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Wednesday, October 26, 2022

Supermärkte retten Lebensmittel – Zu Lasten der Tafel? - Sparen mit der RHEINPFALZ - Rheinpfalz.de

Damit möglichst wenige Lebensmittel im Mülleimer landen, bieten Supermärkte solche, die kurz vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit stehen, besonders günstig an – auch in vorgepackten Tüten zum Festpreis. Doch wie viel bleibt dann noch für die Tafel?

Leiningerland.

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Tuesday, October 25, 2022

Erdbeeren, Tomaten und mehr: Diese Lebensmittel sollte man im Winter lieber nicht kaufen - Stuttgarter Nachrichten

Das Angebot im Supermarkt ist groß - im Winter sollte man von einigen Lebensmitteln aber lieber die Finger lassen. Foto: BearFotos/Shutterstock.com

Saisonales Obst und Gemüse ist nicht nur besser für den Geldbeutel und die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Von einigen Lebensmitteln sollte man in der kalten Jahreszeit lieber die Finger lassen.

Spargel im Frühling, Tomaten im Sommer, Kürbis im Herbst und Karotten im Winter: Jede Jahreszeit hat ihre typischen Obst- und Gemüsesorten. Saisonal einzukaufen ist besser für die Umwelt, den Geldbeutel und auch die eigene Gesundheit. Denn die Lebensmittel sind dann reif und besonders aromatisch, haben keinen weiten Transportweg mit dem Schiff oder Flugzeug hinter sich. Zudem hat Obst aus der Region auch einen höheren Nährstoffgehalt.

Doch inzwischen lassen sich auch Erdbeeren und Co. zu fast jeder Jahreszeit im Supermarkt finden. Gut ist das weder für unsere Gesundheit noch für die Umwelt. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt es einige Lebensmittel, auf die man lieber verzichten sollte.

Beeren aller Art

Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren im Winter? Keine besonders gute Idee. Sie kommen meistens aus dem Ausland, etwa von Plantagen in Spanien. Das bedeutet nicht nur einen langen Transportweg, sondern oft auch massiven Einsatz von Pestiziden, hohen Wasserverbrauch oder ausbeuterische Arbeitsbedingungen vor Ort. Auch von Beeren aus Deutschland sollte man sich nicht täuschen lassen: Im Herbst und Winter braucht es einen beträchtlichen Energieaufwand, um die Früchte reifen zu lassen. Lieber setzt man auf Eingemachtes oder tiefgefrorene Beeren.

Importierte Äpfel

Der Apfel ist eine von wenigen Obstsorten, die auch im Winter aus regionalem Anbau in Deutschland erhältlich sind. Gerade deshalb sollte man auf Importäpfel, etwa aus Neuseeland oder Chile, lieber verzichten. Gute regionale Apfelsorten, die nicht unter hohem Energieaufwand gekühlt werden müssen, sind zum Beispiel Jonagold, Elstar, Cox Orange oder Berlepsch.

Salate aus dem Gewächshaus

Klassische grüne Salate wie Kopfsalat oder Eisbergsalat haben ihre Saison nur von Mai bis November. Zwar sind die Supermarkt-Regale auch in den Wintermonaten voll mit grünem Salat, allerdings kommen diese aus dem Gewächshaus und besitzen so gut wie keine Vitamine. Auch Salate wie Batavia, Endiviensalat oder Lollo Rosso haben meist eine weite Reise hinter sich und haben kaum Geschmack. Auf Salat muss man aber nicht verzichten, den viele Sorten haben in den kalten Monaten in Deutschland Saison, etwa Feldsalat, Chicorée oder Radicchio.

Tomaten

Tomaten sind eine beliebte Zutat in vielen Gerichten. Während sie im Sommer und Spätsommer zuhauf in Deutschland wachsen, kommen in der kalten Jahreszeit fast alle Tomaten aus den Niederlanden, Spanien oder Frankreich. Dort werden sie in Gewächshäusern unter hohem Energieverbrauch gezüchtet. Für Pasta, Pizza und andere Rezepte gilt im Winter deshalb: lieber auf Tomaten im Glas mit Herkunftsland Deutschland setzen. Diese werden in ihrer Saison im reifen Zustand geerntet und schmecken deshalb auch besser als Importware.

Gurken

Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten, haben allerdings wie Tomaten nur von Juni bis Ende Oktober Saison. Im Winter ist dann nur Gewächshaus-Importware im Angebot. Das bedeutet nicht nur problematische Produktionsbedingungen und lange Transportwege, sondern auch weniger Nährstoffe und wenig Geschmack. Besser im Winter: Auf eingelegte Gewürzgurken setzen.

Zucchini

Die Zucchini gehört botanisch zwar zu den Kürbisgewächsen. Anders als klassische Kürbissorten wie Hokkaido oder Butternut geht ihre Saison aber nur von Juni bis Ende Oktober. Die Zucchini, die man im Winter im Supermarkt findet, kommen meist aus Italien, Spanien, der Türkei oder den Niederlanden. Sie sind geschmacklich nicht mit dem Gemüse aus dem heimischen Anbau im Sommer zu vergleichen, und können auch preislich nicht mithalten.

Importierte Nüsse

Die meisten Nüsse kommen von weit her: Cashews aus Vietnam, Mandeln aus Kalifornien oder Erdnüsse aus Israel. Vor Ort verbraucht der Anbau der Nüsse meist viel Wasser, hinzu kommen die langen Transportwege. Dabei wachsen auch hierzulande einige Nussorten, die ohne großen Energieaufwand gelagert werden. In den Wintermonaten stehen Walnüsse und Haselnüsse ganz oben auf der Liste.

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Überleben in Krisensituationen: Welche Vorräte und Lebensmittel sollte man immer im Haus haben? - MDR

Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis 3,5 kg   Gemüse, Hülsenfrüchte 4,0 kg Gemüse und Hülsenfrüchte im Glas oder in Dosen sind bereits gekocht, für getrocknete Produkte wird zusätzlich Wasser benötigt. Obst, Nüsse 2,5 kg Bevorraten Sie Obst in Dosen oder Gläsern und verwenden Sie als Frischobst nur lagerfähiges Obst. Milch, Milchprodukte 2,6 kg   Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver 1,5 kg Frische Eier sind nur begrenzt lagerfähig, Volleipulver ist mehrere Jahre haltbar. Fette, Öle 0,357 kg   Sonstiges (nach Belieben)   z.B. Zucker, Süßstoff, Honig, Marmelade, Schokolade, Jodsalz, Fertiggerichte, Kartoffeltrockenprodukte, Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Hartkekse, Salzstangen

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Jeder Deutsche wirft 78 Kilo Lebensmittel pro Jahr im Haushalt weg - Kirche-und-Leben.de

  • Kirche-und-Leben.de sucht Online-Reporter:in Video und Audio

Pro Kopf 127 Kilogramm Lebensmittel haben EU-Bürger 2020 verschwendet. Laut Statistikamt Eurostat entfielen 70 Kilogramm davon auf weggeworfene Lebensmittel im Haushalt, der Rest auf die Kette vom Erzeuger bis zum Einzelhandel sowie auf Restaurants. Da die Daten erstmals erhoben wurden, ist unklar, ob sich die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie steigernd oder mindernd auswirkten.

Bezogen auf Verschwendung pro Kopf im Haushalt nahm den ersten Platz Portugal mit schätzungsweise 124 Kilogramm ein, gefolgt von Italien mit 107 Kilogramm. Deutschland liegt mit 78 Kilogramm weggeworfenem Essen im Haushalt (insgesamt 131 Kilogramm) über dem EU-Schnitt. Am effizientesten wirtschafteten die Haushalte in Bulgarien (26 Kilogramm), Spanien (30 Kilogramm) und Slowenien (36 Kilogramm).

Herstellung und Verarbeitung effizienter

Dass von den pro Verbraucher verschwendeten Lebensmitteln nur 29 Prozent auf die Bereiche Herstellung und Verarbeitung entfallen, wird damit erklärt, dass es dort entsprechende Strategien zur Abfallminderung und anderweitiger Verwertung gibt. Nicht konsumierte Lebensmittel stellen über die gesamte Produktions- und Vertriebskette bis hin zur Entsorgung eine zusätzliche Quelle für Treibhausgas-Emissionen dar.

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Leckere Lebensretter: Diese 15 Lebensmittel schützen dich vor einer Krebs-Erkrankung - inFranken.de

  • Eine gesunde Ernährung kann das Krebsrisiko senken
  • Einige Lebensmittel können auch helfen, Krebszellen zu bekämpfen
  • Verschiedene Obst- und Gemüsesorten helfen gegen Krebs
  • Auch scheinbar ungesunde Lebensmittel können helfen - z.B. Schokolade und Kaffee
  • Wir zeigen euch 15 Lebensmittel, die vor Krebs schützen sollen

Eine gesunde Lebensweise kann präventiv gegen das Wachstum von Krebszellen wirken. Ausreichend Bewegung und Schlaf sowie eine ausgewogene Ernährung stärken das Immunsystem und senken somit auch das Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Wissenschaft hat dabei bemerkenswerte Erkenntnisse zu bestimmten Lebensmitteln gemacht, die das Tumorwachstum hemmen oder gar aktiv gegen Krebszellen kämpfen können. Im Folgenden erfährst du, um welche leckeren Lebensretter es sich handelt.

Jede Frucht eine Wucht - diese Obstsorten sagen dem Krebs den Kampf an

"An apple a day keeps the doctor away" - dieser Spruch ist keineswegs eine veraltete Pseudo-Weisheit. Laut einer Studie der School of Pharmacy an der Fourth Military Medical University in Xi bekämpfen die in Äpfeln enthaltenen Oligosaccharide Darmkrebszellen besonders effektiv. 

Amazon-Buchtipp: Krebszellen mögen keine Himbeeren - Nahrungsmittel gegen Krebs

Auch die Himbeere ist ein echtes Wundermittel gegen die Krankheit. In ihrem Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" klären Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras über die Inhaltsstoffe der kleinen Beere auf. Diese unterstützen nämlich den Körper dabei, bereits geschädigte Zellen zu vernichten und Krebsarten wie Gebärmutterhals-, Darm- oder Eierstockkrebs zu hemmen.

Krebsarten des Verdauungssystems wie Mund-, Speiseröhren-, Kehlkopf- und Magenkrebs kann der regelmäßige Konsum von Zitrusfrüchten entgegenwirken. Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt ist förderlich für ein gesundes Immunsystem und eine gute körpereigene Abwehrkraft

Gesund trinken - einige Getränke können dich vor Krebs schützen 

Wer nach dem Aufstehen als Erstes eine Tasse Kaffee braucht, um in den Tag starten zu können, für den gibt es jetzt eine gute Nachricht. Eine Studie aus dem Jahr 2020, welche in der Online-Medizin-Zeitschrift BMJ Open veröffentlicht wurde, beschäftigte sich mit dem Kaffeekonsum in Zusammenhang mit dem Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Dabei stellte sich heraus, dass das Risiko für die Erkrankung bei den Kaffeetrinkern um zehn Prozent niedriger war. Bei bereits Erkrankten stiegen ihre Überlebenschancen bei täglichem Kaffeekonsum. 

Auch dem Inhaltsstoff EGCG in grünem Tee wird eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Studien zufolge wird das Risiko für die Entstehung von Haut-, Darm-, Brust-, Prostata- und Lungenkrebs bei regelmäßigem Grüntee-Konsum gesenkt

Besonders gesund für den Darm und seine Flora sind die Milchsäurebakterien, die sich beispielsweise in Buttermilch wiederfinden. Dem Ideal-Magazin zufolge kann der Verzehr von Buttermilch dazu beitragen, den Darm gesund und abwehrbereit zu halten.

Gemüse, Obst und Pilz - echte Superfoods für eine ausgewogene Ernährung gegen Krebs

Bei einer gesunden Ernährungsweise darf Gemüse keinesfalls fehlen. Das in Brokkoli enthaltene Sulforaphan bekämpft Tumorzellen und kann dabei sogar bereits gewachsene Tumore in ihrer Größe verringern. Studien zufolge hilft bereits ein wöchentlicher Brokkoli-Verzehr dabei, das Risiko, an Darm- und Brustkrebs zu erkranken, zu verringern. 

Die Tomate ist eine der beliebtesten Gemüsesorten überhaupt. Neben ihrem guten Geschmack steckt außerdem die Wunderwaffe Lycopin in ihr, ein Wirkstoff, der erwiesenermaßen vor Krebs schützt. So ergab zum Beispiel eine Studie der Loma Linda University, dass Männer, die mehrmals pro Woche Tomaten aßen, seltener an Prostatakrebs erkrankten, als diejenigen, die auf Tomaten verzichteten. In diesem Zusammenhang interessant: Tomatenmark als Wundermittel gegen Krebs? Studien machen Hoffnung - doch eine Kombination ist tabu.

Ebenfalls positiv auf die Bekämpfung von Prostatakrebs wirkt wohl der Verzehr von weißen Pilzen, zumindest laut einer US-amerikanischen Studie.  Sie können das Tumorwachstum verzögern, indem sie ein bestimmtes Hormon unterdrücken. 

Nicht nur effektiv für den Geschmack - Lauch- und Zwiebelgewächse bekämpfen Tumore

Nicht nur aufgrund seiner blutdrucksenkenden Wirkung ist Knoblauch ein echtes Superfood. Béliveau und Gingras erläutern in ihrem Buch, dass das in Knoblauch enthaltene Selen und Chlorophyll, vorbeugend gegen Krebs wirken kann. Trotz seines eher unerwünschten Geruchs, der sehr hartnäckig ist, sollte die kleine Knolle nicht unterschätzt werden und ruhig ein bisschen öfter auf den Teller kommen. 

Der aus der gleichen Familie stammende Lauch ist ebenfalls ein krebshemmendes Mittel. Laut einer Studie des Istituto di Ricerche Farmacologiche in Mailand kann der regelmäßige Konsum das Risiko für Speiseröhren-, Dickdarm- und Eierstockkrebs senken

Auch Zwiebelgewächse sagen dem Krebs den Kampf an. So entdeckten kanadische Wissenschaftler*innen 2017, dass das in roten Zwiebeln enthaltene Flavonoid Quercetin Darm- und Brustkrebszellen regelrecht zerstört.

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Täglicher Verzehr ganz einfach - Gewürze und Genuss  

Beim Anbraten in der Pfanne kommt es fast täglich zum Einsatz - Olivenöl. Auch wenn es nicht sonderlich hitzebeständig ist, sollte das Öl nicht unterschätzt werden. Der enthaltene Wirkstoff  Oleocanthal bekämpft laut diversen Studien Krebszellen besonders effektiv und sollte daher viel öfter beim Kochen zum Einsatz kommen. 

Wer gerne scharf ist und sich gleichzeitig vor Lungenkrebs schützen will, für den ist besonders der Verzehr von Chili ratsam. Bei einer Studie mit im Labor nachgezüchteten, menschlichen Zellen fanden Forsch*innen heraus, dass das in den Schoten erhaltene Caspaicin dazu beiträgt, dass gesunde Körperzellen nicht vom Krebs befallen werden.

Zum Schluss noch eine besonders gute Nachricht an alle Schoko-Liebhaber: Ab einem Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent, wirkt das in Schokolade erhaltene Polyphenolen entzündungshemmend und kann so dem Wachstum von Krebszellen entgegenwirken. 

Auch interessant: Krebsdiät als Vorsorge - darauf kommt es bei der richtigen Anti-Krebs-Ernährung an.

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Erdbeeren, Tomaten und mehr: Diese Lebensmittel sollte man im Winter lieber nicht kaufen - Stuttgarter Nachrichten

Das Angebot im Supermarkt ist groß - im Winter sollte man von einigen Lebensmitteln aber lieber die Finger lassen. Foto: BearFotos/Shutterstock.com

Saisonales Obst und Gemüse ist nicht nur besser für den Geldbeutel und die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Von einigen Lebensmitteln sollte man in der kalten Jahreszeit lieber die Finger lassen.

Spargel im Frühling, Tomaten im Sommer, Kürbis im Herbst und Karotten im Winter: Jede Jahreszeit hat ihre typischen Obst- und Gemüsesorten. Saisonal einzukaufen ist besser für die Umwelt, den Geldbeutel und auch die eigene Gesundheit. Denn die Lebensmittel sind dann reif und besonders aromatisch, haben keinen weiten Transportweg mit dem Schiff oder Flugzeug hinter sich. Zudem hat Obst aus der Region auch einen höheren Nährstoffgehalt.

Doch inzwischen lassen sich auch Erdbeeren und Co. zu fast jeder Jahreszeit im Supermarkt finden. Gut ist das weder für unsere Gesundheit noch für die Umwelt. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt es einige Lebensmittel, auf die man lieber verzichten sollte.

Beeren aller Art

Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren im Winter? Keine besonders gute Idee. Sie kommen meistens aus dem Ausland, etwa von Plantagen in Spanien. Das bedeutet nicht nur einen langen Transportweg, sondern oft auch massiven Einsatz von Pestiziden, hohen Wasserverbrauch oder ausbeuterische Arbeitsbedingungen vor Ort. Auch von Beeren aus Deutschland sollte man sich nicht täuschen lassen: Im Herbst und Winter braucht es einen beträchtlichen Energieaufwand, um die Früchte reifen zu lassen. Lieber setzt man auf Eingemachtes oder tiefgefrorene Beeren.

Importierte Äpfel

Der Apfel ist eine von wenigen Obstsorten, die auch im Winter aus regionalem Anbau in Deutschland erhältlich sind. Gerade deshalb sollte man auf Importäpfel, etwa aus Neuseeland oder Chile, lieber verzichten. Gute regionale Apfelsorten, die nicht unter hohem Energieaufwand gekühlt werden müssen, sind zum Beispiel Jonagold, Elstar, Cox Orange oder Berlepsch.

Salate aus dem Gewächshaus

Klassische grüne Salate wie Kopfsalat oder Eisbergsalat haben ihre Saison nur von Mai bis November. Zwar sind die Supermarkt-Regale auch in den Wintermonaten voll mit grünem Salat, allerdings kommen diese aus dem Gewächshaus und besitzen so gut wie keine Vitamine. Auch Salate wie Batavia, Endiviensalat oder Lollo Rosso haben meist eine weite Reise hinter sich und haben kaum Geschmack. Auf Salat muss man aber nicht verzichten, den viele Sorten haben in den kalten Monaten in Deutschland Saison, etwa Feldsalat, Chicorée oder Radicchio.

Tomaten

Tomaten sind eine beliebte Zutat in vielen Gerichten. Während sie im Sommer und Spätsommer zuhauf in Deutschland wachsen, kommen in der kalten Jahreszeit fast alle Tomaten aus den Niederlanden, Spanien oder Frankreich. Dort werden sie in Gewächshäusern unter hohem Energieverbrauch gezüchtet. Für Pasta, Pizza und andere Rezepte gilt im Winter deshalb: lieber auf Tomaten im Glas mit Herkunftsland Deutschland setzen. Diese werden in ihrer Saison im reifen Zustand geerntet und schmecken deshalb auch besser als Importware.

Gurken

Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten, haben allerdings wie Tomaten nur von Juni bis Ende Oktober Saison. Im Winter ist dann nur Gewächshaus-Importware im Angebot. Das bedeutet nicht nur problematische Produktionsbedingungen und lange Transportwege, sondern auch weniger Nährstoffe und wenig Geschmack. Besser im Winter: Auf eingelegte Gewürzgurken setzen.

Zucchini

Die Zucchini gehört botanisch zwar zu den Kürbisgewächsen. Anders als klassische Kürbissorten wie Hokkaido oder Butternut geht ihre Saison aber nur von Juni bis Ende Oktober. Die Zucchini, die man im Winter im Supermarkt findet, kommen meist aus Italien, Spanien, der Türkei oder den Niederlanden. Sie sind geschmacklich nicht mit dem Gemüse aus dem heimischen Anbau im Sommer zu vergleichen, und können auch preislich nicht mithalten.

Importierte Nüsse

Die meisten Nüsse kommen von weit her: Cashews aus Vietnam, Mandeln aus Kalifornien oder Erdnüsse aus Israel. Vor Ort verbraucht der Anbau der Nüsse meist viel Wasser, hinzu kommen die langen Transportwege. Dabei wachsen auch hierzulande einige Nussorten, die ohne großen Energieaufwand gelagert werden. In den Wintermonaten stehen Walnüsse und Haselnüsse ganz oben auf der Liste.

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Monday, October 24, 2022

Resteverwertung: Lebensmittel aufbrauchen, nicht wegwerfen - Merkur.de

Lebensmittel lange haltbar zu machen und Übriggebliebenes verwerten sind beliebte Strategien, um kein Essen und Geld mehr zu verschwenden.

Sind wir mal ehrlich: Lebensmittel verderben zu lassen, tat schon immer weh — doch noch nie war es so schmerzhaft wie heute .Die Preise für Lebensmittel gehen durch die Decke, nie zuvor musste man in Deutschland an der Supermarktkasse so tief in die Tasche greifen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sind die Lebensmittelpreise zwischen August diesen Jahres und dem Vorjahreszeitraum um ganze 16,6 Prozent in die Höhe geschnellt. Zum Vergleich: Im Zeitraum 2000 bis 2019 betrug der Preisanstieg im Durchschnitt gerade einmal 1,5 Prozent. Es lohnt sich also mehr denn je, Produkte zu kaufen, wenn Sie im Angebot sind. Auch mit wenig Platz können Sie sich einen kleinen Vorrat anlegen.

Gestiegene Lebenshaltungskosten: Nie zuvor war Essen so teuer

Besonders von der Teuerung betroffen sind Speiseöle (Preissteigerung um über 40 Prozent), Fleisch (19 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (jeweils über 15 Prozent). Doch auch die Preise für Obst und Gemüse sind um 2,5, beziehungsweise 7,5 Prozent gestiegen. Auch wenn ein umsichtiger Umgang mit Lebensmitteln schon immer eine Tugend gewesen ist – noch nie hat er sich finanziell so sehr gelohnt. Und dennoch finden wir jede Woche aufs Neue Lebensmittel in unseren Kühlschränken und Obstkörben, die nach dem Kochen übrig geblieben sind und ungenutzt dem Tag entgegen schrumpeln, an dem sie endlich in die Mülltonne geworfen werden.

Doch das muss und sollte nicht sein: Mit wenig Aufwand und auch ganz ohne großes Können lassen sich die typischen Kühlschrankhüter kinderleicht in köstliche Gerichte verwandeln und für die nächste Woche aufbewahren. Außerdem spielt die Lagerung der Lebensmittel eine wichtige Rolle. Wie Sie beispielsweise Kartoffeln und Zwiebeln auch ohne Keller richtig aufbewahren, damit Sie möglichst lange haltbar sind, erfahren Sie hier.

1. Resteverwertungs-Rezept für übriges Eigelb: Vegetarische und laktosefreie Carbonara

Eier sind überraschend lange haltbar – zumindest bei der richtigen Lagerung: Roh bleiben sie im Kühlschrank zwischen vier bis sechs Wochen frisch, im Keller bei 10-12 °C immerhin drei Wochen. Doch genau darin liegt auch die Krux: Über die Wochen sind sie schnell vergessen, und schaut man später auf die Verpackung, sind sie gerne schon seit einer ganzen Weile abgelaufen. Je nach Kartongröße landen dann sechs bis zwölf einst makellose Eier auf dem Kompost.

Hartkochen ist seit jeher eine beliebte Möglichkeit, ihre Lebensdauer noch einmal zu verlängern: Harte Eier bleiben nach dem Kochen weitere zwei Wochen im Kühlschrank haltbar. Schreckt man sie nach dem Kochen nicht ab, werden sogar vier Wochen daraus. Weniger landläufig, aber absolut möglich ist das Einfrieren: Tiefgefrorene Eier halten sich bis zu acht Monate lang. Doch Achtung, dabei müssen genau -18 °C herrschen – unter jeder Abweichung leidet die Haltbarkeitsdauer. Was aber, wenn besonders in der Backsaison bloß das Eiweiß gebraucht wird? Und das Gelbe vom Ei über die Zeit grün zu werden droht?

Spaghetti Carbonara

Zutaten für vegetarische und laktosefreie Carbonara:

  • 3 Eigelb (verquirlt)
  • 2 TL Olivenöl
  • 100 g Räuchertofu (gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 40 g Parmesan (gerieben)
  • Petersilie (gehackt)
  • 1 Prise Pfeffer

Zubereitung der vegetarischen und laktosefreien Carbonara:

  1. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen, nebenbei Eier, Pfeffer, Petersilie und den nahezu laktosefreien Parmesan in einer Schüssel vermengen.
  2. Dann Olivenöl in die erhitzte Pfanne geben, Knoblauch und Räuchertofu anbraten.
  3. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Eimasse hineingeben. Die Carbonara kann dann beispielsweise mit Vollkornspaghetti vermengt werden. 

Tipp:

Will man Eigelb nicht sofort verkochen, lohnt sich das Einfrieren. Wer dabei je einen Dotter in ein Täschchen eines Eiswürfel-Gefrierbeutels gibt, macht sich später das Portionieren leichter und vermeidet Gefrierbrand.

2. Resteverwertungs-Rezept für Karotten: Schnelle Kichererbsen-Pfanne mit karamellisiertem Karottengemüse

Wie so viele Gemüse-Sorten werden Karotten meist im Bund oder gleich im Sack verkauft und zählen deshalb zu den Klassikern unter den übrigbleibenden Lebensmitteln. Und da sie schnell labberig wird, findet man die Karotte auch häufig ungenutzt in der Biotonne. Dabei kann man sie leicht haltbar machen: Im Kühlschrank hält sie zwei bis drei Wochen, eingefroren mindestens ein halbes Jahr. Dafür sollte man sie zuvor gewaschen, aber ungeschält in grobe Stücke schneiden und blanchieren — das tötet Bakterien ab und erhält die Farbe. Zudem vermeidet man Müll durch unnötig abgeschälte Karottenschale. Nach dem Abkühlen noch in einen Gefrierbeutel füllen und ab damit ins Eisfach. Genau das funktioniert auch mit Blumenkohl, Brokkoli und Kohl — zusammen mit den Karotten eine ideale Kombination für eine Gemüsepfanne.

Zutaten für schnelle Kichererbsen-Pfanne mit karamellisiertem Karottengemüse:

  • 300 g Karottengemüse aus dem Eisfach
  • 6 EL Kichererbsen (aus der Dose)
  • 2 EL BIO Sojasoße
  • 4 TL Ahornsirup
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Zubereitung der schnellen Kichererbsen-Pfanne mit karamellisiertem Karottengemüse:

  1. Karottengemüse aus dem Eisfach direkt in eine vorher erhitzte Pfanne geben und es ohne Öl ca. 10-15 Minuten braten.
  2. Den Ahornsirup darüber geben und für 2 Minuten auf höchster Hitzestufe karamellisieren.
  3. Pfanne vom Herd nehmen, Kichererbsen, BIO Sojasoße und geräuchertes Paprikapulver untermengen – fertig.

3. Resteverwertungs-Rezept für Rucola: Rucola-Pesto für Pasta, Brot und Pfannengerichte

Von der köstlich-bitteren Salatpflanze Rucola braucht man meist nur eine Handvoll — doch gekauft wird sie mangels Alternativen im großen Bund oder gleich körbchenweise. Zwar ist das Blattgemüse kälteverträglich, im Kühlschrank hält es aber dennoch nur zwei bis drei Tage, bis es matschig wird oder sich grau verfärbt. Im Eisfach sieht es aber gleich viel besser aus: Dort ist Rucola bis zu sechs Monate lang haltbar.

Gefrorener Rucola eignet sich bestens zum Würzen. Dafür säubert man ihn zunächst gründlich und entfernt schadhafte Blätter. Dann wird der Rucola fein gehackt, in eine Eiswürfelform gegeben, vollständig mit Wasser übergossen und in das Gefrierfach geschoben. Bei Bedarf lassen sich dann jederzeit die gefrorenen Rucola-Würzwürfel aus dem Eisfach holen und besonders in Suppen, Soßen oder Pfannengerichten verwenden.

Zutaten für Rucola-Pesto für Pasta, Brot und Pfannengerichte:

  • 100 g Rucola
  • 160 g geriebener Hartkäse nach Wahl (verschiedene Hartkäsesorten können gemischt werden)
  • 40 g fein gehackte Walnusskerne
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • 120 ml Olivenöl
  • 0,5 TL Salz
Rucola-Pesto

Zubereitung des Rucola-Pestos für Pasta, Brot und Pfannengerichte:

  1. Alle Zutaten trocken im Mixer zerkleinern, dabei nach und nach Olivenöl hinzufügen. Das Ganze mixen, bis die typische Pesto-Konsistenz erreicht ist.
  2. Zur Aufbewahrung in kleine Gläschen abfüllen (gesäuberte Marmeladengläser eignen sich bestens) und mit einer Schicht Olivenöl bedecken — so kommt kein Sauerstoff an die Pesto.
  3. Im Kühlschrank ist die Pesto dann etwa 2 Wochen haltbar, im Gefrierfach bis zu sechs Monate.

4. Resteverwertungs-Rezept für Kohl: Kohlchips

Der Kohl ist ein Klassiker der deutschen Küche und dazu reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Dennoch braucht man von ihm zu Hause meist nicht die gesamte gekaufte Menge — in der Regel ist er nur als ganzer Kohlkopf erhältlich. Das ist allerdings nicht schlimm, denn in Sachen Lagerung ist der Kohl ein sehr dankbares Gemüse: Im Kühlschrank bleibt er über Wochen genießbar, tiefgefroren sogar über ein halbes Jahr.

Tipp:

Vor dem Einfrieren waschen, in mundgerechte Stücke schneiden, blanchieren (das tötet Bakterien ab und erhält die Farbe), dann werden die abgekühlten Kohlstücke zum Schutz vor Gefrierbrand in Tiefkühlbeutel gefüllt und ins Eisfach gelegt.

Zutaten für Kohlchips von einem ganzen Kohl pro fünf Kohlblätter:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 0,5 TL Kräuter der Provence oder
  • 0,5 TL geräuchertes Paprikapulver

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Zubereitung der Kohlchips:

  1. Den Ofen auf 120° Grad Umluft vorheizen, nebenher die Kohlblätter waschen, gut trocknen, je den Strunk entfernen (sonst verbrennen die Chips) und in Stücke schneiden. Die Kohlstücke dann in einer Schüssel mit Öl und Gewürzen vermengen, anschließend auf einem Backblech mit Backpapier verteilen (nicht zu dicht aneinander legen) und in den Ofen schieben.
  2. Nach 10 bis 15 Minuten sollten die Chips knusprig und leicht bräunlich sein — zwischendurch sollten sie aber gewendet werden, damit sie nicht verkohlen. Nachdem sie aus dem Ofen geholt wurden, sollten sie noch etwa 20 Minuten nachtrocknen.

Für die optimale Weiterverwendung können die herausgeschnittenen Strunke kleingeschnitten, blanchiert und als Suppengemüse eingefroren werden.

5. Resteverwertungs-Rezept für Bananen: Banane-Schoko-Nice-Cream

Obwohl die Banane nach dem Apfel das zweitliebste Obst der Deutschen ist, landet sie viel zu oft im Müll. Das mag daran liegen, dass die Banane ein stark nachreifendes Obst ist, deshalb schnell dunkle Flecken bekommt und für manche dadurch unappetitlich wird. Ein weiteres Problem: Man kauft sie meist in Stauden, und nicht immer schafft man es, sie in den etwa 5 Tagen, die Bananen bei 12-15 °C haltbar sind, allesamt aufzuessen. Richtig: die Banane ist ein kälteempfindliches Obst und gehört nicht in den Kühlschrank — man lagert sie also offen.

Beim Reifen schütten Bananen den Stoff Ethylen aus, der den Reifeprozess anderer nachreifender Früchte wie Äpfeln, Birnen oder Pfirsichen beeinflusst. Daher sollten sie unbedingt getrennt von solchen Früchten aufbewahrt werden. Tiefgefroren halten sich Bananen allerdings bis zu einem halben Jahr. Aber Vorsicht: Dazu sollten sie in maximal 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten und zum Schutz vor Gefrierbrand in Tiefkühlbeutel gefüllt werden.

Zutaten für Banane-Schoko-Nice-Cream:

  • 3 gefrorene Bananen
  • 3-4 TL Kakaopulver
  • 100 ml Getreidedrink oder Kuhmilch
  • 1-3 TL Ahornsirup

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Zubereitung der Banane-Schoko-Nice-Cream:

  1. Die Bananen etwas antauen lassen und dann zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer cremig mixen.
  2. Nach Bedarf mit Ahornsirup abschmecken — es darf ruhig süß sein.
  3. Direkt kalt verzehren.

(von Thorsten Dammert)

Über den Autor:

Thorsten Dammert ist Head of Food beim Lebensmittelunternehmen Juit. Nach zwölf Jahren in der gehobenen Gastronomie entwickelt der Koch und Lebensmitteltechnologe dort Rezepte, wählt Zutaten und Lieferanten aus und bereitet seine Gerichte persönlich zu.

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