaufwand sein Werk in Kahla modernisiert. Mittlerweile sei der Standort einer der größten und modernsten in Europa, erklärte Andreas Land, Gesellschafter von Griesson - de Beukelaer am Freitag zur offiziellen Eröffnung einer neuen Produktionshalle in Kahla. Die Halle wurde den Angaben nach für rund 140 Millionen Euro errichtet. Bereits im Oktober 2019 verließ dort die erste Prinzen Rolle das Band.

    Der Gebäckhersteller Griesson - de Beukelaer hat mit Millionenaufwand sein Werk in Kahla modernisiert. Mittlerweile sei der Standort einer der größten und modernsten in Europa, erklärte Andreas Land, Gesellschafter von Griesson - de Beukelaer am Freitag zur offiziellen Eröffnung einer neuen Produktionshalle in Kahla. Die Halle wurde den Angaben nach für rund 140 Millionen Euro errichtet. Bereits im Oktober 2019 verließ dort die erste Prinzen Rolle das Band.

    Das Familienunternehmen hat sich vor 30 Jahren im thüringischen Kahla auf der grünen Wiese angesiedelt. Heute verlassen den Angaben nach pro Jahr mehr als 80.000 Tonnen Gebäck das Werk. Dazu gehören auch Soft Cakes, Cookies und Gebäckmischungen. Aus einem riesigen Hochregallager, in dem 26.000 Paletten Platz haben, werden die süßen und salzigen Produkte in die ganze Welt transportiert. Das Kahlaer Werk mit rund 600 Beschäftigten ist einer von drei Unternehmensstandorten von Griesson - de Beukelaer.

    Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen fast 1900 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz belief sich 2022 auf knapp 567 Millionen Euro.

    dpa

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    „Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

    In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...