Rechercher dans ce blog

Saturday, April 2, 2022

Preise für Lebensmittel sollen weiter steigen - NDR.de

Stand: 01.04.2022 14:28 Uhr

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen mit höheren Ausgaben für Lebensmittel rechnen. Aldi legt am Montag vor, weitere Handelsketten dürften folgen. Landwirte halten das für den richtigen Schritt.

Die Preise im Handel seien schon vor Ausbruch des Ukraine-Krieges "über die Produktpalette hinweg" um gut fünf Prozent gestiegen, sagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Er führt das auf gestiegene Energiepreise zurück. Nun werde eine "zweite Welle an Preissteigerungen" kommen. "Und die wird sicherlich zweistellig", sagte Sanktjohanser demnach weiter. "Wir werden das zeitnah überall in den Supermärkten an den Preisschildern sehen können."

VIDEO: Hohe Lebensmittelpreise: Landwirte kritisieren EU-Verordnung (31.03.2022) (2 Min)

Aldi-Sprecher: Solche Preissprünge noch nicht erlebt

Handelsketten wie Aldi, Edeka und Globus hatten kürzlich Preiserhöhungen angekündigt. Bei Aldi werden schon ab Montag Fleisch, Wurst und Butter "deutlich teurer", wie Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck der Deutschen Presse-Agentur sagte. Aldi müsse seinen Lieferanten mehr zahlen, daher die Preissteigerungen für die Verbraucher. "Seit Beginn des Ukraine-Krieges gibt es Sprünge bei den Einkaufspreisen, die wir so noch nicht erlebt haben." Sowohl Futter- und Düngemittel als auch Energie hätten sich verteuert, was die Landwirte bei ihrer Viehhaltung und die fleischverarbeitende Industrie zu spüren bekämen.

Fast alle Supermarkt-Ketten planen Preiserhöhungen

Auch der Handelsriese Rewe mit seiner Discount-Tochter Penny erhöht für einzelne Warengruppen und Artikel die Preise. "Wir sind aktuell mit einer Vielzahl von steigenden Kosten bei Rohstoffen, Energie und Logistik sowie Preiserhöhungen der Lebensmittelindustrie und Lieferanten konfrontiert", begründete ein Unternehmenssprecher der Rewe Group die angekündigten Erhöhungen. Laut einer unlängst publizierten Befragung des Ifo-Instituts planen fast alle Firmen aus Deutschlands Nahrungs-Einzelhandel Preiserhöhungen.

Weitere Informationen

Brennende Gasflammen eines Gasherdes. © fotolia.com Foto: by-studio

Preiserhöhungen und Kündigungen durch Energieversorger beschäftigen viele Verbraucher. Was können sie dagegen tun? (29.03.2022) mehr

Bauernverband: Versorgung mit Lebensmitteln absehbar für ein Jahr gesichert

Für den Bauernverband sind die Preiserhöhungen ein notwendiger und folgerichtiger Schritt. "Jetzt kommt es auch darauf an, dass das Geld nicht in der Vermarktungs- und Verarbeitungskette hängenbleibt, sondern auch bei den Betrieben ankommt", sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken am Freitag. Die vorgesehenen Anpassungen spiegelten nicht nur Kostensteigerungen in der Erzeugung wider, sondern auch erste Kosten des Umbaus der Branche hin zu einer nachhaltigeren Produktion. Laut Bauernpräsident Joachim Rukwied ist die Versorgung mit Lebensmitteln absehbar für ein Jahr gesichert. "Aber über diesen Zeithorizont hinaus ist es schwierig mit einer Prognose."

Bund will Bürgern finanziell helfen

Die Bundesregierung verwies auf das jüngst von der Koalition beschlossene zweite Entlastungspaket in Milliardenhöhe. Es beinhalte Zuschüsse für Bezieher von Sozialleistungen vor, wie ein Sprecher des Arbeitsministeriums sagte. Steigende Lebensmittelpreise flössen in die Anpassung des Regelsatzes der Grundsicherung ein, die im Lauf des Jahres vorgenommen werde. Geplant sind auch Hilfen für Familien und Geringverdiener.

Weitere Informationen

Auto wird mit einer Zapfpistole betankt. © Fotolia / Sandor Jackal

In Niedersachsen steigen die Preise im März um 6,9 Prozent gegenüber 2021. Kraftstoffe verteuern sich um fast 50 Prozent. (31.03.2022) mehr

Mastbetrieb mit Puten © NDR Foto: Claus Halstrup

Angesichts der enormen Kostensteigerung bei Energie und Futter stallen viele Betriebe laut Verband keine Tiere mehr ein. (28.03.2022) mehr

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) spricht im niedersächsischen Landtag. © NDR

Niedersachsens Wirtschaftsminister fürchtet schwerwiegendere Folgen als durch die Corona-Pandemie erwartet. (23.03.2022) mehr

Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, spricht in einem Interview © picture alliance/dpa Foto: Carsten Koall

Herbert Diess fürchtet Preiserhöhungen, Energie-Knappheit und Inflation durch einen andauernden Krieg in der Ukraine. (10.03.2022) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.04.2022 | 12:00 Uhr

NDR Logo

Adblock test (Why?)


Preise für Lebensmittel sollen weiter steigen - NDR.de
Read More

Lebensmittel: Obstblüte zwischen Sonne und Kälte: Erdbeeren im Treibhaus - zeit.de

Kälteeinbruch trifft Obstblüte: Die ersten Obstbäume stehen in Blüte. Zu diesen frühen Arten gehören Aprikosen, Pfirsiche und Pflaumen, die als erste die Blüten öffnen. Sie gelten wegen der Frostgefahr für die Blüte als Risikokulturen, wie Peter Muß vom Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn sagte. Auch Kirschen blühen früh und sind anfällig. In manchen Anlagen werden die Bäume und die empfindliche Blüte durch Dächer geschützt. Bei Frostgefahr wird die Abdeckung geschlossen.

Im Treibhaus würden bereits erste Erdbeeren geerntet, sagte der Sprecher. Die offizielle Saisoneröffnung sei für den 14. April geplant. Etwa zehn Tage später könne die Ernte im Folientunnel beginnen. Im Freiland wachsen Erdbeeren bereits unter einer doppelten Schutzschicht. «Die Blüte ist in den Folientunneln in vollem Gange», sagte Muß. «Wenn uns der Frost keinen Strich durch die Rechnung macht, rechnen wir mit guten Erträgen.»

Nach dem sonnigen März sei die Vegetation bereits ziemlich weit fortgeschritten. «Wir sind deutlich früher dran als im letzten Jahr», sagte Muß. Im vorigen Jahr hatte dagegen eine lange Kältephase die Entwicklung der Pflanzen gebremst. Der Erntebeginn von Spargel und Erdbeeren hatte sich dadurch verzögert.

Derzeit lasse die Apfelblüte noch auf sich warten. «Beim Apfel sind wir noch im grünen Bereich, wenn die angekündigten Nachtfröste nicht zu stark werden», sagte der Anbaufachmann mit Blick auf eine mögliche Gefahr durch das frostige Wetter. Die Blütenknospen an den Apfelbäumen seien noch weit zurück.

Im Obstanbau sind Äpfel und Erdbeeren die wichtigsten Kulturen in Nordrhein-Westfalen. Während Äpfel gewerbsmäßig vor allem im Rheinland angebaut werden, liegt in Westfalen der Schwerpunkt bei den Erdbeeren.

© dpa-infocom, dpa:220402-99-767660/2

Adblock test (Why?)


Lebensmittel: Obstblüte zwischen Sonne und Kälte: Erdbeeren im Treibhaus - zeit.de
Read More

Friday, April 1, 2022

Preise für Lebensmittel sollen weiter steigen - NDR.de

Stand: 01.04.2022 14:28 Uhr

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen mit höheren Ausgaben für Lebensmittel rechnen. Aldi legt am Montag vor, weitere Handelsketten dürften folgen. Landwirte halten das für den richtigen Schritt.

Die Preise im Handel seien schon vor Ausbruch des Ukraine-Krieges "über die Produktpalette hinweg" um gut fünf Prozent gestiegen, sagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Er führt das auf gestiegene Energiepreise zurück. Nun werde eine "zweite Welle an Preissteigerungen" kommen. "Und die wird sicherlich zweistellig", sagte Sanktjohanser demnach weiter. "Wir werden das zeitnah überall in den Supermärkten an den Preisschildern sehen können."

VIDEO: Hohe Lebensmittelpreise: Landwirte kritisieren EU-Verordnung (31.03.2022) (2 Min)

Aldi-Sprecher: Solche Preissprünge noch nicht erlebt

Handelsketten wie Aldi, Edeka und Globus hatten kürzlich Preiserhöhungen angekündigt. Bei Aldi werden schon ab Montag Fleisch, Wurst und Butter "deutlich teurer", wie Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck der Deutschen Presse-Agentur sagte. Aldi müsse seinen Lieferanten mehr zahlen, daher die Preissteigerungen für die Verbraucher. "Seit Beginn des Ukraine-Krieges gibt es Sprünge bei den Einkaufspreisen, die wir so noch nicht erlebt haben." Sowohl Futter- und Düngemittel als auch Energie hätten sich verteuert, was die Landwirte bei ihrer Viehhaltung und die fleischverarbeitende Industrie zu spüren bekämen.

Fast alle Supermarkt-Ketten planen Preiserhöhungen

Auch der Handelsriese Rewe mit seiner Discount-Tochter Penny erhöht für einzelne Warengruppen und Artikel die Preise. "Wir sind aktuell mit einer Vielzahl von steigenden Kosten bei Rohstoffen, Energie und Logistik sowie Preiserhöhungen der Lebensmittelindustrie und Lieferanten konfrontiert", begründete ein Unternehmenssprecher der Rewe Group die angekündigten Erhöhungen. Laut einer unlängst publizierten Befragung des Ifo-Instituts planen fast alle Firmen aus Deutschlands Nahrungs-Einzelhandel Preiserhöhungen.

Weitere Informationen

Brennende Gasflammen eines Gasherdes. © fotolia.com Foto: by-studio

Preiserhöhungen und Kündigungen durch Energieversorger beschäftigen viele Verbraucher. Was können sie dagegen tun? (29.03.2022) mehr

Bauernverband: Versorgung mit Lebensmitteln absehbar für ein Jahr gesichert

Für den Bauernverband sind die Preiserhöhungen ein notwendiger und folgerichtiger Schritt. "Jetzt kommt es auch darauf an, dass das Geld nicht in der Vermarktungs- und Verarbeitungskette hängenbleibt, sondern auch bei den Betrieben ankommt", sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken am Freitag. Die vorgesehenen Anpassungen spiegelten nicht nur Kostensteigerungen in der Erzeugung wider, sondern auch erste Kosten des Umbaus der Branche hin zu einer nachhaltigeren Produktion. Laut Bauernpräsident Joachim Rukwied ist die Versorgung mit Lebensmitteln absehbar für ein Jahr gesichert. "Aber über diesen Zeithorizont hinaus ist es schwierig mit einer Prognose."

Bund will Bürgern finanziell helfen

Die Bundesregierung verwies auf das jüngst von der Koalition beschlossene zweite Entlastungspaket in Milliardenhöhe. Es beinhalte Zuschüsse für Bezieher von Sozialleistungen vor, wie ein Sprecher des Arbeitsministeriums sagte. Steigende Lebensmittelpreise flössen in die Anpassung des Regelsatzes der Grundsicherung ein, die im Lauf des Jahres vorgenommen werde. Geplant sind auch Hilfen für Familien und Geringverdiener.

Weitere Informationen

Auto wird mit einer Zapfpistole betankt. © Fotolia / Sandor Jackal

In Niedersachsen steigen die Preise im März um 6,9 Prozent gegenüber 2021. Kraftstoffe verteuern sich um fast 50 Prozent. (31.03.2022) mehr

Mastbetrieb mit Puten © NDR Foto: Claus Halstrup

Angesichts der enormen Kostensteigerung bei Energie und Futter stallen viele Betriebe laut Verband keine Tiere mehr ein. (28.03.2022) mehr

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) spricht im niedersächsischen Landtag. © NDR

Niedersachsens Wirtschaftsminister fürchtet schwerwiegendere Folgen als durch die Corona-Pandemie erwartet. (23.03.2022) mehr

Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, spricht in einem Interview © picture alliance/dpa Foto: Carsten Koall

Herbert Diess fürchtet Preiserhöhungen, Energie-Knappheit und Inflation durch einen andauernden Krieg in der Ukraine. (10.03.2022) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.04.2022 | 12:00 Uhr

NDR Logo

Adblock test (Why?)


Preise für Lebensmittel sollen weiter steigen - NDR.de
Read More

Auch beim Discounter werden Lebensmittel teurer: Diese 5 Apps sparen Geld beim Einkaufen - CHIP Online Deutschland

Köstliche Rezepte mit alten Lebensmitteln: Zu Gut Für Die Tonne

Nicht nur die Energiepreise schießen derzeit in die Höhe, auch viele Agrarrohstoffe werden teurer. Das wirkt sich massiv auf die Preise von Lebensmitteln aus. Wir geben Tipps, wie Sie bei Lebensmitteln Geld sparen können.

Die Prognosen des Ifo-Instituts dürften Verbrauchern das bestätigen, was schon seit längerer Zeit gefühlte Wirklichkeit ist. Die Preise steigen so ziemlich überall. Wer ab und zu ein Auto tankt oder Gas- und Strompreise vergleicht, hat es schon mit voller Wucht gespürt, doch jetzt gehen die echten Preissteigerungen bei Lebensmitteln los.

Immer mehr Firmen planen, ihre Preise in den kommenden drei Monaten zu erhöhen. Laut Ifo müssen die Verbraucher vor allem in den konsumnahen Branchen mit steigenden Preisen rechnen. Im Nahrungsmittel-Einzelhandel sind die Preiserwartungen besonders gestiegen.

Wir geben Tipps, wie Sie beim Lebensmittelkauf sparen können – und Apps helfen dabei.

Tipp 1: Einkaufslisten führen

Eine Einkaufsliste ist die Grundlage für preisbewussten Einkauf.
Eine Einkaufsliste ist die Grundlage für preisbewussten Einkauf.

Bild: CHIP

Impulskäufe vermeiden: das ist ein erster Schritt, um beim Lebensmittelkauf zu sparen. Am besten macht man sich für jede Woche einen Essensplan und stellt sich passend dazu eine Einkaufsliste zusammen. Dann müssen Sie es nur noch hinkriegen, dass Sie sich beim Einkaufen auch an die Liste halten – gehen Sie also am besten nicht hungrig einkaufen!

Zettel, die man dann doch wieder Zuhause vergisst oder unterwegs verliert, sind kein optimales Hilfsmittel. Das Handy haben die meisten Menschen ohnehin in der Tasche, außerdem kann man Einkaufslisten wie Bring gemeinsam führen, sprich verschiedene Haushaltsmitglieder können ihre Wünsche gleich eintragen.

Zum Download: Bring Einkaufsliste

Tipp 2: Reste clever verwerten

Mit den passenden Vorschlägen lassen sich auch Essensreste perfekt nutzen.
Mit den passenden Vorschlägen lassen sich auch Essensreste perfekt nutzen.

Bild: CHIP

Gute Lebensmittel wegwerfen, das sollten Sie immer vermeiden. Bei den steigenden Preisen schonen Sie durch clevere Resteverwertung aber auch Ihren Geldbeutel.

Die App Zu gut für die Tonne vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hilft mit fast 700 Resterezepten. Wählen Sie einfach die Zutaten aus, die Sie noch haben und die App spuckt dann passende Rezepte aus.

Zu den Apps: Zu gut für die Tonne

Tipp 3: Kurz vor Ladenschluss kaufen

Die App hilft beim Sparen und vermeidet Lebensmittelverschwendung.
Die App hilft beim Sparen und vermeidet Lebensmittelverschwendung.

Bild: CHIP

Nicht nur Privathaushalte werfen viele gute Lebensmittel weg, Geschäfte und Restaurants füllen die Mülltonnen nach Ladenschluss mit jeder Menge guter Lebensmittel auf. Mit der App Too Good to Go helfen Sie dabei, die Verschwendung einzudämmen und sparen auch noch Geld.

Sie gibt Ihnen Auskunft, wo und wann Restaurants, Bäckereien, Supermärkte oder Hotels in Ihrer Umgebung überschüssige Ware zu vergünstigten Preisen für Selbstabholer anbieten.

Zum Download: Too Good To Go-App für iOS und Android

Tipp 4: Lebensmittelpreise vergleichen

Bild: CHIP

Angebotsprospekte studieren, gehört in vielen Haushalten zum Alltag. Mit der App smhaggle ist das nicht mehr nötig, die erledigt das automatisch für Sie. Die Macher versprechen bis zu 30 Prozent Ersparnis bei Lebensmitteleinkäufen, das sollen pro Haushalt im Jahr durchschnittlich 1.200 Euro sein, klingt erstmal top.

Im Grunde ist die App ein Einkaufszettel mit Preisvergleichsfunktion für Lebensmittel. So sehen Sie, wo in Ihrer Umgebung es die Wunschprodukte am günstigsten gibt und können die Einkaufstour planen. Zusätzlich gibt es noch Cashback-Angebote.

Download: smhaggle

Tipp 5: Supermarkt-Apps nutzen

Die Apps von Rewe, Netto und Lidl helfen beim Sparen.
Die Apps von Rewe, Netto und Lidl helfen beim Sparen.

Bild: CHIP

Die meisten Menschen kaufen immer bei den gleichen Supermärkten ein. Wenn Sie das auch tun, dann sollten Sie sich die Apps dieser Supermärkte ansehen, also etwa von Rewe, Netto oder Lidl. In der Regel gibt es dort noch ein paar mehr Angebote zu entdecken, als die Anbieter in ihren Papierprospekten offerieren.

Weitere Funktionen sind integrierte Einkaufslisten, Bezahlen per App und digitale Kassenbons. Sie müssen natürlich nicht alle Funktionen dann auch wirklich nutzen, aber Sie sollten sich die Supermarkt-Apps auf jeden Fall holen, wenn Sie beim Lebensmittelkauf sparen wollen.

Zum Download: Lidl Plus

Adblock test (Why?)


Auch beim Discounter werden Lebensmittel teurer: Diese 5 Apps sparen Geld beim Einkaufen - CHIP Online Deutschland
Read More

Lebensmittel-Preise explodieren: Hartz-4-Empfänger brauchen jetzt Hilfe - WAZ News

Berlin  Wie sicher ist die Versorgung mit Lebensmitteln Welt? Warum wir jetzt neue Wege beschreiten müssen und Raps nicht in den Tank gehört.

Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine erleben wir eine Zeitenwende. Jahrelange Handelskontakte werden abgebrochen, neue Lieferbeziehungen müssen vereinbart werden, die Globalisierung steht auf der Kippe. Das gilt auch für die Landwirtschaft. Um die Ernährung auf der Welt zu sichern, muss jetzt neu gedacht, müssen andere Wege beschritten und Gewohnheiten geändert werden.

Dabei steht fest: Dies geht auch am Wohlstand der Deutschen nicht spurlos vorbei. Auch wenn uns in Europa kein Hunger droht, so werden wir den Krieg mindestens mit höheren Preisen für Lebensmittel bezahlen.

Putin setzt durch die Verknappung der Getreidelieferungen gezielt Hunger als Waffe ein. Die Ukraine war über Jahre die Kornkammer Europas. Verlässlich lieferte das Land die Hälfte des notwendigen Getreides für das World Food Programm – und damit die Grundversorgung der Ärmsten der Armen auf dieser Welt. Sie war aber auch Partner für Länder in Afrika und im Nahen Osten.

Die Lieferungen werden dieses Jahr wohl größtenteils ausfallen, da die Bauern in der Ukraine zwangsläufig anderes zu erledigen haben, als ihre Felder zu bestellen. Die Getreidepreise haben sich weltweit bereits verdoppelt, so dass schon heute viele Männer, Frauen und Kinder auf der Welt sich ihr tägliches Brot nicht mehr leisten können – und mit leeren Bäuchen und mit Hunger leben müssen.

Lesen Sie auch: Aldi erhöht Preise: Das kommt ab Montag auf die Kunden zu

Ukraine-Krise: Es gibt genügend Lebensmittel für alle Menschen

Diesen Armen sollte unsere vorrangige Solidarität gelten, bevor wir über knapperes Sonnenblumenöl für Pommes Frites lamentieren. In Europa und Deutschland haben wir das große Privileg, dass unser angebautes Getreide zur Eigenversorgung ausreicht.

Es drohen deshalb weder Lebensmittelknappheit noch Versorgungsengpässe. Das sieht in den Ländern des Globen Südens ganz anders aus. Dort geht es ums Überleben.

Auch hier sollte die Welt endlich der Wahrheit ins Gesicht sehen: Es gibt grundsätzlich schon immer genügend Nahrungsmittel auf dieser Erde, um alle Menschen zu ernähren.

Wenn ein Mensch trotzdem hungern muss, so ist dies ein Verteilungsproblem – von Menschen gemacht. Deutschland muss hier deshalb finanziell schnell helfen – möglicherweise sogar mit Ware.

Auch wenn die Bundesrepublik heute nicht zu den großen Getreideexporteuren zählt, so gibt es hierzulande eine üppige Getreideproduktion. Sie ist so ertragreich, dass 60 Prozent der Ernte im Tierfutter landet und weitere 9 Prozent als Ethanol im Biosprit für Autos. Der Großteil dieses Getreides würde sich auch zum Brotbacken eignen. Raps könnte als Speiseöl dienen.

Ukraine-Konflikt: Warum Getreide und Raps nicht in den Autotank gehören

Wenn in Europa nur 10 Prozent der Tierzucht verringert würde, so Agrarexperten, könnte das eingesparte Korn für Futter die Getreideexporte der Ukraine komplett ersetzen. Warum zögern wir noch? Nur etwas weniger Fleisch auf dem Teller könnte Menschenleben retten – und als Nebeneffekt wäre es gut für den Klimaschutz und unsere Gesundheit. Getreide gehört auf den Tisch und nicht in die Futtertröge und Autotanks!

Die Nutzung von Gras und Pflanzen von ökologischen Vorrangflächen als Tierfutter in diesem Jahr ist dagegen nur ein Tropfen auf den heißen Stein – und zudem eher kontraproduktiv für den Klima- und Artenschutz.

Der Preisanstieg bei Lebensmittel wird unterdessen viele ärgern. Doch, mal ehrlich: die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland wird sich dies leisten können. Nicht aber jene, die schon heute zu den Geringverdienern zählen, die mit Mini-Renten leben oder von Sozialleistungen wie Hartz IV abhängig sind. Hier muss der Staat noch mal gezielt mit Lebensmittelgutscheinen oder Einmalzahlungen – wie bei den Heizkostenzuschüssen – nachhelfen. Grundnahrungsmittel müssen für alle Menschen bezahlbar bleiben.

Ukraine-Krise - Alle News zum Konflikt

Ukraine-Krise – Hintergründe und Erklärungen zum Konflikt

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Politik

Adblock test (Why?)


Lebensmittel-Preise explodieren: Hartz-4-Empfänger brauchen jetzt Hilfe - WAZ News
Read More

Vorratshaltung sorgt für Engpässe: Hamsterkäufe – diese Lebensmittel werden jetzt knapp - manager magazin

Der Aufruf an die Bürger verhallte ungehört: "Bitte keine Hamsterkäufe, dafür besteht kein Anlass. Wir haben die Versorgung sichergestellt", sagte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir (56) fast flehentlich vor wenigen Tagen. Doch zahlreiche Bundesbürger ließen sich dadurch nicht vom Hamstern abhalten: Wegen des Ukraine-Kriegs haben offenbar viele Menschen Angst, dass bestimmte Lebensmittel bald nicht mehr zur Verfügung stehen könnten.

Die Hamsterkäufe legen Vorräte an - aus Angst vor einem künftigen möglichen Mangel und aus Angst vor weiter steigenden Preisen. Denn ausgerechnet Russland und die Ukraine sind größte Exporteure von Produkten wie Sonnenblumenöl und Weizen. Russland hat bereits eine Begrenzung des Exports von Sonnenblumenkernen und Sonnenblumenöl angekündigt. Hinzu kommt, dass die Energiepreise enorm steigen – was zur Verteuerung von nahezu allen Produkten führt. Der Discounter Aldi hatte vor zwei Wochen die Preise für etwa 160 Artikel erhöht, eine Woche später verteuerten sich 20 weitere Artikel. Wettbewerber zogen nach. Laut einer Befragung des Ifo-Instituts planen fast alle Firmen aus Deutschlands Nahrungs-Einzelhandel Preiserhöhungen. Auch Taktgeber Aldi will am kommenden Montag die Preise für Wurst und Butter erneut erhöhen.

Die Folge: Erneut werden die Supermarktregale leergekauft. Das letzte große Hamstern ist erst zwei Jahre her. Anfang 2020 veranlasste die Coronapandemie Konsumenten dazu, Toilettenpapier, Nudeln und Hefe zu horten. Der Ukraine-Krieg hat diese Ängste offenbar wiederbelebt. Sobald die ersten leeren Regale in den sozialen Medien verbreitet wurden, wuchs der Druck, für sich selbst noch rasch einen Vorrat anzulegen. Der Hamsterkauf ist eine Spirale: "Menschen fangen an mehr zu kaufen, weil andere mehr kaufen", sagt der Konsumpsychologe Hans-Georg Häusel. Selbst wenn die Preise steigen, würden die Produkte dennoch gehortet – aus Angst vor einer Knappheit. Doch erst dadurch entstehe die eigentliche Knappheit.

Doch welche Produkte werden derzeit besonders häufig gehortet und sind nur noch selten in den Regalen zu finden? Ein Überblick.

1. Mehl

Russland und die Ukraine gelten als Kornkammern. Sie decken nach Angaben des größten deutschen Agrarhändlers Baywa rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage ab. Infolge des Krieges sind die Preise für Getreide in die Höhe geschossen. Nun legen viele Bundesbürger Mehl-Vorräte an. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes war der Absatz von Mehl im Lebensmitteleinzelhandel bereits in der Woche vom 7. bis 13. März dreimal so hoch wie ein halbes Jahr zuvor im September 2021.

2. Speiseöl

Die Ukraine bedient zusammen mit Russland fast 80 Prozent des Weltmarktes an Sonnenblumenöl. Das Statistische Bundesamt ermittelte in der Woche vom 7. bis 13. März eine mehr als doppelt so hohe Nachfrage (plus 123 Prozent) wie im September 2021. Die Nachfrage steigt weiter, obwohl die Preise sich innerhalb kürzester Zeit fast verdoppelt haben. Wer kann, bunkert. Aldi-Süd musste sogar bereits eingreifen und ihre Öl-Eigenmarke auf vier Flaschen pro Kunde begrenzen. Und auch beim Konkurrenten Lidl werden Waren wie Speiseöl nur noch "in haushaltsüblichen Mengen" verkauft.

3. Reis

Ein weiteres Produkt, das zeitweise knapp wird, ist Reis. Der Konsum zieht auch hier stark an: In der Woche ab dem 7. März wurde 74 Prozent mehr Reis gekauft als in der Vorjahreswoche. Das geht aus Daten des Marktforschungsinstituts IRI hervor.

4. Nudeln

Im Gegensatz dazu sind die Preise etwa für Nudeln bislang stabil geblieben. Doch die getreideverarbeitende Wirtschaft in Deutschland warnt vor Versorgungsengpässen bei ausbleibender Belieferung mit russischem Gas. "Stehen die Unternehmen der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft still, laufen wir in eine prekäre Situation", warnte der Branchenverband VGMS. Dann könnten sich auch die Nudel- und Teigwaren-Regale in den Supermärkten leeren: Nudeln gehören wie Mehl, Öl und Reis zu den Grundnahrungsmitteln, die einfach zu lagern sind und als Bestandteile eines klassischen "Notvorrats" gelten. Steigt die Nachfrage weiter und geht die Produktion wegen Energie-Engpässen zurück, drohen auch bei Nudeln leere Regale.

5. Senf

Ab Herbst könnte ein weiteres Lebensmittel in den Regalen fehlen: Senf. Schon jetzt sei eine Rohstoffverknappung festzustellen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbandes Kulinaria, Markus Weck, der Zeitung Welt vom Montag. Der Verband vertritt rund 130 Unternehmen, die unter anderem Senf herstellen. Fast 80 Prozent der von Deutschland importierten Senfsaaten kämen aus Russland und der Ukraine.

6. Honig

Doch dabei bleibt es nicht. Denn zahlreiche weitere Produkte kommen hauptsächlich aus den Kriegsländern. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werden pro Jahr rund 15.000 Tonnen Honig aus der Ukraine eingeführt. Das entspricht etwa 16 Prozent der gesamten Importmenge in Deutschland. Doch nun sind die Handelswege blockiert - vor allem durch die russische Blockade der ukrainischen Häfen. Beobachter befürchten, dass auch Honig schon bald in Supermärkten knapp werden könnte.

Adblock test (Why?)


Vorratshaltung sorgt für Engpässe: Hamsterkäufe – diese Lebensmittel werden jetzt knapp - manager magazin
Read More

Lebensmittel: Warnung vor Verzehr von Eiweiß-Toastbrötchen von Aldi Süd - zeit.de

Der Hersteller von Eiweiß-Toastbrötchen der Marke "Goldähren" warnt vor dem Verzehr. Das vom Lebensmittel-Discounter Aldi Süd vertriebene Produkt könne mit dem Pflanzenschutzmittel Ethylenoxid belastet sein, hieß es am Freitag auf dem Portal "Lebensmittelwarnung.de" von Bund und Ländern. Ethylenoxid steht unter anderem im Verdacht, krebserregend zu sein und ist in der Lebensmittelproduktion in Europa verboten.

Die 260-Gramm-Packungen mit jeweils vier Toastbrötchen werden von Aldi Süd in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen verkauft, hieß es. Betroffen sind die Chargen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) vom 10., 13. und 27. April 2022.

© dpa-infocom, dpa:220401-99-758556/3

Adblock test (Why?)


Lebensmittel: Warnung vor Verzehr von Eiweiß-Toastbrötchen von Aldi Süd - zeit.de
Read More

„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...