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Wednesday, August 4, 2021

Versteckte Kalorienbomben: Diese 7 'gesunden' Lebensmittel sollten nur in Maßen genossen werden - inFranken.de

  • Versteckte Kalorien: Einige "gesunde" Lebensmittel haben besonders viele Kalorien
  • Auch Lebensmittel, die als gesund gelten, enthalten oftmals viel Zucker und verhindern als "heimliche Kalorienbomben" das Abnehmen
  • Hier sind sieben Lebensmittel, die nur in Maßen gegessen werden sollten

Vorsicht vor diesen heimlichen Kalorienbomben: Sich ausgewogen und gesund zu ernähren, ist oft leichter gesagt als getan. Dabei ist es gerade während der Corona-Einschränkungen wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Viele Menschen essen ganz bewusst und versuchen mit einer Diät Gewicht zu verlieren, und trotzdem will es mit dem Abnehmen oft nicht so ganz klappen. Wenn Sie abnehmen wollen, aber trotzdem nicht an Gewicht verlieren, stehen die Chancen gut, dass Sie eines oder mehrere der folgenden Lebensmittel zu sich nehmen.

Diese 7 Lebensmittel haben besonders viele Kalorien

Generell gilt: Industriell verarbeitete und haltbar gemachte Produkte weisen bei einem genaueren Blick auf die Nährwertangaben oft einen hohen Fett- oder Zuckergehalt auf. Denn  den meisten industriell aufbereiteten Lebensmitteln werden Zucker oder andere Geschmacksträger hinzugefügt, was zu einer hohen Kalorienzahl führt. Hier gilt der Grundsatz: Selbstgemacht ist immer am besten!

Im Folgenden haben wir eine Übersicht der Lebensmittel für Sie zusammengestellt, die deutlich mehr Kalorien haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Davon sollten Sie nicht zu viel essen, schon gar nicht, wenn Sie Diät machen - sonst kann der gewünschte Erfolg beim Abnehmen ausbleiben.

#1 Trockenobst

Als Ersatz für ungesunde Süßigkeiten wie Schokolade & Co. greifen viele gerne zu Trockenfrüchten. Auch im Joghurt, in Smoothies oder im Müsli können getrocknete Datteln, Kiwis, Bananen & Co. ein abwechslungsreiches Topping sein.

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Dennoch ist die getrocknete Variante nicht so gesund wie frisches Obst: Letzteres enthält je nach Sorte 15 bis 20 Gramm natürlichen Zucker sowie einige Ballaststoffe. Schon 30 Gramm Trockenfrüchte (etwa drei bis vier Datteln) weisen bereits ungefähr die gleiche Menge an Zucker auf. Dabei ist eine große Menge an Trockenobst schneller gegessen als ein oder zwei frische Äpfel, Birnen oder Mandarinen.

Und wer abends vor dem Fernseher einen Knabber Ersatz für die gewohnten Chips braucht, sollte zu Gemüsesticks greifen. Karotten und Kohlrabi beispielsweise eignen sich hervorragend für knackig-frischen, kerngesunden Knabberspaß. Unser Rezept für Gemüsepommes sollten Sie unbedingt probieren. Die perfekte Ergänzung dazu sind Dips - mehr dazu lesen Sie weiter unten. Tipp: Wer für seine Diät wirklich Kalorien und Zucker sparen möchte, sollte zu frischem Obst mit hohem Wassergehalt greifen und auf Trockenobst weitestgehend verzichten.

#2 Fruchtsäfte

"Ich lasse ab heute Limo und Cola weg und trinke nur noch Fruchtsäfte, dann nehme ich sicher in Windeseile ab!" So oder so ähnlich lautet ein weit verbreiteter Irrglaube, der schon zahllose Abnehmwillige in die Kalorienfalle geführt hat. Fruchtsäfte sind nämlich wahre Kalorienbomben: Ein Glas Orangensaft (100 ml) hat 45 Kalorien, ein Glas Apfelsaft 46 Kalorien, ein Glas Ananassaft 53 Kalorien. Zum Vergleich: Ein Glas Bier (100 ml) hat 43 Kalorien, ein Glas Cola 41 Kalorien, ein Glas Limo 40 Kalorien.

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Fruchtsaft enthält wahnsinnig viel Fruchtzucker. Die gute Nachricht ist, dass Fructose vom Körper anders umgesetzt wird, als herkömmlicher flüssiger Zucker, wie er beispielsweise in Softdrinks enthalten ist. Deshalb schlägt Fruchtzucker nicht ganz so schnell auf die Hüften. Die schlechte Nachricht ist, dass rund 30 Prozent der Deutschen an einer Fructoseunverträglichkeit leiden. Die Folgen sind Völlegefühl, Blähungen und Durchfall, aber auch Konzentrationsstörungen und Verstimmungen bis hin zur Depression.

Tipp: Trinken Sie Fruchtsäfte, auch wenn Sie Diät machen, aber in Maßen. Am besten, Sie machen aus Ihrem Saft eine Schorle: Je nach Mischverhältnis können Sie den Kaloriengehalt so locker halbieren. Zudem eignet sich eine Saftschorle deutlich besser als Durstlöscher, als der pure, im wahrsten Sinn des Wortes zuckersüße Saft.

Selbst gemacht weiß man, was drinsteckt: Mit dieser Zucker-reduzierten Limonade sind Erfrischung und Geschmack garantiert.

#3 Smoothies

Die sämige Konsistenz steckt schon im Namen: Der Begriff "Smoothie" ist vom englischen Wort "smooth" abgeleitet, was "geschmeidig" oder "weich" bedeutet. Kräuter, Früchte, Milch und Samen sind typische Zutaten der pürierten Getränke - und fast alle sind gesund und nährstoffreich.

Aber: Vorgemixte Smoothies aus dem Supermarkt können sich als wahre Zuckerbomben entpuppen. Es können sich laut dem Portal Fit for Fun bis zu 800 Kalorien und 60 bis 80 Gramm Zucker in ihrer Verpackung verstecken. Das Problem: Ein Smoothie enthält in der Regel jede Menge pürierter Früchte - und Früchte enthalten jede Menge Fruchtzucker (Fructose).

Am besten sind,laut Bundeszentrum für Ernährung, selbst gemixte Smoothies auf Basis von grünem Gemüse, wie Sellerie und Spinat, oder auch Wildkräutern wie Brennnessel und Löwenzahn. Zum Süßen könne man auch einen Löffel Honig hinzugeben. Probieren Sie unseren Grünen Smoothie mit Grünkohl und Gurke doch mal aus.

#4 Nüsse

Auch Nüsse sind allgemein als gesunde Sattmacher bekannt, doch auch sie sollte man nur in Maßen genießen. Zwar enthalten alle Nusssorten gesunde Fette und wertvolle Nährstoffe und sind gut für Herz und Blutgefäße, aber sie enthalten auch eine Menge Kalorien. Eine 100-Gramm-Portion Haselnusskerne enthält laut dem Bundeszentrum für Ernährung beispielsweise 644 Kilokalorien, dieselbe Portion Maronen hingegen "nur" 196.

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Auch 100 Gramm geröstete Erdnüsse enthalten 585 Kilokalorien - und so ein Tütchen oder eine Dose aus dem Supermarkt ist schnell verputzt. Gerade, wenn man auf Diät ist, gilt: Alle Arten von Nüssen sollten nur in kleineren Portionen verspeist werden.

#5 Dips

Als Ergänzung zu Karotten-, Gurken- oder Paprikasticks erscheinen Dips nahezu perfekt. Aber auch in dieser eigentlich sinnvollen und gesunden Knabber-Beilage können sich Fett und Kalorien in rauen Mengen ansammeln.

Ein guter Rat: Finger weg von Dips aus dem Kühlregal. Vorproduzierte Dips enthalten oft jede Menge Öle, Fette, Zucker und Konservierungsmittel. Besser und gesünder sind selbst gemachte Dips. Innerhalb weniger Minuten können Sie Joghurt, Magerquark und frische Kräuter zu einer schmackhaften Creme mit wenigen Kalorien verrühren. Auch selbst gemachter Kräuter-Frischkäse ist schnell und einfach zubereitet und, mit dem richtigen Rezept, absolut köstlich.

Eine moderne Variante des klassischen Dips ist Hummus. Dem, als Snack immer beliebteren und aus gesunden Kichererbsen bestehenden, Hummus kann je nach Rezept eine ganze Menge an ungesunden Ölen und anderen Stoffen beigemischt sein, die das Produkt beispielsweise länger haltbar machen sollen. Auch hier gilt die Devise: Entweder gründlich die Zutatenliste checken oder - noch besser - einfach selbst machen. Denn nur dann weiß man, was wirklich drin ist. Und ein tolles Hummus-Rezept haben wir auch gleich für Sie.

#6 Schwarzer Reis

Schwarzer Reis gilt im Vergleich zu weißem Reis als gesünder, da er mehr Eiweiß und Ballaststoffe enthält. Dennoch tappt man auch hier bei einer zu großen Menge schnell in die Kalorienfalle, da auch schwarzer Reis einen hohen Anteil an Kohlenhydraten aufweist. Als Diät-Alternative zu weißem Reis eignet sich die schwarze Variante daher nicht.

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Empfohlen wird der Konsum von lediglich einer halben Tasse Reis pro Tag, die als leckere Beilage in gesunden Gerichten dienen soll. Deshalb lieber etwas mehr Gemüse statt mehr Reis essen.

#7 Avocado

Avocado ist beliebt wie nie zuvor: Das "grüne Gold" darf in keinem "gesunden" Haushalt fehlen. Zum Abnehmen ist die, auch "Butterfrucht" genannte, Kalorienbombe aber denkbar ungeeignet. Die Avocado ist eine Frucht - eine Beere, um genau zu sein. Sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Kalium - und Kalorien. 100 Gramm enthalten rund 220 Kalorien.

Den Beinamen "Butterfrucht" trägt die Avocado aufgrund der Konsistenz ihres Fruchtfleisches. Die Beschaffenheit der Schale trug ihr auch den Spitznamen "Alligatorbirne" ein.

Als gesunde Ergänzung einer jeden Diät ist die Avocado durchaus zu empfehlen, sie sollte aber, wie alle Lebensmittel in diesem Artikel, nur in kleinen Portionen genossen werden.

Auch interessant: Wer auf diese fünf Lebensmittel in seiner Küche verzichtet, schafft eine gute Basis für einen ausgewogenen Lebensstil. Die Alternativen sind zudem meist gesünder und von besserer Qualität.

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Kassenschlange ade: Neuer Lebensmittel-Service in Witten - Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Witten.  Lebensmittel selbst abholen oder rasch liefern lassen? Wittener Kunden haben verschiedene Möglichkeiten. Nun ist eine weitere dazu gekommen.

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Rewe Kesper bleibt vorerst beim Lieferservice in Witten

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Mahlzeit-Supermarkt vergrößert sich in Bochum

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Edeka ist am Lieferdienst Picnic beteiligt

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Kassenschlange ade: Neuer Lebensmittel-Service in Witten - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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Lebensmittel: Weniger Widerstand gegen Gentechnik auf dem Teller - Süddeutsche Zeitung - SZ.de

Gentechnisch veränderte Lebensmittel auf dem Teller, das hat die große Mehrheit der Deutschen bislang vehement abgelehnt. In kaum einem anderen Land ist der Widerstand gegen die Nutzung der Technik in Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie so groß. Doch nun scheint der Widerstand leicht zu bröckeln, wie eine neue Umfrage zeigt. Aktuell sprechen sich demnach nur noch 65 Prozent gegen Lockerungen der Regeln für Zulassung und Kennzeichnung von Pflanzen aus, die mit neuen Gentechnik-Verfahren gezüchtet werden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), die der SZ vorliegt und diesen Mittwoch veröffentlicht wird. In früheren Umfragen lag die Ablehnungsquote noch deutlich über 80 Prozent.

VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting sieht darin allerdings kein Zeichen für ein Umdenken bei den Bundesbürgern. "Das ist angesichts der differenzierten Fragestellung nach neuen Gentechnik-Verfahren nach wie vor eine sehr deutliche Ablehnung", betont er. Hintergrund ist, dass Agrarverbände, Unternehmen und viele Wissenschaftler neue Gentechnik-Verfahren wie Crispr-CAS einsetzen wollen und dafür eine Lockerung der strikten Regulierung von grüner Gentechnik in der Europäischen Union fordern. Zuletzt schlug dies auch die EU-Kommission vor.

Doch das Thema bleibt hoch umstritten. Für 43 Prozent der Befragten spielt das Thema Gentechnik der Umfrage zufolge auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl eine wichtige Rolle, für 22 Prozent sogar eine "sehr wichtige".

Die vom VLOG in Auftrag gegebene Befragung zeigt zudem, dass der Umgang mit Gentechnik nicht nur die Stammwähler der Grünen beschäftigt, sondern auch die anderer Parteien. Demnach sprachen sich 49 Prozent der FDP-Anhänger ebenfalls gegen eine Gentechnik-Deregulierung aus und nur 40 Prozent dafür, während die Partei selbst laut ihrem Wahlprogramm die Regeln lockern will. Am stärksten gegen ein Aufweichen von Regeln positionieren sich laut Umfrage Anhänger der Linken, hier liegt die Ablehnungsquote bei 75 Prozent.

"Das müssen die Parteien und Fraktionen im neuen Bundestag ernst nehmen und ihre Politik entsprechend ausrichten", fordert Hissting. "Unsere Umfrage zeigt, dass Gentechnik auf Äckern und Tellern nach wie vor für sehr viele ein wichtiges Thema ist." Die Ergebnisse machen nach seiner Ansicht auch deutlich, dass die von der EU-Kommission angestrebte Gentechnik-Deregulierung klar abgelehnt werde.

Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag des VLOG Ende Juli 2500 Personen befragt.

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Lebensmittel: Weniger Widerstand gegen Gentechnik auf dem Teller - Süddeutsche Zeitung - SZ.de
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Vergiftung und Schäden drohen: Diese Lebensmittel sollten auf keinen Fall in die Mikrowelle - inFranken.de

Die Mikrowelle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem essenziellen Bestandteil jeder Küche entwickelt. Kaum jemand verzichtet heutzutage noch freiwillig auf den Luxus, schnell das Essen vor Vortag, Getränke oder andere Gerichte zu erhitzen oder auch zu garen. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, bei denen die Verwendung der Mikrowelle die völlig falsche Zubereitungsart ist.

Das bestätigt nun auch die Verbraucherzentrale aus Bayern. Nicht in die Mikrowelle gehöre demnach vor allem leicht Verderbliches und rohes Geflügelfleisch. Als Grund führt die Verbraucherzentrale die ungleichmäßige Temperaturverteilung der Mikrowellen an.

Ungleichmäßige Hitzeverteilung der Mikrowelle kann Gefährlich sein

„Ist das Lebensmittel an manchen Stellen nicht ausreichend erhitzt, kann das zum Hygienerisiko werden“, mahnt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Der Grund für das Hygienerisiko: Die Temperaturen im Inneren des Garguts müssten für mehrere Minuten mindestens 70 Grad erreichen. Nur so könnten Krankheitserreger abgetötet werden. Dier Mikrowelle schaffe das durch die ungleiche Hitzeverteilung nicht. „Das gilt auch beim Erwärmen von Nudeln, Reis oder Kartoffeln“ fügt Danitschek hinzu.

Zudem drohen bei unsachgemäßer Nutzung der Mikrowelle sogar Schäden durch Feuer oder explodierende Gegenstände. Bei Öl oder Fett in der Mikrowelle kann es etwa zu einem gefährlichen Fettbrand kommen. Behälter mit verschlossenem Deckel sind ebenfalls ungeeignet. Durch den steigenden Druck im Mikrowellengerät können die Behälter im Inneren platzen. Dieselbe Gefahr besteht auch, sofern Eier oder Esskastanien in der Mikrowelle landen und deren Schale nicht angestochen respektive eingeschnitten ist.

Grundsätzlich nicht in die Mikrowelle gehören laut dem Elektrofachmarkt Domo jegliche Behälter oder Gegenstände die Aluminium oder Metall enthalten, Papier, Verpackungen aus Polystyrol (Hartschaum) oder auch Holz. 
Weniger bedenklich sind hingegen Geschirr, Glaskannen und Glasgeschirr sofern Hitzebeständig, Kochbeutel für den Ofen, mikrowellenbeständiges Plastik sowie mikrowellenbeständige Thermometer. 

Vorsicht bei diesen Lebensmitteln

Besondere Vorsicht ist zudem bei folgenden Lebensmitteln geboten, die bisweilen sogar gesundheitsschädlich werden können, sollten sie in der Mikrowelle zubereitet werden. 

Spinat: Wird Spinat wieder aufgewärmt, kann er sogar giftig sein. Das entsteht durch den hohen Nitratwert. Nitrat wandelt sich bei Raumtemperatur in giftiges Nitrit.  Das wiederum kann mit Eiweißabbauprodukten krebserregende Nitrosamine bilden. Durch das Aufwärmen entsteht ebenfalls ein hoher Nitritgehalt. Der führt dann zu Übelkeit und Brechdurchfall.

Reis, Nudeln und Kartoffeln sollte man ebenfalls nicht in der Mikrowelle aufwärmen. Hier können schon nach dem ersten Garen Sporen und Bakterien entstehen. Dann droht eine Lebensmittelvergiftung. Pilze sind ebenfalls ungeeignet für die Mikrowelle. Durch den hohen Wasser und Eiweißgehalt können Mikroorganismen und gefährliche Giftstoffe entstehen. Die werden in der Mikrowelle nicht abgetötet. 

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Tuesday, August 3, 2021

Keime, Fettbrand und kleine Explosionen: Diese Lebensmittel haben in der Mikrowelle nichts zu suchen - inFranken.de

Die Mikrowelle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem essenziellen Bestandteil jeder Küche entwickelt. Kaum jemand verzichtet heutzutage noch freiwillig auf den Luxus, schnell das Essen vor Vortag, Getränke oder andere Gerichte zu erhitzen oder auch zu garen. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, bei denen die Verwendung der Mikrowelle die völlig falsche Zubereitungsart ist.

Das bestätigt nun auch die Verbraucherzentrale aus Bayern. Nicht in die Mikrowelle gehöre demnach vor allem leicht Verderbliches und rohes Geflügelfleisch. Als Grund führt die Verbraucherzentrale die ungleichmäßige Temperaturverteilung der Mikrowellen an.

Ungleichmäßige Hitzeverteilung der Mikrowelle kann Gefährlich sein

„Ist das Lebensmittel an manchen Stellen nicht ausreichend erhitzt, kann das zum Hygienerisiko werden“, mahnt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Der Grund für das Hygienerisiko: Die Temperaturen im Inneren des Garguts müssten für mehrere Minuten mindestens 70 Grad erreichen. Nur so könnten Krankheitserreger abgetötet werden. Dier Mikrowelle schaffe das durch die ungleiche Hitzeverteilung nicht. „Das gilt auch beim Erwärmen von Nudeln, Reis oder Kartoffeln“ fügt Danitschek hinzu.

Zudem drohen bei unsachgemäßer Nutzung der Mikrowelle sogar Schäden durch Feuer oder explodierende Gegenstände. Bei Öl oder Fett in der Mikrowelle kann es etwa zu einem gefährlichen Fettbrand kommen. Behälter mit verschlossenem Deckel sind ebenfalls ungeeignet. Durch den steigenden Druck im Mikrowellengerät können die Behälter im Inneren platzen. Dieselbe Gefahr besteht auch, sofern Eier oder Esskastanien in der Mikrowelle landen und deren Schale nicht angestochen respektive eingeschnitten ist.

Grundsätzlich nicht in die Mikrowelle gehören laut dem Elektrofachmarkt Domo jegliche Behälter oder Gegenstände die Aluminium oder Metall enthalten, Papier, Verpackungen aus Polystyrol (Hartschaum) oder auch Holz. 
Weniger bedenklich sind hingegen Geschirr, Glaskannen und Glasgeschirr sofern Hitzebeständig, Kochbeutel für den Ofen, mikrowellenbeständiges Plastik sowie mikrowellenbeständige Thermometer. 

Vorsicht bei diesen Lebensmitteln

Besondere Vorsicht ist zudem bei folgenden Lebensmitteln geboten, die bisweilen sogar gesundheitsschädlich werden können, sollten sie in der Mikrowelle zubereitet werden. 

Spinat: Wird Spinat wieder aufgewärmt, kann er sogar giftig sein. Das entsteht durch den hohen Nitratwert. Nitrat wandelt sich bei Raumtemperatur in giftiges Nitrit.  Das wiederum kann mit Eiweißabbauprodukten krebserregende Nitrosamine bilden. Durch das Aufwärmen entsteht ebenfalls ein hoher Nitritgehalt. Der führt dann zu Übelkeit und Brechdurchfall.

Reis, Nudeln und Kartoffeln sollte man ebenfalls nicht in der Mikrowelle aufwärmen. Hier können schon nach dem ersten Garen Sporen und Bakterien entstehen. Dann droht eine Lebensmittelvergiftung.
Pilze sind ebenfalls ungeeignet für die Mikrowelle. Durch den hohen Wasser und Eiweißgehalt können Mikroorganismen und gefährliche Giftstoffe entstehen. Die werden in der Mikrowelle nicht abgetötet. 

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Wie Alexander Piutti mit seinem Tech-Start-ups SPRK Lebensmittel retten will-handelsjournal - handelsjournal

Während er auf der Krebsstation der Berliner Charité liegt, hat Alexander Piutti viel Zeit zum Nachdenken. Ein Termin für den Beginn der Chemotherapie ist bereits vereinbart – doch dann, nach zwei langen Wochen, stellt sich die Diagnose als falsch heraus. In Wahrheit leidet Piutti an einer gut behandelbaren Autoimmunerkrankung namens Sarkoidose. Gute sieben Jahre ist das her, heute geht es dem inzwischen 52-Jährigen gut. Trotzdem veränderte die Diagnose sein Leben.

Der Seriengründer, spezialisiert auf digitale Infrastruktur und Marktplätze, wendet sich fortan Themen zu, die ihn zuvor kaum interessierten, Umweltschutz und Nachhaltigkeit zum Beispiel. Bei seinen Recherchen stößt er auf das Thema Food Waste. Und was er dazu findet, erschreckt ihn: Denn einschlägige Studien besagen, dass weltweit pro Jahr rund 1,6 Milliarden Tonnen Lebensmittel entsorgt werden, was die unnötige Emission von 4,4 Milliarden Tonnen Treibhausgasen bedeutet – und circa acht Prozent des gesamten weltweiten Ausstoßes entspricht.

Dem will der findige Machertyp etwas entgegensetzen: Abhilfe soll das im März 2020 gegründete Start-up SPRK bringen, das inzwischen 20 Mitarbeiter beschäftigt. Mit diesen entwickelt Piutti eine von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Umverteilungsplattform, die Akteure entlang der Lieferkette vernetzt. Die entscheidenden Fragen ließen sich mittels Algorithmen abbilden, erklärt der Gründer: Wo und wann fallen Überschüsse an? Wo und wann werden sie gebraucht, können also verkauft, gespendet oder weiterverarbeitet werden? Seine Vision: „Bald kann die KI vorausschauende Aussagen über Warenüberschuss und -mangel treffen.“

20 Tonnen Kartoffeln für Mallorca

Erste Erfolgsgeschichten kann der Gründer bereits erzählen, etwa diese: Kürzlich hat das Unternehmen den Transport von 20 Tonnen überschüssiger Kartoffeln von einem Bauern im nordrhein-westfälischen Greven auf die spanische Insel Mallorca organisiert. Abnehmer der Spende war die Organisation Hope, die wie die deutschen Tafeln Lebensmittel an Bedürftige verteilt.

Wie SPRK Geld verdient? Nicht jede Weitergabe erfolgt als Spende, vielmehr verkauft das Start-up einen Teil der kostenlos oder für einen symbolischen Preis von einem Euro abgenommenen Lebensmittel sofort zu einem günstigen Preis weiter. Auch die Weiterverarbeitung, etwa von Tomaten zu Ketchup, ist eine Option. Die bei Partnerunternehmen hergestellten Produkte verkauft SPRK zu markt-​üblichen Preisen an Partner oder in eigenen Läden – das erste „Deli by SPRK“ eröffnete Ende Mai in Berlin. Die Gebühr, die Partner für die Nutzung der Umverteilungsplattform zahlen, stellt die dritte Erlössäule dar.

Rund 30 Partner aus der gesamten Lebensmittelbranche, die Überschüsse melden oder Lebensmittel abnehmen, hat Piutti nach eigenen Angaben bereits gewonnen. Auch ein großer Lebensmitteleinzelhändler ist darunter, mit dem er allerdings Stillschweigen vereinbart hat – den Namen darf Piutti derzeit nicht nennen. Der Berliner Großhändler Hamberger dagegen macht kein Geheimnis aus der Zusammenarbeit mit SPRK und lobt sie als „unkompliziert und verlässlich“.

Fußballer Mario Götze investiert

Marktleiter Michael Schneider sieht einen wesentlichen Vorteil darin, dass sich sein Unternehmen nicht länger selbst um die Umverteilung überschüssiger Lebensmittel kümmern muss. Zudem hofft er, Entsorgungskosten einzusparen. Ein potenzieller weiterer Gewinn: Durch die Kooperation können Händler demonstrieren, dass sie soziale und ökologische Verantwortung übernehmen. Das dient der Imagepflege, denn laut einer Umfrage des IFAK Instituts für Markt- und Sozialforschung legen Einkäufer auf diese Eigenschaften heute deutlich mehr Wert als noch vor fünf Jahren.

Exklusiv hat SPRK sein Geschäftsmodell nicht, das inzwischen auch in Deutschland aktive schwedische Start-up Motatos verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Frank Horst, Experte für das Thema Food Waste beim EHI Retail Institute, hält die Konzepte aus Sicht des Handels durchaus für interessant. Allerdings unternähme die Branche bereits einiges, um das Problem einzudämmen (siehe Interview). Welches Potenzial Unternehmen wie SPRK und Motatos in der Praxis böten, um Lebensmittelverschwendung weiter zu reduzieren, müsse sich daher erst zeigen.

Schwierigkeiten, Investoren zu überzeugen, hat Piutti jedenfalls nicht. In der Seed-Runde im vergangenen Jahr sammelte er einen siebenstelligen Betrag ein, unter anderem von prominenten Impact-Investoren wie dem Fußballer Mario Götze und dem Schauspieler Fahri Yardim. Die nächste Finanzierungsrunde läuft bereits, das Ziel: 20 Millionen Euro. In fünf oder sechs Jahren schon, hofft Piutti, könnte SPRK als Umverteilungsplattform etabliert sein. Der Gründer, der selbst zwei Kinder hat, schwärmt: „Es wäre doch wunderbar, wenn wir das Food-Waste-Problem nicht unseren Nachkommen vererbten.“ 

„Die Hälfte der entsorgten Lebensmittel landet in privaten Mülltonnen“

Was unternimmt die Handelsbranche gegen die Verschwendung von Lebensmitteln?

Wir sehen erhebliche Anstrengungen: Unternehmen setzen etwa auf regionale Lieferanten, kleinere Einkaufsmengen und höhere Lieferfrequenzen, um Überschüsse zu reduzieren, und geben unverkäufliche Ware an Tafeln ab. Sie reduzieren zudem die Preise vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums und optimieren die Disposition.

Welche Wirkung zeigen diese Anstrengungen?

Die Menge an Lebensmitteln, die von Händlern entsorgt werden, blieb in den vergangenen 15 Jahren trotz aller Bemühungen in etwa konstant. Das liegt an parallelen Entwicklungen wie etwa der Ausweitung der Frischesortimente, einem größeren Angebot an Convenience-­Produkten oder auch dem Verzicht auf Verpackungsmaterial, der oft eine kürzere Haltbarkeit und damit mehr unverkäufliche Ware zur Folge hat.

Warum lässt sich die Entsorgung unverkäuflicher, aber noch essbarer Ware nicht komplett vermeiden?

Der Verbraucherwunsch nach stets frischer, makelloser Ware führt etwa bei Backwaren und Obst dazu, dass die hergestellte Menge nicht nur die ver­kaufte, sondern die überhaupt ver­brauchte Menge übersteigt. Wer soll diesen Überschuss abnehmen? Eine Umverteilung muss zudem schnell erfolgen, bevor die Produkte tatsächlich ungenießbar sind.

Welchen Anteil hat der Handel überhaupt an den zwölf Millionen Tonnen Lebensmitteln, die hierzulande jährlich im Müll landen?

Dieser fällt mit nur vier Prozent sehr gering aus. Der weitaus größte Anteil geht auf das Konto der Endverbraucher: Gut die Hälfte der entsorgten Lebens­mittel landet in ihren Mülltonnen.

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