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Monday, March 28, 2022

Wie wir gesündere Lebensmittel kaufen würden - Westfalen-Blatt

Dass in Supermärkten mit allerhand Psychologie gearbeitet wird, ist ein offenes Geheimnis. Die Platzierung von Obst und Gemüse, der Fleischtheke und dem Kühlregal sind mit Bedacht so gewählt, dass wir uns die Einkaufswägen möglichst vollpacken.

Britische Wissenschaftlerinnen haben nun in zwei Studien untersucht, ob ähnliche Mechanismen genutzt werden könnten, damit mehr gesunde und weniger ungesunde Lebensmittel gekauft werden. Tatsächlich machte eine verbesserte Angebotsstruktur einen Unterschied, während Sonderangebote nur kurzfristige Effekte brachten.

Auf die Platzierung kommt es an

Schoko-Osterhasen und Zuckereier vor dem Osterfest, Lebkuchen und Zimtsterne vor Weihnachten: Jedes Jahr verführen uns große Sonderflächen in den Supermärkten schon Wochen vor den jeweiligen Feiertagen zum Kauf von allerhand Naschkram. Ein Team um die Ernährungswissenschaftlerin Carmen Piernas von der University of Oxford untersuchte nun, was passiert, wenn diese Sonderflächen nicht eingerichtet werden: In 34 Filialen einer britischen Supermarktkette wurden sieben Wochen vor Ostern entsprechende Displays mit saisonalen Schokoladen und Süßigkeiten entfernt. Die Leckereien waren aber noch an anderer Stelle in den Geschäften erhältlich.

Das Experiment passt zu Plänen der britischen Regierung, die angekündigt hat, Werbung für Lebensmittel mit hohem Gehalt an Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren und deren prominente Platzierung in Geschäften gesetzlich einzuschränken - eine Reaktion darauf, dass in Großbritannien quer durch alle Altersgruppen zu viel Zucker und gesättigte Fettsäuren aufgenommen werden.

Tatsächlich stellten die Forscherinnen fest, dass der sonst übliche saisonale Anstieg des Süßwarenumsatzes durch die Entfernung der Displays geringer ausfiel: In 151 Kontrollgeschäften mit entsprechenden Sonderflächen stieg der Süßwarenumsatz in der vorösterlichen Zeit um 18 Prozent, in den Interventionsgeschäften nur um 5 Prozent. Wie die Wissenschaftlerinnen im Fachblatt «PLOS Medicine» berichten, betrug der absolute Unterschied zwischen Kontroll- und Interventionsgeschäften beim Verkauf von Süßwaren 21 Kilogramm pro Geschäft und Woche. Das würde einer geringeren Gesamtkalorienmenge in den Warenkörben der Kunden entsprechen, so die Autorinnen.

Kalorienarme Optionen statt der regulären Produkte

In einer zweiten Studie untersuchte das gleiche Team sechs Maßnahmen darauf, ob sie geeignet wären, den Verkauf gesünderer Optionen anzukurbeln - mit unterschiedlichen Ergebnissen: Wurden etwa fettarme Pommes im Angebot eines Supermarktes ergänzt, ging der Verkauf regulärer Pommes um 23 Prozent zurück. Bei einer größeren Bandbreite zuckerreduzierter Kekse griffen die Kunden eher zu den kalorienarmen Optionen (plus 18 Prozent) und kauften weniger normale Kekse (minus 4 Prozent).

Kurzfristig höhere Absätze brachten gezielte Sonderangebote für saisonales Obst und Gemüse sowie eine Aktion, bei der mit Disney-Figuren für ausgewählte Früchte und gebackene Bohnen geworben wurde. Keine Effekte erzielte hingegen die Positionierung von Frühstücksflocken mit einem höheren Ballaststoffgehalt und/oder weniger Zucker auf Augenhöhe der Kunden, ebenso wenig wie eine besondere Kennzeichnung zuckerarmer oder zuckerfreier Getränke am Regalrand.

Für die Autorinnen liefert ihre Studie Hinweise darauf, welche Maßnahmen weiter erforscht und möglicherweise als Grundlage für die Entwicklung entsprechender Regularien genutzt werden könnten. Sie betonen allerdings auch, dass sich die untersuchten Interventionen darauf konzentrierten, den Wechsel von einer weniger gesunden zu einer gesünderen Option zu fördern oder den Gesamtabsatz von gesunden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse zu steigern. Sie schreiben: «Die Auswirkung dieser Maßnahmen auf den Gesamtenergiegehalt von Lebensmittelkäufen ist wahrscheinlich wesentlich geringer als Maßnahmen, die speziell darauf abzielen, Impulskäufe zu reduzieren, wie zum Beispiel die Entfernung von Lebensmitteln mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt an prominenten Stellen wie am Ende der Gänge.»

Tatsächlich hatte eine andere britische Studie erst kürzlich ergeben, dass Supermarkt-Kunden deutlich weniger Süßigkeiten einkauften, wenn diese nicht im Kassenbereich am Ende der Einkaufsroute platziert wurden. Umgekehrt wurde häufiger zu Obst und Gemüse gegriffen, wenn diese im Eingangsbereich des Geschäfts ausgestellt waren. Das ist allerdings aus verkaufspsychologischen Gründen ohnehin oft ein beliebter Ort für derartige Waren: Das farbenfrohe Angebot soll Frische und Gesundheit suggerieren.

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Ernährungs-Check: Diese Lebensmittel solltest du nicht kombinieren - inFranken.de

  • Kombinationen, die du vermeiden solltest
  • Gründe dafür

Einige Lebensmittel werden im Alltag häufig miteinander kombiniert, ohne, dass uns bewusst ist, dass sie lieber nicht zusammen gegessen werden sollten. Dafür gibt es bestimmte Gründe, die die wenigsten kennen.

Kombinationen, die du meiden solltest

Die erste Kombination, die gemieden werden sollte, ist Weißbrot mit Marmelade. Was für viele ein beliebtes Frühstück darstellt, sollte zukünftig lieber vermieden werden: Das Brot enthält viele einfache Kohlenhydrate. Isst du dies in Kombination mit Marmelade, schnellt dein Blutzuckerspiegel kurzzeitig in die Höhe und sinkt anschließend auch schnell wieder ab. Das Resultat sind ein Gefühl von Heißhunger durch ein fehlendes Sättigungsgefühl und Kraftlosigkeit. Alternativen für das Frühstück müssen her: Wähle doch beispielsweise ein Vollkornbrot mit Aufstrich, ein gesundes Porridge oder ein Joghurt mit frischem Obst.

Isst du einmal ein Gericht mit Linsen, solltest du es vermeiden, Rotwein dazu zu trinken. Der Grund dafür ist, dass die im Rotwein enthaltenen Gerbstoffe die Eisenaufnahme hemmen. Eisen ist für unseren Körper jedoch wichtig; vor allem, wenn du dich vegan oder vegetarisch ernährst, ist das pflanzliche Eisen sehr wichtig. Wählst du anstelle des Rotweins beispielsweise einen Zitronensaft oder ein anderes Vitamin-C-haltiges Getränk, kann die Eisenaufnahme sogar noch gefördert werden.

Auch die Kombination von Salat und einem fettfreien Dressing sollte vermieden werden. Der Grund: Fettfreies Dressing verhindert, dass der Körper die Vitamine ideal aufnehmen kann. Es findet eine gehemmte Vitaminaufnahme statt, da viele pflanzliche Lebensmittel wie Möhren das Fett benötigen, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Eine bessere Idee ist es also, beispielsweise einige Tropfen eines Öls in den Salat zu geben.

Weitere zu vermeidende Lebensmittelkombinationen

Eine ebenfalls sehr beliebte Kombination ist Schwarztee mit Milch. Schwarztee ist vor allem bekannt dafür, entzündungshemmende Antioxidantien zu enthalten. Gibst du jedoch Milch in den Tee, werden die Antioxidantien von den Milchproteinen gebunden und können somit nicht vom Körper aufgenommen werden. Auch das in der Milch enthaltene Calcium kann durch das Koffein im Tee nur schlecht vom Körper aufgenommen worden. Möchtest du diesen Effekt vermeiden, könntest du für eine bessere Aufnahme der Antioxidantien beispielsweise etwas Zitronensaft in den Tee geben.

Burger und Bier sollten mit einem Blick auf die Gesundheit im Idealfall ebenfalls nicht miteinander kombiniert werden. Denn auch, wenn der Geschmack vielleicht sehr überzeugend ist, kann dies auf längere Zeit zu kleinen Fettpölsterchen führen. Der Grund dafür: Der Körper beginnt erst damit, den Alkohol abzubauen und erst im Anschluss darauf mit dem Fettabbau. Möchtest du das Risiko auf unnötige Fettablagerungen an den Hüften vermeiden, solltest du zu dem Burger lieber nach einem Glas Wasser greifen.

Eine weitere Kombination, die du vermeiden solltest, ist Alkohol mit Koffein. Auch, wenn das Koffein oft gut nach einer Nacht mit viel Alkohol zu sein scheint: Er sorgt dafür, dass die Wirkung des Alkohols nicht korrekt wahrgenommen werden kann. Bist du auf einer Party, solltest du am Tag danach lieber zu Tee oder Wasser greifen.

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Lebensmittel 'aus der Region': Verbraucherschützer für klare Regeln - onvista

BERLIN (dpa-AFX) - Verbraucherschützer dringen auf klare Regeln für die Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln aus der Region. "Wenn Möhren als regionales Produkt beworben werden, sollten sie nicht 500 Kilometer vom Supermarkt entfernt angebaut werden", sagte Christiane Seidel, Lebensmittel-Expertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag). Bislang seien Begriffe wie "Region" oder "regional" weder eindeutig gesetzlich definiert noch bestimmten, einheitlichen Anforderungen unterworfen, kritisieren die Verbraucherschützer.

Sie fordern daher die Europäische Kommission auf, einheitliche Mindeststandards für die Regionalkennzeichnung zu etablieren. Die künftige Kennzeichnung von Herkunft und Regionalität von Lebensmitteln müsse leicht verständlich, einheitlich, vergleichbar und verbindlich sein, hieß es. "Wer "Eier von unseren Landwirten" in Brandenburg kauft, sollte keine Eier aus den Niederlanden im Korb haben", sagte Seidel.

Die Verbraucherschützerin schlägt vor, das Herkunftsland eines Produktes - wie Deutschland oder Frankreich - auf allen Lebensmitteln zu kennzeichnen. Verpflichtend angegeben werden muss das Herkunftsland bereits für viele Lebensmittel. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Eier und frisches Rindfleisch.

Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) macht sich auf EU-Ebene für einen Ausbau der verpflichtenden Herkunftskennzeichnungen stark. Er und seine österreichische Amtskollegin Elisabeth Köstinger starteten dazu auch eine Initiative, mit der die EU-Kommission unter anderem aufgefordert wird, zügig einen Vorschlag für eine umfassendere Herkunftskennzeichnung vorzulegen.

Sie ist Teil einer Strategie der EU-Kommission für eine nachhaltigere Landwirtschaft ("Farm to Fork"/"Vom Hof zum Teller"), wie es zur Erläuterung hieß. Geprüft werden soll demnach eine Ausdehnung der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auf Produkte wie Milch und Milch als Zutat, Fleisch als Zutat, Reis oder Tomaten in bestimmten Tomatenprodukten./red/DP/mis

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Sunday, March 27, 2022

Vorbereitungen: Völlig neues Lebensmittel wird knapp in Supermärkten - Karlsruhe Insider

Hamster sorgen für leere regale
Montagebild

Karlsruhe Insider: Lebensmittel werden knapp.

In den Regalen von Aldi, LIDL und Co. sieht es ziemlich leer aus. Sonnenblumenöl ist ausgegangen, bei Mehl sieht es eng aus, und wie wird es zu Ostern?

Werden die Eier knapp?

Die Verbraucher in den Supermärkten und Discountern bekommen die Folgen des Krieges in der Ukraine bereits direkt zu spüren. Zahlreiche Lebensmittel werden knapp, und aus Russland stammende Artikel wurden auch aus den Regalen genommen wegen der Sanktionen gegen Russland.

Die Lieferketten für manche Güter sind einfach unterbrochen, und nun schlagen auch der Bundesverband Ei und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft Alarm. Wegen immer weiter steigenden Kosten für Tierfutter können die Landwirte in den nächsten Monaten nur weniger Hühner versorgen und halten.

Dadurch ist auch die Versorgung mit Eiern in den kommenden Monaten nicht mehr gewährleistet. Das könnte unter Umständen zu Hamsterkäufen bei den Eiern führen.

Da es bis Ostern noch einige Tage hin ist, könnte es zu Ostern mit frischen Eiern knapp werden.

Für die Kinder wäre Ostern ohne Ostereier suchen wie Kinder ohne Überraschung!

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Saturday, March 26, 2022

Royals: William und Kateauf Reisen – diese Lebensmittel sind dann für sie tabu - watson

William und Kate müssen sich beim Verzehr von Speisen auf Dienstreisen an strenge Regeln halten.

William und Kate müssen sich beim Verzehr von Speisen auf Dienstreisen an strenge Regeln halten.Bild: www.imago-images.de / IMAGO/i-Images

26.03.2022, 15:10

Mehr «Unterhaltung»

Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate sind momentan in den letzten Zügen ihrer achttägigen Karibiktour. Was nach Urlaub klingt, ist viel mehr harte Arbeit: Das royale Pärchen ist nämlich im Auftrag von Queen Elizabeth II. unterwegs. Die Besuche anlässlich des 70. Thronjubiläums der Queen gelten als Charmeoffensive, nachdem sich der Karibikstaat Barbados im vergangenen Jahr von der britischen Krone getrennt hatte und zur Republik geworden war.

William und Kate sind während dieser sensiblen Dienstreise stets darauf bedacht, einen guten Eindruck zu hinterlassen, das richtige zu sagen – und das richtige zu essen. Das britische Königshaus muss sich nämlich beim Verzehr von Speisen an einige Regeln halten, die von der Queen vor einigen Jahren aufgestellt wurden.

Royals müssen strenge Essensregeln befolgen

Das Magazin "Woman & Home" berichtete, dass die königliche Familie keine Meeresfrüchte und Schalentiere essen darf – insbesondere dann nicht, wenn sie auf Dienstreise ist. Der Grund: "Wir möchten nicht, dass ein Mitglied der königlichen Familie eine ernsthafte Reaktion auf eine Lebensmittelvergiftung bekommt. Vor allem, wenn sie sich auf einer Auslandsreise befinden."

Prinz Charles hat anscheinend keine Angst vor einer Lebensmittelvergiftung.

Prinz Charles hat anscheinend keine Angst vor einer Lebensmittelvergiftung.Bild: PA Wire / Arthur Edwards/The Sun

Die Queen selbst hält sich immer streng an ihre Regeln, doch einige andere Mitglieder der Königsfamilie können dennoch nicht die Finger von den Delikatessen lassen. 2013 wurde Prinz Charles beispielsweise dabei erwischt, wie er sich beim jährlichen Austern-Festival im britischen Städtchen Whitstable, die eine oder andere Meeresfrucht zu Gemüte führte.

Knoblauch ist strengstens verboten

Auch Knoblauch ist ein absolutes "No-Go" für die Royals – insbesondere bei öffentlichen Veranstaltungen, bei denen Queen Elizabeth II. persönlich anwesend ist. Die Königin mag nämlich den strengen Geschmack der Knolle nicht und hat sie deshalb konsequent aus der Küche des Schlosses in Windsor verbannt. "Die Royals sind wundervolle Menschen, aber sie verpassen wirklich etwas, weil im Buckingham Palace nicht mit Knoblauch gekocht wird", berichtete John Higgins, ein ehemaliger Koch der Königsfamilie, gegenüber der Zeitung "National Post".

Ob William und Kate sich auch an die "kein Knoblauch-Regel" halten müssen, wenn das Oberhaupt der Familie nicht anwesend ist, ist unklar. Doch in Anbetracht des Mundgeruchs, den das Gewürz mit sich bringt, wird sich das Paar bei öffentlichen Events mit Knoblauchbrot, Aioli und Spaghetti aglio e olio höchstwahrscheinlich zurückhalten.

(fw)

Ist "Wladimir, der Schreckliche" gar kein Vorzeige-Diktator? Die "heute-show" (ZDF) jedenfalls äußerte Zweifel an der Vorbild-Tauglichkeit der "despotischen Lüsterklemme" für "angehende Jung-Diktatoren und Tyrannen". Böser Humor in üblen Zeiten. Aber mit Biss.

Natürlich ist die Waffe deutschen Humors, und sei er noch so bissig, gegen einen Tyrannen in den Weiten Russlands stumpf. Ungefähr so wie die angeblich in "schimmeligen Behältern" gelagerten Waffen, die Deutschland – aus alten DDR-Beständen? – an die Ukraine lieferte. Aber nicht ganz so peinlich ... Hat Putin überhaupt etwas Positives bewirkt? Ja, meinte Moderator Oliver Welke an diesem Freitag und verwies auf die neue Einigkeit der NATO. Beim Spiel "Putin gegen den Rest der Welt" strotze die "Ü70-NATO vor Energie und Abwehrbereitschaft", einen Monat nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine. Mal sehen, ob die UEFA ähnlich abwehrbereit ist: Denn Russland hat sich tatsächlich für die Ausrichtung einer Fußball-EM 2028 oder 2032 beworben. "Kein Witz, obwohl ich wünschte, es wär einer", so Welke.

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Friday, March 25, 2022

Ernährung - Lebensmittel bis 2023 sicher - Wirtschaft - Süddeutsche Zeitung - SZ.de

Der Deutsche Bauernverband sieht die Ernährungssicherheit in Deutschland trotz Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bis ins Jahr 2023 gesichert. "Die Versorgung mit Lebensmitteln für das nächste Jahr ist aus meiner Sicht sichergestellt", sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied am Freitag in einem Pressegespräch zu Auswirkungen des Krieges auf Landwirtschaft und Agrarmärkte. Anders stelle sich die Situation global dar. Die Ukraine und auch Russland sind wichtige Exporteure. "Erste Schiffe konnten nicht mehr auslaufen, beispielsweise mit Weizen. Die waren schon verladen. Wo sie heute sind, das weiß keiner", sagte Rukwied. "Wir gehen davon aus, dass es zu Versorgungsengpässen insbesondere in Nordafrika, im arabischen Raum, aber auch im asiatischen Raum kommen kann. Das sind Hauptdestinationen beispielsweise aus der Ukraine." In Deutschland seien die Landwirtschaft und die gesamte Kette der Lebensmittelproduktion mit massiven Kostensteigerungen für Energie, Kraftstoff, Düngemittel sowie mit Logistikproblemen konfrontiert, stellte der Bauernverband am Freitag fest. Gleichzeitig stiegen die Erlöse. Den Verbrauchern stünden in den kommenden Monaten "Preissprünge bei Lebensmitteln in bisher ungekanntem Ausmaß bevor".

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Gesunder Darm: Diese 15 Lebensmittel helfen dir bei Verdauungsbeschwerden und Darmproblemen - inFranken.de

  • Viele Menschen sind von Darmproblemen und unruhige Darmflora betroffen
  • Die Ursachen von Bauchschmerzen sind unterschiedlich
  • Darm beruhigen: Darmreinigung unterstützen, Darmflora verbessern

Darmprobleme sind ein Übel, das viele Menschen plagt. Und doch ist es den meisten unangenehm, das Thema anzusprechen. Dabei ist eine gesunde Darmflora unglaublich wichtig für die Gesundheit. Die Hauptaufgabe des Darms ist es, unsere aufgenommene Nahrung zu verdauen. Er wehrt Krankheitserreger ab und reguliert die Aufnahme und Abgabe von Wasser. Außerdem werden dort verschiedene Hormone produziert, wie zum Beispiel Östrogen. Auch für unser Immunsystem spielen der Darm und die Darmflora eine sehr wichtige Rolle. 

Blähungen, Krämpfe oder Übelkeit – das sind die Ursachen

Wenn der Darm nicht so funktioniert, wie er sollte, können unschöne Symptome wie Blähungen, Krämpfe oder Übelkeit auftreten. Die Ursachen hierfür können ganz unterschiedlich sein. Häufiger Auslöser solcher Beschwerden sind unter anderem Lebensmittel-Unverträglichkeiten, falsches Essverhalten, aber auch Stress.

Der Darm braucht Zeit, um Mahlzeiten zu verdauen. Hierbei kannst du ihn schon während der Nahrungsaufnahme unterstützen, indem du in Ruhe isst und die Mahlzeiten genießt. Vormittags funktioniert der Darm besonders gut und freut sich über wertvolle Vitamine, Eiweiß und Ballaststoffe, die er in dieser Zeit am besten verwerten kann. Nutze dieses Wissen und beginne deinen Tag mit einem guten Frühstück. Aber auch das Mittagessen sollte nicht unterschätzt werden: Denn auch wenn viele Menschen ihre Hauptmahlzeit erst abends zu sich nehmen, kann der Darm mittags viel besser verdauen.

Für Naschkatzen gibt es noch einen besonderen Tipp: Nasche am besten direkt nach dem Mittagessen und fordere deinen Darm nicht in seinen Ruhepausen für ein paar Gummibärchen heraus. Außerdem unterstützt man den Körper grundsätzlich immer, indem man viel Wasser zu sich nimmt.

Für einen gesunden Darm: Bei Verdauungsproblemen helfen diese Lebensmittel

Um deine Darmflora zu unterstützen und dich vor Darmproblemen zu schützen, kannst du auf einige Lebensmittel zurückgreifen:

1. Sauerteig gegen schädliche Bakterien

Sauerteig enthält ein Bakterium namens "Lactobacillus reuteri", das eine probiotische Wirkung entfaltet. Laut dem Arzt und Bestsellerautor William Li kann Brot aus Sauerteig somit helfen, schädliche Bakterien im Darm zu bekämpfen, diese zu hemmen oder abzutöten. Zudem soll es zum Beispiel gegen Salmonelleninfektionen helfen und das Risiko von Magengeschwüren dämmen.

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2. Dunkle Schokolade für gute Nerven und Muskeln

Zartbitterschokolade ist bereits bekannt dafür, einen hohen Magnesiumanteil zu besitzen. Somit ist sie gut für Nerven und Muskeln, hilft bei Stress und schmeckt obendrein auch noch super. Selbst Eisen und Zink sind im Kakao vorhanden. Doch auch die Verdauung profitiert von der Nascherei, denn in Maßen wirkt sie entzündungshemmend und kurbelt den Stoffwechsel an.

3. Kohl zur Entgiftung des Darms

Viele Kohlarten sind zwar nicht immer beliebt, beeinflussen die Darmflora aber sehr positiv. Sie verringern schlechte oder giftstoffproduzierende Darmbakterien. Dabei ist es egal, welche Kohlart gegessen wird – von Brokkoli oder Sauerkraut über Rosenkohl bis hin zu Pak Choi. In Franken oft auf dem Teller zu finden ist das Blaukraut aus Rotkohl.

4. Säfte stabilisieren deinen Darm

Säfte sind bereits dafür bekannt, dem Darm in die Karten zu spielen: Hier bieten sich Cranberrysäfte, Granatapfelsäfte oder Traubensäfte an, um die Darmwand zu stabilisieren und zu verbessern. Aber Vorsicht: Sie enthalten viel Zucker – daher in Maßen genießen.

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5. Walnüsse helfen den Blutgefäßen

Die Nüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren und wirken auf die Innenwände unserer Blutgefäße entzündungshemmend. Sie können außerdem sogenannte Clostridium-Bakterien hemmen.

6. Kiwis unterstützen den Verdauungsprozess

Sie helfen ebenfalls beim Verdauungsprozess und wirken dank ihrer vielen Vitamine und Antioxidantien antibakteriell.

7. Artischocken kurbeln die Verdauung ordentlich an

Sie füttern die freundlichen Darmbakterien und wirken als natürliches Präbiotikum pflegend auf die Darmflora. Die Korbblütler sind dabei besonders reich an Ballaststoffen.

8. Zwiebeln bekämpfen Entzündungen im Darm

Das Lauchgewächs strotzt vor Antioxidantien und regt deine Bakterien im Dickdarm zur Produktion gesunder kurzkettiger Fettsäuren an.

9. Schwarzer Kaffee regt die Darmmotorik an

Mit Kaffee trainierst du die Muskeln deines Dünn- und Dickdarms. Dadurch wird Nahrungsbrei schneller transportiert. In der Folge hast du weniger Blähungen oder Verstopfung. Und das Beste: Die Bitterstoffe im Getränk verringern den Heißhunger auf Süßigkeiten.

10. Leinsamen machen lange satt und fördern den regelmäßigen Stuhlgang

Die Ballaststoffe in Leinsamen quellen in Magen und Darm auf und sättigen dadurch langanhaltend. Obendrein machen die Samen den Stuhl voluminös und weich und fördern so die Regelmäßigkeit.

11. Joghurt hilft gegen entzündliche Darmerkrankungen

Joghurt enthält freundliche Bakterien in Form von Probiotika, die gegen entzündliche Darmerkrankungen, Verstopfungen und Durchfall helfen können.

12. Kurkuma beugt der Bildung von Krebszellen im Darm vor

Das Ingwergewächs hat eine präventive Wirkung gegenüber der Bildung von Krebszellen, die bereits im Labor nachgewiesen wurde. Das Risiko einer Darmkrebs-Erkrankung sinkt also nachweislich.

13. Topinambur stabilisiert den Blutzuckerspiegel

Das Wurzelgemüse enthält den wichtigen Ballaststoff Inulin (nicht zu verwechseln mit Insulin), der den Blutzuckerspiegel stabilisiert und Heißhunger sowie Diabetes-Erkrankungen vorbeugt.

14. Flohsamenschalen als bewährtes Hausmittel gegen Verstopfung

Die indischen Flohsamen sind ein natürliches Quellmittel und machen den Stuhl weicher. Dadurch fördern sie die Verdauung und reduzieren die Darmtransitzeit.

15. Buttermilch und Kefir beruhigen und stärken die Darmflora

Buttermilch und Kefir enthalten probiotische Mikroorganismen, die sich positiv auf deine Darmgesundheit auswirken können. 

Für eine gesunde Darmflora: Auf diese natürlichen Hausmittel kannst du zurückgreifen

Man kann seine Darmflora allerdings auch anders stärken. Beispielsweise, indem man von null anfängt. Reinige deinen Darm beispielsweise mit Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie oder Ähnlichem. 

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Diese Produkte wirken in größeren Mengen abführend. Du solltest dein Vorhaben daher am besten mit einem Arzt absprechen. Eine solche "Entgiftungskur" kann eine Chance sein, die eigene Ernährung von Grund auf zu ändern oder den Darm auf eine gewisse Basis zurückzubringen.

Fazit: Kleine Veränderungen können schon helfen

Um deine Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen, reichen oftmals schon kleine Veränderungen in der Ernährung. Versuche langsam und in Ruhe zu essen, um deinem Magen Zeit für die Verdauung zu geben. Verzichte auf unnötiges Naschen, um Magen und Darm zu schonen. Greife einfach auf die 15 Lebensmittel zurück, um deine Darmflora zu beruhigen und Darmprobleme so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen.

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