5 Winter-Lebensmittel helfen Ihnen jetzt beim Abnehmen
5 Winter-Lebensmittel helfen Ihnen jetzt beim Abnehmen
Zugegeben, im Winter abzunehmen ist kein leichtes Unterfangen – schließlich ist dies auch die Zeit der Lebkuchen und Plätzchen! Doch keine Sorge: Denn jetzt haben auch einige Lebensmittel Saison, die nicht nur lecker schmecken und dem Körper eine Menge Energie liefern, sondern auch ganz nebenbei die Pfunde purzeln lassen. Vorhang auf für 5 Lebensmittel, die Ihnen im Winter beim Abnehmen helfen!
Eine Plastikverpackung, ein Aufkleber oder alles auf einmal: Der Aufwand für die Kennzeichnung von Obst, Gemüse und Back- sowie Süßwaren ist häufig höher als die Produktionskosten selbst. Ist dabei nur ein einziges Objekt in einer Verpackungseinheit beschädigt oder verdorben, so muss das ganze Gebinde entsorgt werden – und für den Landwirt, Hersteller oder Händler entsteht ein doppelter Schaden aus Umsatzverlust und Entsorgungskosten. Hinzu kommt die Belastung der Umwelt durch den CO2-Ausstoß bei der Herstellung und dem Transport des Verpackungsmaterials sowie durch den anschließenden Müll. Dabei gibt es längst eine nachhaltige Alternative, um Lebensmittel schonend zu kennzeichnen, die bis dato primär in der Bio-Branche Anwendung findet: Natural Branding. Viele Unternehmen sind der Laserbeschriftung gegenüber jedoch skeptisch, da bisherige Verfahren als langsam sowie arbeits- und kostenintensiv gelten. Mit diesen Vorwürfen räumt die EcoMark GmbH nun entschieden auf. Denn deren Natural Branding-Anlage erkennt das Produkt bzw. Gebinde sowie seine Lage und Größe mithilfe einer 3D-Kamera und beschriftet es vollautomatisch am laufenden Band innerhalb weniger Millisekunden. Dank der intuitiven Software auf Windows 10-Basis kann einfach zwischen Produktgruppen und Motiven gewechselt werden. Auch kurzfristige Marketingaktionen lassen sich schnell, nachhaltig und ohne Mehraufwand realisieren.
„Das Spektrum an Lebensmitteln, bei denen Natural Branding gut funktioniert, wächst immer weiter“, so Richard Neuhoff, Geschäftsführer der EcoMark GmbH. „Von Apfel und Avocado über Ingwer, Kürbis und Zucchini bis hin zu Backwaren ist die berührungslose Beschriftung per Laser inzwischen nicht nur nachhaltiger, sondern auch günstiger als herkömmliche Kennzeichnungsmethoden.“ Denn mit einem durchschnittlichen Gewicht von 20 g übersteigen die Kosten von Einzel- oder Gebindeverpackungen oft sogar diejenigen des eigentlichen Produkts. Sowohl bei Verpackungen als auch bloßen Aufklebern fällt ein zusätzlicher Anschaffungs- und Verwaltungsaufwand für die Verbrauchsmaterialien ins Gewicht. Von den Schalen mancher Früchte wie Kiwi oder Avocado löst sich Klebstoff zudem schnell, gleichzeitig muss bei der Auswahl eines gut haftenden Etiketts auf die Lebensmittelzulassung geachtet werden. Hinzu kommt, dass insbesondere die Aufkleber von Obst und Gemüse häufig im Biomüll landen. Spätestens die Kompostieranlage steht dann vor dem Problem, dass das Plastik den dort entstehenden Kompost beeinträchtigt.
Unter Berücksichtigung der Investition kostet dagegen etwa die Kennzeichnung von Pfirsichen mit der Natural Branding-Anlage von EcoMark weniger als 0,1 Cent pro Stück. Die wartungsfreie und nachhaltige Technologie verzichtet nicht nur auf Plastik und Klebstoff, sondern erreicht in der Einzel- ebenso wie in der Kistenabfertigung auch Durchsatzzahlen, die den herkömmlichen Verfahren in nichts nachstehen. Dank der automatisierten Erkennung der Produkte mittels 3D-Kamera und einer intuitiven Software werden sowohl Rüstzeiten als auch Personalaufwand auf ein Minimum gesenkt und eine Einbindung in bestehende Linien problemlos möglich.
Maßgeschneiderte Lösungen für jeden Anwendungszweck
„Unsere Natural Branding-Anlage besteht aus unterschiedlichen Modulen, die wir in Serie anfertigen, sodass wir innerhalb kürzester Zeit die jeweils optimalen Baugruppen für bestimmte Produktarten zusammenstellen können“, erläutert Neuhoff. „So ermöglichen wir Spezialisierungen für die Massenproduktion etwa von Äpfeln oder Kiwis, für besonders sensible Früchte wie Zitronen und Orangen oder für große Produkte wie Kürbisse und Melonen.“ Eine solche produktionsoptimierte Schwerpunktsetzung erhöht in erster Linie die Effizienz der Maschine, ermöglicht es dank der flexiblen Software aber weiterhin, auch Waren abweichend von der jeweiligen Produktgruppe zu kennzeichnen. In Kombination mit der automatischen Produkterkennung stellt der Laser das Herz der Anlage dar. Er kann je nach Bedarf mit Leistungen zwischen 10 und 120 W betrieben werden. Die Intensität bedingt grundsätzlich die Geschwindigkeit der Beschriftung, die abhängig von der Frucht und dem individuellen Logo zwischen 0,05 und wenigen Sekunden pro Stück bzw. Gebinde beträgt.
Die jeweils optimale Balance aus Laserleistung und -geschwindigkeit ist insbesondere für empfindlichere Produkte wie Zitrusfrüchte gezielt einstellbar. Der Laser kann dabei zweierlei Arten des Kontrasts erzeugen: Beim hellen Branding, wie es etwa für Mangos genutzt wird, verändert das Laserlicht die Farbpigmente der obersten Schalenschicht, während beim dunklen Branding, das sich beispielsweise für Kiwis und Kokosnüsse eignet, durch eine leichte Verbrennung der oberflächlichen Zellen eine Rußbildung ausgelöst wird. Bei beiden Branding-Methoden dringt der Laser nicht in die Frucht ein und beeinflusst die Qualität des Produkts in keiner Weise.
Integration in bestehende Produktionslinien steigert Produktivität
Neben der Intensität des Lasers spielt das verwendete Förderband eine maßgebliche Rolle bei der Anpassung der Maschine an bestimmte Produktgruppen. So kann es für die Massenabfertigung in Kisten oder für Einzelwaren optimiert werden, beispielsweise mit Mulden für größere, runde Früchte wie Melonen oder mit Schlitzen für Gurken, die jeweils ein Wegrollen des Obstes oder Gemüses verhindern. „Ob die zu beschriftenden Lebensmittel einzeln, geordnet, lose oder in Kisten auf das Band gelegt werden, spielt für uns keine Rolle“, erklärt Neuhoff. „Sowohl die jeweiligen Produkte als auch deren exakte Position erkennt die Maschine dank der 3D-Kamera und passt ihre Prozesse entsprechend an.“
Um den Beschriftungsvorgang lückenlos in bestehende Produktionslinien und -abläufe einzubinden, ist es möglich, ein bereits vorhandenes Förderband zu verwenden, die Anlage in eine bestehende Sortieranlage zu integrieren und/oder die Produkte unmittelbar von einer anderen Anlage zu übernehmen. Mittels einer SQL-Datenbank oder XML-Files können Informationen, etwa die Layoutdaten und Inhalte betreffend, mit einer übergeordneten Anlagensteuerung ausgetauscht werden. Alternativ kann die Maschine auch über eine Netzwerkverbindung mit einer zentralen SPS kommunizieren. Sofern die Natural Branding-Anlage nicht in eine Linie integriert werden soll, kann alternativ ein Pick-and-Place-Roboter vorgeschaltet oder am Ende eine Verpackungs- und Palettieranlage angeschlossen werden, was den Personalaufwand weiter reduziert und zugleich den Durchsatz steigert.
Einfache Bedienung steigert Durchsatzzahlen bei hoher Laserqualität
Bedient wird die Natural Branding-Anlage über ein Touch-Interface, das auch behandschuhte Eingaben akzeptiert. Da die EcoMark-Software auf Windows 10 basiert und im intuitiven Design über große Buttons verfügt, ist die Handhabung schnell erlernt. Dabei kann zwischen zwei Nutzerkategorien unterschieden werden: Der Maschinenbediener kann innerhalb weniger Sekunden zwischen Produktgruppen und unterschiedlichen Aufschriften wechseln, während der Admin die Produkte in der Anlagendatenbank darüber hinaus verwalten sowie neu anlegen kann. So ist es unkompliziert möglich, die Lasereinstellungen stets auf die jeweils aktuellen Produkteigenschaften wie Reifegrad, Wassergehalt und Alter abzustimmen. „Indem neue Produkte einfach selbst eingepflegt, neue Logos sowie Texte in Sekundenschnelle importiert und einmal abgespeicherte Profile beliebig wieder aufgerufen werden können, werden die Rüstzeiten massiv reduziert und der Durchsatz gesteigert“, resümiert Neuhoff. „Auf diese Weise lassen sich auch kurzfristige Marketingaktionen schnell, nachhaltig und ohne Mehraufwand realisieren: Sei es das Kürbis-Schnittmuster zu Halloween, Orangen mit Nikolausmütze im Dezember oder bunte Eier mit Osterhasenmotiv im April.“ (eco-mark)
Gerichte im Ofen sind meist sehr einfach zubereitet. Deswegen erfreuen sie sich auch an großer Beliebtheit – gerade in der kalten Jahreszeit! Es gibt allerdings 4 Lebensmittel, die haben im Ofen nichts zu suchen.
Nicht alles gehört in den Ofen
Klar: Pizza, Auflauf und Kuchen schmeckt besonders gut aus dem Ofen. Auch zum Erwärmen von Speisen eignet er sich sehr gut! Es ist ja auch so schön einfach – Klappe auf, Essen rein, Temperatur einstellen und warten, bis der köstliche Essensgeruch die ganze Küche erfüllt. Doch nicht alles, was wir gerne essen, schmeckt auch gut, wenn es im Ofen zubereitet wird.
Frauen ab 50 sind meist bereits in den Wechseljahren. Für viele Frauen geht dieser Lebensabschnitt nicht ohne Beschwerden einher. Doch diese Lebensmittel können Abhilfe schaffen.
Um das 50. Lebensjahr setzten bei Frauen die Wechseljahre, das sogenannte Klimakterium, ein. Während manche Frauen diese Zeit problemlos in vollen Zügen genießen können, sehen sich viele andere mit körperlichen Beschwerden konfrontiert. Zu den häufigsten Symptomen gehören Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die unter anderem entstehen, weil der Hormonhaushalt sich in den Wechseljahren umstellt: Die Eierstöcke fahren ihre Arbeit langsam zurück und produzieren deutlich weniger Östrogen. Eine mögliche Behandlung sind Hormontherapien, die vor allem bei besonders starken Beschwerden in Erwägung gezogen werden können.
Eine weitere Option besteht darin, die Ernährung anzupassen: In der zweiten Lebenshälfte benötigt unser Körper zwar weniger Kalorien, dafür aber mehr Vitamine und Mineralien, weshalb eine gesunde Ernährung ohnehin ratsam ist. Die folgenden Lebensmittel enthalten Phytoöstrogene wie Isoflavone und Lignane, sekundäre Pflanzenstoffe, die die Wirkung des Sexualhormons im Körper nachahmen können. Der Verzehr von Lebensmitteln, die natürliches Östrogen enthalten, kann die Blutgefäßfunktion sowie den Blutdruck verbessern und Wechseljahrsbeschwerden reduzieren.
Wechseljahre: Östrogenreiche Lebensmittel für Frauen ab 50
1. Leinsamen
Dass Leinsamen einen positiven Effekt für die Gesundheit haben, ist kein Geheimnis. Sie sind reich an Ballaststoffen, die für eine gesunde Darmflora sorgen. Doch sie punkten auch mit einer hohen Menge an Lignanen. Pro 100 g enthalten Leinsamen nämlich satte 300 bis 370 mg Lignane. Die sekundären Pflanzenstoffe können den Östrogenmangel ausbalancieren und haben zusätzlich eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Also reichern Sie Ihren Joghurt oder Ihr Müsli mit ein bis zwei Esslöffeln Leinsamen an.
2. Soja
Soja und Sojaprodukte sind im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung beliebt, weil sie ein Lieferant für pflanzliches Eiweiß sind. Zusätzlich sind sie reich an Isoflavonen, welche die Wirkung körpereigener Steroidhormone nachahmen – sie rufen eine östrogenähnliche Aktivität hervor. 100 g Sojabohnen enthalten ca. 50 bis 150 mg Isoflavone, während in 100 g Tofu gut 15 bis 50 mg der Phytoöstrogene stecken. Wenn Sie Ihren Kaffee oder Ihr Müsli gern mit Sojamilch zubereiten, nehmen Sie bereits pflanzliche Hormone auf, da sie ca. 5 bis 10 mg Isoflavone enthält.
3. Knoblauch
Knoblauch schmeckt nicht nur wahnsinnig lecker und eignet sich hervorragend zum Würzen vieler Gerichte, sondern ist auch sehr gesund. Die Knolle hat eine antibakterielle Wirkung und schützt mit ihren antioxidativen Eigenschaften unsere Zellen. Obendrein ist sie auch durchblutungsfördernd, was das Thrombose-Risiko senken kann. Doch damit nicht genug: Knoblauch kann pro 100 g mehr als 500 mg Lignane vorweisen, wodurch die aromatische Pflanze einem Östrogenmangel entgegenwirken kann – da nimmt man eine Knoblauchfahne doch gern in Kauf.
Aprikosen, Pflaumen und Datteln verfügen in getrockneter Form über eine hohe Menge an Phytoöstrogenen. Sie enthalten zwar nicht so viel wie Soja oder Leinsamen, dafür können sie aber mit wertvollen Nährstoffen wie Mineralien und Vitamine punkten. Allerdings ist der Fruchtzucker nicht zu unterschätzen: Da dieser einige Kalorien mit sich bringt, sollten Sie Trockenfrüchte nur in Maßen verzehren, falls Sie nicht zunehmen möchten.
5. Sesam
Die vielseitigen Samen sind in asiatischen Gerichten, auf Brötchen oder Salat-Topping beliebt. Neben einer ganzen Menge an Magnesium und Kalzium, was Osteoporose vorbeugen kann, liefert Sesam zudem rund 660 mg Lignane pro 100 g. Die leckeren Samen häufiger in den Speiseplan aufzunehmen, lohnt sich also.
6. Kreuzblütler
Kreuzblütengewächse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl dürfen in Ihrer Ernährung nicht fehlen. Dieses Gemüse ist vollgepackt mit Vitaminen, Eisen, Kalzium, Folsäure, Ballaststoffen – und natürlich Phytoöstrogenen. 100 g Brokkoli enthalten beispielsweise ca. 250 bis 430 mg Lignane. Mit diesen Kreuzblütlern können Sie Ihren Östrogenspiegel in Balance halten und Wechseljahresbeschwerden lindern.
Darmstadt (dpa) - Die Bio-Einzelhandelskette Alnatura hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (30. September) weiter gesteigert. 1,15 Milliarden Euro bedeuteten ein Plus von 7 Prozent zum Vorjahr, wie der Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn am Mittwoch in Darmstadt mitteilte. Zum Gewinn äußerte sich das Unternehmen nicht.
Zum Wachstum beigetragen haben fünf neu eröffnete Märkte und zehn größere Umbauten bestehender Geschäfte. Die Kette hatte damit am Ende des Geschäftsjahres 140 Märkte mit Schwerpunkten in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Hessen. Im laufenden Geschäftsjahr sind sieben Neueröffnungen und mindestens neun Großumbauten geplant.
Unter der Marke «Alnatura» werden zudem über 1300 Bio-Lebensmittel produziert. Neben dem Vertrieb in den eigenen Läden beliefert Alnatura in 15 europäischen Ländern Handelspartner, die zusammen rund 12 800 Filialen betreiben.
Hundebesitzer sollten gut aufpassen, welche Lebensmittel sie unbeaufsichtigt liegen lassen.
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Viele Hundebesitzer kennen das: Da passt man einmal nicht auf und schon stibitzen die Vierbeiner alles, was ihnen vor die Schnauze kommt. Doch viele Lebensmittel sind giftig für die Fellnasen. Worauf Sie achten sollten.
von Jan-Malte Wortmann
01. Dezember 2021, 10:00 Uhr
Berlin | Ein bettelnder Blick, ein Jaulen, ein Stups: Hunde versuchen oft alles, um einen Happen vom Tisch zu erhaschen. Oder sie nutzen einen unbeobachteten Augenblick, um sich einen Snack zu ergaunern. Besonders wählerisch sind sie dabei nicht. Aber Hundebesitzer sollten gut aufpassen, welche Lebensmittel sie unbeaufsichtigt liegen lassen. Denn vieles, was wir Menschen essen, kann für die Tiere gefährlich sein.
Bei vielen Lebensmitteln kommt es dabei natürlich auf die Menge an. Doch die Auswirkungen können je nach Menge und Körpergröße des Hundes von Erbrechen bis hin zu schweren Leberschäden und Tod reichen. Wir zeigen, woran Sie eine Vergiftung erkennen und wie Sie reagieren sollten. Außerdem zählen wir zehn Lebensmittel auf, die für die Vierbeiner tabu sind.
Diese Symptome deuten auf eine Vergiftung Ihres Hundes hin
Zu den häufigsten Symptomen gehören laut der Bundestierärztekammer starker Speichelfluss, Zittern, Apathie, Schwäche oder Atemnot. Außerdem komme es häufig zu Erbrechen, Würgen, Durchfall und Blut im Erbrochenen oder im Kot.
Wenn der Verdacht auf eine Vergiftung vorliegt, sollten Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Dabei sei es wichtig, dem Hund Ruhe zu vermitteln. Wenn das Tier bewusstlos ist, sollte es auf die Seite gelegt und sein Kopf so gedreht werden, dass Erbrochenes und Speichel aus dem Maul laufen können. Versuchen Sie auf keinen Fall, den Hund zum Erbrechen zu bringen oder ihm Hausmittel wie Rizinusöl einzuflößen. Nur ein Tierarzt sei in einem solchen Notfall in der Lage, gezielt zu helfen.
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Diese Lebensmittel sind schädlich für Hunde
1. Schokolade
Kakaohaltige Lebensmittel sollten niemals an Hunde verfüttert werden, wie die "GEO" erklärt. Denn im Kakao ist die Substanz Theobromin enthalten, die im Körper der Tiere nur schwer abgebaut werden kann. Das bedeutet, je dunkler die Schokolade und damit je höher ihr Kakaoanteil ist, desto gefährlicher ist sie für die Vierbeiner.
Theobromin kann bei Hunden zu Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfen und Atembeschwerden führen.
2. Weintrauben/Rosinen
Weintrauben enthalten den Giftstoff Oxalsäure, die für Hunde in größerer Menge zu tödlichem Nierenversagen führen kann. Je nach Größe des Hundes, Rasse und Veranlagung kann die Gefahr unterschiedlich groß sein, dennoch sollte man es vermeiden, Hunden Trauben zu geben.
Nach Angaben von "GEO" können bereits zehn Gramm Weintrauben oder drei Gramm Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht zu Vergiftungserscheinungen führen. Deswegen seien besonders für kleinere Hunderassen schon geringe Mengen gefährlich.
3. Rohes Schweinefleisch
imago images/dvorakvero
Rohes Schweinefleisch kann für Hunde gefährliche Krankheitserreger enthalten.
Grundsätzlich ist rohes Fleisch für Hunde nicht gefährlich, bei Schweinefleisch ist aber dennoch Vorsicht geboten. Denn im rohen Zustand kann das für Menschen ungefährliche Aujeszky-Virus enthalten, das bei Hunden zu Nerven- und Hirnentzündungen führen kann. Das endet immer tödlich, wie Julia Llewellyn von der Tierklinik Ismaning erklärt. Die Symptome der Infektion ähneln denen einer Tollwut, wie Schaum vor dem Maul oder Krämpfe. Deswegen wird das Virus auch "Pseudo-Tollwut" genannt.
Darüber hinaus kann rohes Schweinefleisch auch Salmonellen enthalten. Bevor die Tiere es fressen dürfen, muss das Fleisch deswegen entweder gegart oder mindestens sechs Wochen lang bei minus 18 Grad tiefgekühlt werden.
4. Zwiebeln und Knoblauch
Sie sollten Ihrem Hund niemals Essensreste geben, die Zwiebeln oder Knoblauch enthalten, weder im rohen noch im gekochten Zustand. Denn die Zwiebelgewächse enthalten Schwefelstoffe, die die roten Blutkörperchen der Hunde zerstören. Die Folgen sind Blut im Urin oder Gelbsucht. Bereits eine mittelgroße Zwiebel kann für einen kleinen Hund mit etwa fünf Kilo Körpergewicht tödlich sein.
5. Koffein
Sollte Ihr Hund Kaffee oder koffeinhaltigen Tee getrunken haben, sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen, wie die Tierärztin Sibylle Sabrautzki gegenüber dem "Fressnapf"-Magazin erklärt. Denn das im Koffein enthaltene Methylxanthin ist schädlich für das Nervensystem der Vierbeiner. Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Zittern, Herzrasen und Ruhelosigkeit.
6. Alkohol
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Alkohol schädigt Leber und Niere von Hunden.
Hunde sollten niemals Alkoholhaltiges zu trinken kriegen. Denn Alkohol schädigt ihre Leber und Niere und führt zu akutem Erbrechen, Atemnot und Krampfanfällen.
7. Macadamianüsse
Auch Macadamianüsse sind für Hunde giftig. Welcher Inhaltsstoff genau die Vergiftung auslöst, ist noch unbekannt. Doch bereits vier Nüsse können bei einem mittelgroßen Hund mit 15 Kilo Körpergewicht zu ernsthaften Vergiftungserscheinungen führen. Betroffene Hunde zeigen Apathie, Erbrechen, Muskelzittern oder steife Gliedmaßen.
8. Steinobst
Steinobst wie Kirschen, Pfirsiche oder Pflaumen können für unsere treuen Gefährten sehr gefährlich werden. Denn wenn sie die Kerne verschlucken, können diese die Darmschleimhaut verletzen und es kann zu einem Darmverschluss kommen.
Wenn die Tiere die Obstkerne zerbeißen, wird Blausäure freigesetzt, die für Mensch und Tier gleichermaßen giftig ist. Die Folge sind starkes Erbrechen und Durchfall, Krämpfe und Atemnot.
Auch Avocados sind für Hunde tabu, denn ihr Kern kann zu einem Darmverschluss führen. Das Fruchtfleisch enthält außerdem Persin, das bei manchen Hunden zu Durchfall oder Bauchspeicheldrüsenentzündung führen kann.
9. Tomaten, rohe Auberginen und rohe Kartoffeln
Nachschattengewächse wie Tomaten, Auberginen oder Paprika sollten niemals im rohen Zustand an Hunde verfüttert werden. Auch rohe Kartoffeln sind schädlich. Denn sie enthalten Solanin, das toxisch für das Nervensystem der Hunde ist. Besonders giftig sind die Schale und grüne Stellen. Das Gemüse führt bei den Tieren zu Erbrechen und Durchfall.
Gekochte Kartoffeln, Möhren, Brokkoli oder Zucchini sind hingegen unbedenklich für den Hund.
10. Knochen
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Hundebesitzer sollten gut aufpassen, welche Knochen sie ihren Vierbeiner zu knabbern geben.
Auch wenn sich das Bild vom Hund, wie er an einem Knochen knabbert, aufgrund unzähliger Cartoon-Adaptionen längst in unser Hirn gebrannt hat, sollten Hundebesitzer mit Knochen sehr vorsichtig sein. Denn nicht alle Knochen sind für Hunde geeignet.
Geflügelknochen sollten niemals verfüttert werden, denn sie können leicht splittern und das Maul oder den Verdauungstrakt verletzen. Die Splitter können auch im Hals steckenbleiben. Auch gekochte Knochen können leicht splittern.
Rohe Rinder-, Kalb- oder Lammknochen hingegen sind ein beliebter Snack für unsere Freunde mit der kalten Schnauze. Jedoch sollten sie auch nicht zu häufig verfüttert werden, denn sonst droht eine Überversorgung mit Kalzium und Verstopfung.
Essen auf RädernSo viel Trinkgeld ist beim Lebensmittel-Lieferservice üblich
Foto: IMAGO / Panthermedia
Wie viel Trinkgeld ist beim Lebensmittel-Lieferservice üblich?
Mittlerweile ist es völlig normal, dass wir unsere Lebensmittel liefern lassen. Doch wie viel Trinkgeld sollte man dem Lieferservice geben?
Die Konsumwelt hat sich durch die Corona-Pandemie nochmal schlagartig verändert. Immer mehr Menschen finden Gefallen daran, Produkte im Internet zu bestellen, anstatt sie selbst im Geschäft zu ergattern. Das gilt längst nicht nur noch für Kleidung, Technik und Co. sondern mittlerweile auch für Lebensmittel. Lieferdienste für Lebensmittel aus dem Supermarkt wie Gorillas, Flink und Picnic werden mittlerweile genauso selbstverständlich genutzt wie Restaurantbestellungen über Lieferando. Und auch der Rewe Lieferservice gewinnt zunehmend an Attraktivität.
Lebensmittel übers Smartphone oder am PC auswählen, auf Bestellung drücken und die Ware ganz bequem nach Hause liefern lassen. Das stellt sich nur noch eine Frage: Steht dem Fahrer eigentlich ein Trinkgeld zu? Wir verraten Ihnen, wie viel Trinkgeld beimLebensmittel-Lieferservice üblich sind.
Trinkgeld beim Lieferservice? Dieser Betrag ist üblich
Bei den Trinkgeld-Regeln für Lebensmittel auf Rädern handhabt es sich wie bei allen anderen Dienstleistungen: Trinkgeld ist in Deutschland eher eine moralische Pflicht und wird vom Kunden immer freiwillig gezahlt. Einen rechtlichen Anspruch hat niemand darauf. Diese Definition wird seit dem Jahr 2005 sogar in einem Absatz der Gewerbeordnung festgehalten.
Dennoch zählen viele Kellner und Lieferanten meist auf ihr Trinkgeld, denn bei den oftmals geringen Gehältern der Dienstleister kann der Zusatzlohn schon mal den Wocheneinkauf retten. Daher gilt in Deutschland so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz für Trinkgeld. Die Faustregel lautet: 10 Prozent des zu zahlenden Betrags werden zusätzlich draufgezahlt – natürlich nur dann, wenn der Service auch zufriedenstellend war. Sprich, je höher der Betrag beim Lieferservice ist, desto größer fällt auch das Trinkgeld aus. Eine Obergrenze existiert nicht.
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Warum zahlen Menschen Trinkgeld?
Nun stellen sich vermutlich einige Menschen die Frage: Wenn das Ausgeben von Trinkgeld freiwillig ist, wieso zahle ich es denn dann überhaupt?
Nun ja – beim Trinkgeld ist es wie mit allen anderen Dingen, wenn man in einer Gesellschaft lebt, in der der Status eine große Rolle spielt. Die meisten Kunden geben Trinkgeld weniger aus Nächstenliebe, sondern eher aus der Angst heraus als geizig dazustehen oder sich beim Gegenüber unbeliebt zu machen. Auch vor den Freunden und Bekannten, die mit am Tisch sitzen, möchte man einen höflichen Eindruck hinterlassen. Deshalb wird für das Trinkgeld auch nicht selten einfach aufgerundet, wenn einem die 10 Prozent zu viel vorkommen.
Doch egal, ob aus Zwangsgefühlen oder Dankbarkeit heraus – der Lieferant ist vermutlich für jeden weiteren Euro dankbar. Deshalb ist das Ausgeben von Trinkgeld sehr wichtig.
Übrigens: Die meisten Kellner und Lieferanten bevorzugen ihr Trinkgeld als Bargeld. Ein Aufschlag kann zwar auch über die EC-Karte gegeben werden, allerdings ist es dann meist fraglich, ob der Extralohn am Ende auch bei der richtigen Person landet.