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Friday, February 3, 2023

Thursday, February 2, 2023

Warum man auf verarbeitete Lebensmittel verzichten sollte - KURIER

Frühstücksflocken, Tiefkühlpizza, Fertiggerichte und kohlensäurehaltige Getränke sind extrem verarbeitet und können das Krebsrisiko erhöhen - insbesondere Eierstock- oder Gehirnkrebs.

Im Gegensatz zu moderat verarbeiteten Lebensmitteln wie etwa Käse enthalten sie in der Regel mehr Zusatzstoffe wie künstliche Aromen, Farbstoffe, Süßstoffe oder Konservierungsmittel. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

Forscher der School of Public Health des Imperial College London untersuchten jetzt die Ernährungsgewohnheiten von fast 200.000 Erwachsenen mittleren Alters über einen Zeitraum von zehn Jahren in Großbritannien und stellten fest, dass ein höherer Verzehr von extrem verarbeiteten Lebensmitteln mit einem höheren Risiko für Krebs insgesamt und insbesondere für Eierstockkrebs und Gehirntumoren verbunden ist. 

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift eClinicalMedicine des Lancet veröffentlicht und entstand in Zusammenarbeit mit Forschern der International Agency for Research on Cancer (IARC), der Universität von Sao Paulo und der NOVA-Universität Lissabon.

Fast 16.000 erkrankten an Krebs

Im Laufe der Jahre erkrankten von den 197.426 untersuchten Personen 15.921 Menschen an Krebs, 4.009 starben daran.

Ergebnis: Für jeden 10-prozentigen Anstieg an den ultra-verarbeiteten Lebensmittel in der Ernährung stieg das Risiko, an einer Form von Krebs zu erkranken um zwei Prozent. Bei Eierstockkrebs waren es sogar 19 Prozent. Diese Zusammenhänge blieben auch bestehen, nachdem andere Faktoren wie Rauchen, körperliche Aktivität und Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt wurden.

Es ist unklar, warum die Inzidenz von Eierstockkrebs besonders hoch war. Separate Untersuchungen haben jedoch einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und Acrylamid, einer Industrie-Chemikalie, die bei Hochtemperatur-Kochverfahren entsteht, festgestellt.

"Einige potenziell krebserregende Stoffe wie einige umstrittene Lebensmittelzusatzstoffe und chemische Stoffe, die bei der Verarbeitung entstehen, können die Hormonwirkung beeinträchtigen und dadurch hormonbedingte Krebsarten wie Eierstockkrebs beeinflussen", erklärte Eszter Vamos, leitende Autorin der Studie, gegenüber der Washington Post.

USA an der Spitze

Fast 60 Prozent der Kalorien, die Erwachsene in den Vereinigten Staaten zu sich nehmen, stammen aus ultraverarbeiteten Lebensmitteln. In Ländern wie England, Kanada, Frankreich oder Japan, machen sie 25 bis 50 Prozent aus.

"Ultra-verarbeitete Lebensmittel sind allgegenwärtig und werden in hohem Maße vermarktet, mit billigen Preisen und attraktiven Verpackungen, um den Konsum zu fördern", sagte Studienautorin Kiara Chang in einer Erklärung. "Das zeigt, dass unsere Lebensmittelumgebung dringend reformiert werden muss, um die Bevölkerung zu schützen."

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Butter ist wieder so teuer wie vor dem Ukraine-Krieg - Süddeutsche Zeitung - SZ.de

Weihnachten ist endgültig vorbei, kein Zweifel, das letzte Plätzchen gegessen, und wenn von den Feiertagen noch ein Päckchen Butter im Kühlschrank verblieben sein sollte, dann ist wohl auch das jetzt aufgebraucht. Die Nachfrage nach Butter ist daher wie immer im Januar vergleichsweise flau. Und siehe da: In allen Supermärkten und Discountern purzeln plötzlich die Butterpreise, jedenfalls die für die günstige deutsche Markenbutter im sogenannten Preiseinstiegssortiment.

Aldi machte den Anfang: minus 40 Cent oder 20 Prozent weniger; und so ziemlich alle ziehen nach. So läuft das. Aldi muss immer wieder seiner Rolle gerecht werden, derjenige Händler zu sein, der die Preise setzt. Sonst ist der Discounter diese Rolle irgendwann los. Butter kommt dabei eine ganz besondere Symbolkraft zu. Wie Milch, Mehl oder Eier ist sie ein Eckpreisartikel. Daran orientieren sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Wenn hier ein Händler niedrigere Preise anbietet als die Konkurrenz, gilt er als günstig.

Jetzt kostet das halbe Pfund Markenbutter also "bis auf Weiteres" vielerorts 1,59 Euro. Und zwar nicht als Sonderangebot, sondern als Normalpreis. Das liegt sogar knapp unter dem Niveau vor Ausbruch des Ukraine-Krieges. Danach war der Preis steil geklettert, wieder etwas abgesackt und lag zuletzt auf einem historischen Hoch von 2,29 Euro für das 250-Gramm-Päckchen. Das Absacken auf das vorinflationäre Normalmaß posaunen die Händler derzeit wenig bescheiden mit einer lauten Werbekampagne hinaus. "Wir geben den Vorteil weiter!", jubiliert etwa Kaufland. Ob das stimmt, weiß man nicht.

Dass die Preise genau zum 1. Februar gesunken sind, hängt in erster Line mit dem Rhythmus der Preisverhandlungen in der Milchbranche zusammen. Die alten Verträge waren Ende Januar ausgelaufen, und in den neuen Verträgen konnten die Händler deutlich günstigere Preise vereinbaren, die die aktuellen Preissenkungen ermöglichen. Für andere Lebensmittel werden die Einkaufspreise in der Regel für bis zu sechs Monate festgelegt. Bei der Butter galten über Weihnachten hinweg drei Monate. Davor schwankten die Preise so stark, weil zwischen Molkereien und Handel sehr kurze Kontraktlaufzeiten von teils nur einem Monat gelten.

Sinkt der Fettanteil, ist mehr Milch für das halbe Pfund Butter nötig

Wie teuer die Butter ist, darüber entscheiden einerseits Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung wie der Ukraine-Krieg, wichtig ist aber auch eine Stadt in Süddeutschland. Der Butterpreis orientiert sich nämlich im Wesentlichen an der Notierung der Butterbörse in Kempten im Allgäu. Dort handelt eine Kommission aus Vertretern von Verkäufern und Einkäufern jeden Mittwoch eine Preisspanne aus. Innerhalb dieser wird die meiste Butter an den Großhandel verkauft. Grundlage der Preisverhandlungen sind Statistiken über Angebot und Nachfrage der Vorwoche sowie eben das Marktgeschehen in Deutschland und der Welt.

Zuletzt mussten vor allem die hohen Energiekosten als Grund dafür herhalten, warum Butter so teuer geworden war. Daher stieg erst der Preis für Dünger, dann der für die Herstellung von Kraftfutter. Landwirte reduzierten daraufhin die Futtermenge für die Kühe. Aufgrund der geringeren Futterqualität wiederum sank der Fettanteil in der Milch etwas. Weil Butter zum Großteil aus Fett besteht, musste mehr Milch verwendet werden als vorher, um Butter oder auch Käse herzustellen. Zum Preis hinzu kommen noch Kosten für Fracht und Versand sowie die Marge des Händlers. Am Ende stand ein historisch hoher Butterpreis von mehr als neun Euro für das Kilo.

Ist es damit nun ein für alle Mal vorbei? Nein, mit günstigeren Preisen ist nur so lange zu rechnen, wie ein Überangebot besteht. In vier Wochen kann es schon wieder anders aussehen. Dann enden die nun vereinbarten Kontrakte bereits. Andererseits könnten Händler auch auf Marge verzichten, wie es Aldi nun angeblich tut. Aber wer weiß das schon? Der Milchverband rechnet jedenfalls nicht mit neuen Preissteigerungen nach dem Ende der Laufzeit.

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Tim Raue fordert Verbot besonders ungesunder Lebensmittel: "Wäre großer Beitrag für Allgemeinheit" - WESER-KURIER

Tim Raue platzt vor Wut, weil Zucker in Deutschland nicht verboten ist - FOCUS Online

„Wenn du die Gesellschaft nur Geld kostest, weil du dich krank gefressen hast, dann hat die Gesellschaft das Recht, dich zu sanktionieren“: Mit deutlichen Worten fordert Tim Raue mehr staatliche Regulierung bei Lebensmitteln - auch wenn der Sternekoch selbst nur bedingt zum Vorbild taugt.

Für seine unverblümte Art ist Tim Raue ebenso bekannt für seine herausragende Küche. Blickt der Berliner Sternekoch auf die vorherrschenden Essgewohnheiten in Deutschland, ist sein Zorn offenbar kurz vor dem Überkochen.

Den Eindruck legt ein Interview nahe, das der 48-Jährige jüngst dem „Spiegel“ gab. Besonders der zu hohe Zuckerkonsum regt den Küchenchef auf.

Deutschland sei ein „überbürokratisiertes Land“, schimpft Raue eingangs des Gesprächs. „Es gibt hier für jeden Scheiß eine Verordnung. Drogen sind verboten, der Alkohol- und Nikotinkonsum wird reguliert genauso wie Medikamente. Nur Zucker nicht.“

Dabei wisse jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Essen auseinandersetze, dass nichts so schnell und direkt ins Blut gelange wie Zucker.

Heute hat „alles Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz, Histaminose“

Seit den 70er-Jahren, erklärt Raue, gelangten immer mehr industriell verarbeitete Lebensmittel auf die Teller der Deutschen. Dass frisch gekocht werde, sei inzwischen die Ausnahme. Auch er selbst habe als Kind „höchstens alle sechs, sieben Wochen“ frisches Essen statt Fertigprodukten zubereitet bekommen.

In der Konsequenz habe er nun „alles: Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz, Histaminose“. Raue ist sich sicher: „Würden wir als Kinder ebenso von bestimmten Lebensmitteln ferngehalten werden wie von Drogen, Zigaretten und Alkohol, dann wäre das ein großer Beitrag für die Allgemeinheit.“

„Alle sind so politisch korrekt geworden, man darf gar nicht mehr sagen: Das solltest du besser nicht essen“

Auf die Frage, ob hier der Staat stärker gefordert sei, antwortete der TV-Koch ("The Taste", „Ready to Beef“) im „Spiegel“-Interview: „Klar! Ein Staat, der für die Sicherheit seiner Bürger verantwortlich ist, sollte es auch für deren Gesundheit sein. Wir könnten die Milliarden, die wir ins Gesundheitssystem pumpen, drastisch reduzieren, wenn wir Lebensmittel verbieten würden, deren Zuckeranteil fünfmal so hoch ist wie die pro Tag maximal empfohlene Menge.“

Er selbst habe eine Zeit lang unter wirklich „sattem Übergewicht“ gelitten: „Ich schaffte es nicht allein, etwas zu ändern, weil ich nicht willensstark genug war.“

Raue: Depression lag auch an schlechter Ernährung

Die Erkenntnis, dass er sich selbst schade, habe er „gnadenlos ignoriert, weil ich die Völlerei genoss. Das war meine Form der Selbstliebe.“

Später habe er erkannt, dass seine schweren Depressionen in seinen 30er-Jahren wohl auch auf schlechte Ernährung zurückzuführen waren.

Tim Raue: „Kann nicht Oberlehrer mit erhobenem Zeigefinger spielen“

Auch heute noch fröne er so mancher kulinarischen Sünde einschließlich einer „gewaltigen Obsession für Frittiertes“. Mit 15 Kilo über Idealgewicht könne er auch nicht den „Oberlehrer mit erhobenem Zeigefinger spielen“. Sich „gegenseitig in Watte zu packen“, bringe jedoch auch nichts.

„Alle sind so politisch korrekt geworden, man darf gar nicht mehr sagen: Das solltest du besser nicht essen“, erregt sich Raue.

„Sondern es heißt jetzt immer: Man muss alle so lassen, wie sie sind. Völliger Schwachsinn. Wir sind als Gesellschaft ja keine wohltätige Vereinigung, sondern füreinander verpflichtet. Und wenn du die Gesellschaft nur Geld kostest, weil du dich krank gefressen hast, dann hat die Gesellschaft das Recht, dich zu sanktionieren, finde ich.“

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Wednesday, February 1, 2023

Geniale Tricks: So machen Sie Lebensmittel wieder frisch - WEB.DE News

Wie ärgerlich: Das frische Brot wurde tagelang in der Bäckertüte vergessen, der Salat liegt welk im Kühlschrank und auch das Gemüse vom Markt sieht nicht mehr ganz so frisch aus. Doch das ist kein Grund, alles in die Biotonne zu werfen, denn mit diesen Tricks bekommen Sie Ihre Lebensmittel wieder frisch. © 1&1 Mail & Media/teleschau

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Tuesday, January 31, 2023

In diesen Lebensmitteln stecken schon Insekten - beliebte Süßigkeiten dabei - Augsburger Allgemeine

Die Europäische Union erlaubt immer mehr Insekten in Lebensmitteln. Doch schon heute werden in Nahrungsmitteln Insekten verarbeitet. Welche Produkte betroffen sind und wie Sie sie erkennen können.

Mit ihrer neuesten Entscheidung hat die Europäische Union (EU) für Wellen gesorgt: Immer mehr Insekten werden als Lebensmittel zugelassen. Für viele klingt das befremdlich, dabei ist es in vielen Produkten, die es bereits im Supermarkt gibt, schon Usus.

Seit eineinhalb Jahren sind Heuschrecken und Mehlwürmer in Lebensmitteln bereits erlaubt. Und auch Insekten wie Lackschildläuse und Scharlachschildläuse sind seit vielen Jahren in bestimmten Lebensmitteln enthalten.

Welche Nahrungsmittel aus Insekten sind in Deutschland bereits erhältlich?

Besonders beim Farbstoff setzen Lebensmittelproduzenten häufig auf Insekten. Aus den Scharlachschildläusen kann beispielsweise roter Farbstoff gewonnen werden. Dieser wird "Karmin" genannt und zählt zu den tierischen Farbstoffen. Wenn Sie auf der Verpackung schauen, finden Sie in der Zutatenlisten die Bezeichnung "E 210", "Karmin" oder "Roter Karmin". Der Farbstoff ist beispielsweise in den Sauren Glühwürmchen von Trolli und M&Ms enthalten.

Video: dpa

Gewonnen wird der Farbstoff, indem trächtige Scharlachschildläuse getrocknet und dann ausgekocht werden. Dadurch entsteht die rote Farbe, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt wird.

Insekten in Nahrungsmitteln: Läuse in Schokolinsen

Auch Schellack findet sich in Produkten wie Schokolade, Kaugummi und Kaffeebohnen und sorgt für einen gewissen Glanz. Der Stoff ist eigentlich eine harzige Ausscheidung von Lackschildläusen. Darin wachsen in der Natur der Nachwuchs der Läuse heran. Bis die jedoch aus dem Harz herauswachsen, dauert es eine Weile. Da die Produzenten oftmals nicht so lange warten können oder wollen, landet oft auch der Nachwuchs in der Produktion.

Bekannte Produkte, in denen Schellack enthalten ist, sind die "bunte Kakaolinsen"-Schokolade von Milka und auch Ferreros Kinder Schokobons. Auf den Verpackungen der Lebensmittel wird Schellack meist mit "E904" gekennzeichnet.

Insekten: Auch in Kosmetika enthalten

Karmin und Schellack finden sich aber auch in Kosmetikprodukten. Dabei entscheiden sie sich aber bei den Bezeichnungen auf den Verpackungen. Wer schauen will, ob die Kosmetikprodukte den tierischen Farbstoff Karmin enthalten, muss nach folgenden Bezeichnungen auf der Verpackung schauen: "CI 75470", "Cochenille" oder "Carmine". Schellack hingegen findet man in Haarspray, Mascara, Nagellack und anderen Kosmetikprodukten. 

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

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