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Tuesday, July 4, 2023

WHO fordert Verbot von Kinderwerbung zum Schutz vor ungesunden Lebensmitteln - Süddeutsche Zeitung - SZ.de

Eine neue WHO-Leitlinie stützt das Vorhaben der Bundesregierung, an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel einzuschränken. Gemessen an den Empfehlungen, müssten die deutschen Pläne sogar noch etwas strenger sein und Reklameverbote auch auf ältere Kinder ausdehnen. In dem am Montag veröffentlichten Dokument fasst die WHO zusammen, wie die Werbung für jene Lebensmittel reguliert werden sollte, die zu viel gesättigte Fette, Transfette, Zucker und Salz enthalten.

Der Leitlinie nach sollten Werbeeinschränkungen auf jeden Fall verpflichtend sein und alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren einschließen. Zugleich sollten die Restriktionen so umfassend sein, dass die Hersteller mit ihrer Reklame nicht einfach auf andere Medien, Orte oder Zeiten ausweichen können. Daher müssten Verbote nicht nur für Kindermedien gelten, sondern überall dort, wo Heranwachsende den Anzeigen und Spots begegnen können. Auch digitale Werbeformen wie Spiele oder Mitmach-Aktionen sollten in die Regulierung einbezogen werden. Die betroffenen Lebensmittel seien anhand eines von der Regierung definierten Nährwert-Modells zu bestimmen, hieß es.

Der vom Ernährungsministerium vorgelegte Plan stimmt weitgehend mit dieser Richtlinie überein. Allerdings sieht er, anders als von der WHO gefordert, Werberestriktionen lediglich für Kinder bis 14 Jahren vor.

Freiwillige Aktionen haben wenig Wirkung

Grundlage der Leitlinie waren umfangreiche Literaturrecherchen und Expertenkonsultationen, erläuterte WHO-Wissenschaftlerin Katrin Engelhardt bei der Vorstellung des Dokuments. Dabei zeigten Studien wie auch bisherige Erfahrungen, dass freiwillige Werbeeinschränkungen wenig wirksam sind.

Auch dem aktuell in Deutschland geplanten Werbeverbot war eine lange Phase der freiwilligen Verpflichtung vorausgegangen. 2007 hatten Europas größte Lebensmittelkonzerne zugesagt, stark zucker-, fett- und kalorienhaltige Lebensmittel nicht in Spots für Kinder zu bewerben. Eine Analyse der Verbraucherorganisation Foodwatch zeigte aber, dass 2021 noch immer 86 Prozent der untersuchten beworbenen Kinderlebensmittel zu viel Zucker, Fett und Kalorien enthielten, wenn man den Gehalt an Empfehlungen der WHO bemisst.

Weitere Vorteile von Werbebeschränkungen sind laut WHO, dass sie sehr wahrscheinlich kosteneffektiv sind. Sie schützen zudem im besonderem Maße benachteiligte Kinder, denn Familien mit geringerem sozioökonomischen Status sind tendenziell mehr Werbung ausgesetzt als besser begüterte. Werbeeinschränkungen, obgleich von der Industrie hart bekämpft, würden außerdem von der breiten Bevölkerung recht gut akzeptiert. Einige Länder, darunter Portugal, haben sie bereits umgesetzt.

Die Autoren der Richtlinie räumen zugleich einige Forschungslücken ein. So konnten einige Studien zwar zeigen, dass sich Werbeeinschränkungen positiv auf die Essenauswahl von Kindern auswirken. Wie sehr davon aber die Gesundheit profitiert, ist kaum untersucht.

Allerdings sind solche Studien methodisch schwer durchzuführen. Die Ernährung ist komplex, es ist im Einzelnen schwer voneinander zu trennen, welcher der vielen Einflüsse in welchem Ausmaß zu welchen gesundheitlichen Folgen führt. In der Gesamtschau der Evidenz gehen die WHO-Forscher jedoch davon aus, dass Werberestriktionen moderate positive Effekte für Kinder sowie die gesamte Gesellschaft und kaum Nachteile haben.

Die Regulierung der Werbung ist nur ein Baustein einer umfassenden WHO-Strategie für eine gesündere Ernährung. Zu den anderen Maßnahmen gehören unter anderem eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln und steuerliche Anreize. Experten gehen davon aus, dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen braucht, um der Marktmacht der Industrie begegnen zu können.

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Zucker- und Fettgehalt in Lebensmitteln: Süß süßer Kindersnack - taz.de

Fertigprodukte für Heranwachsende werden immer ungesunder. Die Strategie der Bundesregierung, Zucker und Fett zu reduzieren, scheint nicht zu wirken.

Bunte Getreideringe mit Fruchtgeschmack in Teller mit Löffel

Getreideringe mit Fruchtgeschmack: Ein Kinderfrühstück, das zu viel Zucker enthält Foto: imagebroker/imago

BERLIN taz | Fertigprodukte enthalten immer noch zu viel Zucker, Fett und Salz – insbesondere jene für Kinder. Das ergab eine Auswertung des Max-Rubner-Instituts (MRI) für 2022, bei der rund 7.000 Lebensmittel auf ihren Zucker-, Fett- und Salzgehalt untersucht wurden. Das bundeseigene Institut für Ernährung und Lebensmittel prüfte dabei die Versprechen der Industrie, ihre Produkte gesünder zu machen. Essen für Heranwachsende stand dabei im Fokus, denn „gerade im Kindesalter wird das Ernährungsverhalten entscheidend für das weitere Leben geprägt“, sagte Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne).

Der Zuckergehalt von Fruchtjoghurts und Frühstückszerealien hat sich zwar verringert, ist aber laut MRI immer noch zu hoch. In manchen Produkten sei der Zucker- und Fettgehalt sogar gestiegen: Enthielten 2019 die ohnehin schon zuckerhaltigsten Kindergetränke 7,4 Gramm Zucker pro 100 Milliliter, sind es nun 8,4 Gramm – für ein 0,2-Liter-Glas macht das sechs Zuckerwürfel.

Zudem stellte das MRI fest, dass einige Produkte, die sich speziell an Kinder richten, mehr Kalorien, Zucker oder Fett enthalten als vergleichbare Produkte ohne Kinderoptik. Dazu gehören etwa Müsliriegel, Nudelsoßen, Salami und Chicken-Nuggets. 2,3 Gramm Zucker mehr pro 100 Gramm stecken zum Beispiel in Zerealien für Kinder als im Durchschnitt aller Frühstücksflocken.

„Fertigprodukte für Kinder und Erwachsene müssen gesünder werden“, erklärte Özdemir. „Wer viel davon isst, erhöht sein Risiko für schwerwiegende Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 oder Adipositas.“ Gesetze, die das regeln, sind bisher aber nicht geplant. „Die Unternehmen haben es selbst in der Hand, Rezepturen zu verbessern“, sagt Özdemir. Stattdessen will er bis Ende 2024 weitere Reduktionsziele entwickeln.

Im Zuge einer Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie hatte sich die Lebensmittelwirtschaft 2018 selbst verpflichtet, bis 2025 Zucker, Fette und Salz zu reduzieren. Die freiwilligen Vereinbarungen sehen unter anderem vor, dass der Zuckergehalt in Zerealien um 20, in Erfrischungsgetränken um 15 und in Kinderjoghurts um 10 Prozent sinkt.

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Viele beliebte Lebensmittel können Ihre Blutgefäße verstopfen - FOCUS Online

Ablagerungen aus Fett, Cholesterin und Kalzium in den Gefäßen verstopfen Arterien, das Risiko für Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenschäden steigt. Die Ursachen sind vielfältig, allen voran eine falsche Ernährung. Dabei sollten Sie vor allem diese Lebensmittel meiden.

Bei Arteriosklerose bilden sich Ablagerungen aus Fett und Kalk an den Wänden von Blutgefäßen.

Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt können die Folge sein. Neben Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, zu viel Nikotin und Alkohol, zählt vor allem auch eine ungesunde Ernährung zu den Ursachen. Finden Sie heraus, welche Lebensmittel Ihre Blutgefäße verstopfen und das Risiko einer Arteriosklerose erhöhen.

Was ist Arterienverkalkung?

Arteriosklerose, oder auch Arterienverkalkung, entwickelt sich langsam über die Jahre und betrifft vor allem ältere Menschen. Ablagerungen aus Fett, Cholesterin und Kalzium verstopfen dabei die Gefäße. Vor allem ein ungesunder Lebensstil mit falscher Ernährung begünstigt Arteriosklerose. Denn bestimmte Lebensmittel verstopfen Arterien und führen zu Gefäßveränderungen mit schweren Folgen.

Jeden Tag werden mehrere tausend Liter Blut durch Arterien und Blutgefäße gepumpt, um Organe und Zellen im menschlichen Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Ablagerungen und folglich verengte oder sogar verstopfte Blutgefäße erschweren diesen Kreislauf und führen zu schweren gesundheitlichen Folgen. Schuld daran: vor allem eine falsche Ernährung. Ganz oben auf der Liste der Lebensmittel, die Blutgefäße verstopfen, steht verarbeitetes Fleisch.

Rotes Fleisch

Auch wenn qualitativ hochwertiges Bio-Fleisch unbedenklich ist, sollte Fleisch maßvoll konsumiert werden. Am besten wird der Fleischkonsum reduziert und auf weißes Geflügelfleisch minimiert.

Denn rotes Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Lamm, Ziege, Pferd, Kaninchen und Wild) fördert die Verkalkung der Gefäße. Auch verarbeitetes Fleisch, das durch Salzen, Räuchern, Reifen oder Fermentieren haltbar gemacht wird, sollte gemieden werden.

Verarbeitetes Fleisch, wie beispielsweise Wurst, Salami, Speck, Schinken oder auch Burger Patties aus Hackfleisch, weisen eine große Menge an Salz, Zucker, Konservierungs- und Zusatzstoffen sowie sehr viele gesättigte Fettsäuren auf. Diese Substanzen und Säuren lassen den LDL-Cholesterinspiegel im Körper rasant steigen und lagern sich in Form von Cholesterin an den Wänden der Blutgefäße ab.

Fettreiche Milchprodukte

Viele Studien haben gezeigt, dass ein hoher Konsum an verarbeitetem Fleisch gesundheitliche Folgen haben kann, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V (DGPR) warnt vor einem erhöhten Verzehr von Wurstprodukten, rotem Fleisch sowie fettreichen Milchprodukten.

Milchprodukte sind reich an Protein und weiteren Nährstoffen wie Calcium, Jod, Folsäure sowie Vitamine A, D, E, B1, B2, B6 und B12. Vor allem fermentierte Milchprodukte wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch sind sehr gesund, da sie mit gesundheitsförderlichen Probiotika die Darmflora regulieren. Doch besonders fettreicher Käse, Butter und Vollmilch besitzen zudem einen hohen Anteil an gesättigten, tierischen Fettsäuren.

Deshalb sollten Milchprodukte wie etwa Butter, Rahmquark, Doppelrahmkäse sowie Kondensmilch und Sahne nur selten gegessen oder ganz vom Speiseplan gestrichen werden.

Auch Vollmilch und Rahmkäse sollten nur in Maßen konsumiert werden. Denn der hohe Gehalt an Cholesterin vor allem in fettreichem Käse, Butter und Milch erhöht das Risiko für Arterienverkalkung und folglich Herzerkrankungen.

Unbedenklicher für die Gefäße sind pflanzliche Milchalternativen wie etwa Hafermilch sowie fettarme Käsesorten wie Ziegen- oder Schafmilchkäse. Diese Sorten weisen im Vergleich zu Käse aus Kuhmilch bis zu 50 Prozent weniger an Cholesterin auf. Zudem handelt es sich hauptsächlich um das „gute“ Cholesterin HDL.

Tiefkühlpizza

Transfette können verstopfte Blutgefäße und koronare Herzerkrankungen begünstigen.

In Fertiggerichten wie zum Beispiel Tiefkühlpizzen und Lasagnen finden sich zudem Weißmehl statt Vollkornmehl, raffinierte Öle statt nativem Olivenöl sowie zu viel Salz und Zucker als Geschmacksträger und Konservierungsstoffe.

In Kombination mit Transfetten begünstigen diese Substanzen Entzündungen im Körper und führen zu weiteren Krankheiten.

Bestimmte Backwaren und Süßigkeiten

So sollten industrielle Backwaren und auch Süßigkeiten reduziert werden. Denn diese Lebensmittel enthalten kaum gesunde Ballaststoffe, dafür aber jede Menge Transfette, raffiniertes Weißmehl und Industrie-Zucker.

Diese Mischung fördert Entzündungen und verstopfte Arterien im Körper. Vor allem Zucker wirkt entzündungsfördernd und kann Gefäßwände langfristig schädigen.

Produkte, die vornehmlich aus raffiniertem Weißmehl und Zucker gefertigt sind, erhöhen außerdem das Risiko für Übergewicht - ein maßgeblicher Faktor für Arteriosklerose.

Denn zu viel Zucker kurbelt die Fettproduktion in der Leber an und erhöht Fettwerte im Blut. Ein erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes als Mitverursacher von Arterienverkalkung sind die Folge.

Softgetränke und Eistees

Cola, Limo und gesüßten Eistees - die zuckerhaltigen Drinks sind gefährlicher als Süßigkeiten oder Backwaren, da sie viel einfacher und in hohem Maße jeden Tag konsumiert werden können.

Anders als bei süßen Lebensmitteln tritt bei Softdrinks kein Sättigungsgefühl ein. In kürzester Zeit landet so viel zu viel Zucker im Körper, das Risiko, Übergewicht, Diabetes und Arteriosklerose zu bekommen, steigt.

Pommes, Kroketten und Schnitzel

Ebenfalls auf der Liste von Lebensmitteln, die Blutgefäße verstopfen, stehen frittierte Speisen. Denn vor allem bei starkem und mehrmaligem Erhitzen von Öl entstehen entzündungsfördernde Transfette.

Deshalb sollten Pommes, Kroketten, Schnitzel oder Schmalzgebäck nur sehr selten konsumiert werden, um den Cholesterinspiegel in Schach zu halten und Arteriosklerose zu verhindern.

Pflanzliche Öle sollten tierischen Fetten immer vorgezogen werden. Doch auch einige pflanzliche Öle beinhalten einen zu hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren sowie gesättigten Fettsäuren. Omega-6 aus Pflanzenefett wirkt ebenfalls gefäßverengend, erhöht die Gerinnungsneigung von Blut und kann zu Blutgerinnsel in Gefäßen führen.

Sonnenblumenöl nur in Maßen

Neben Kokosöl weist auch Palmöl einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auf. Auch Sonnenblumenöl sollte nur in Maßen konsumiert werden, denn es enthält rund 120-mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Die bessere Wahl sind pflanzliche Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren wie etwa Raps- oder Olivenöl, Leinöl ist ein guter Omega-3-Lieferant.

Doch welches Öl eignet sich am besten zum Braten und Frittieren? Sogenannte High-oleic-Öle bestehen aus einer Mischung von speziellen Sonnenblumen-, Raps- und Distelsorten mit einem höheren Ölsäureanteil und sind deshalb ideal fürs Kochen mit hohen Temperaturen. Trotz Kaltpressung vertragen die Öle bis 210 Grad und sind aufgrund des hohen Anteils an einfach ungesättigten Fettsäuren (bis zu 70 Prozent) gesünder als raffinierte Bratöle mit Transfetten.

Diese Lebensmittel wirken sich positiv auf Ihre Gesundheit aus

Doch der Fokus sollte nicht auf dem Verzicht von bestimmten Lebensmitteln liegen, sondern auf der Vielfalt von gesunden Lebensmittel, die sich positiv auf die Reinigung von Arterien auswirken.

Dazu zählen viele Produkte der mediterranen Küche: frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, frische Gewürze wie Knoblauch, pflanzliche Öle, Fisch sowie Vollkornprodukte senken laut wissenschaftlichen Studien das Risiko für Arteriosklerose.

Gesunde Fettsäuren beugen Herz- und Gefäßerkrankungen vor und finden sich vor allem in fettreichem Fisch wie Lachs. Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen und binden so Cholesterin, ohne dass sich der fettartige Stoff an den Gefäßwänden ablagert.

Auch Nüsse und Samen wie Leinsamen und Walnüsse weisen einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren auf und senken somit den Cholesterinspiegel.

Einige Obstsorten wirken reinigend auf den Körper. Dazu zählen Wassermelonen, Trauben, Beeren (reich an Flavonoiden), Avocado und Granatäpfel. Vor allem Granatäpfel besitzen eine hohe antioxidative Wirkung.

Äpfel sind reich an Procyanidinen (Flavanole), die nicht nur Arterien elastisch halten, sondern auch Blutgerinnsel verhindern können. Dieser Naturstoff findet sich ebenfalls in Grünem Tee.

Auch bestimmte Gemüsesorten wirken sich positiv auf die Gefäße aus. Dazu zählen Spinat, Brokkoli und Mangold, die den Blutdruck senken und entzündungshemmend sowie reinigend wirken.

Pluspunkt: Das enthaltene Kalium und Folsäure senken zudem das Herzinfarktrisiko. Spargel verhindert Gerinsel in Venen. Erhitzte Tomaten sind reich an Lycopi, der die Oxidierung von Cholesterin und somit die Ablagerung an Gefäßwänden verhindert. Auch Spinat hat diese Wirkung.

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Monday, July 3, 2023

Grapefruit veganer Joghurt & Co.: Diese Lebensmittel machen schlank und sind gesund - ProSieben

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte die Grundlage deines Lifestyles sein.

  • Eine nachhaltige Gewichtsabnahme erreichst du mit einer gesunden Ernährungsumstellung.

  • Bestimmte Lebensmittel unterstützen dich beim Abnehmen, indem sie beispielsweise den Stoffwechsel ankurbeln, den Appetit zügeln und lange satt machen.

Du möchtest abnehmen, aber auf keinen Fall verzichten? Das musst du auch nicht! Wir verraten dir die besten Fettkiller, mit denen du easy Gewicht verlieren kannst. 

Diese 8 Lebensmittel machen schlank

Saftkur, Low Carb, Paleo und Co. - wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren bzw. zu halten, gibt es schier endlose Möglichkeiten. So vielversprechend die radikalen Ernährungspläne jedoch auf den ersten Blick klingen mögen, so gefährlich sind sie zum Teil auch. Viele Diäten basieren auf Einschränkungen: Auf bestimmte Lebensmittel sollen wir verzichten und Kalorien zählen. Klar, das mag für einige funktionieren, viele leiden jedoch unter dem enormen Druck. So ein strikter Plan kann das alltägliche Leben ja auch ganz schön kompliziert machen. 

Du willst schnell Gewicht verlieren? Wir verstehen, dass es bei diesem Thema besonders schwerfallen kann, geduldig zu bleiben. Dennoch sollte im Fokus stehen, nachhaltig abzunehmen und dir trotzdem die Freude am Essen zu bewahren. Ansonsten kann sich das Ganze ungesund auf Körper und Geist auswirken. Sowieso solltest du dir vorher überlegen, worum es dir genau bei der Gewichtsabnahme geht. Das Ziel sollte immer dein ganz persönliches Wohlfühlgewicht sein, dass dir weder dein näheres Umfeld, noch das allgemein gesellschaftlich geprägte Bild vorgeben darf. Das Gewicht ist für einige - und so vielleicht auch für dich - ein sensibles Thema, weshalb es wichtig ist, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Du möchtest um deinetwillen ein paar Kilos verlieren? Dann raten wir dir dazu, einen langfristigen Fokus auf deine Ernährung zu legen. Sie sollte ausgewogen und gesund sein, dann ist es auch überhaupt kein Problem, sich hier und da etwas zu gönnen. 

Eine ausgewogene Ernährung besteht aus viel Gemüse, Obst und Lebensmitteln, die gesunde Fettsäuren, Proteine und Ballaststoffe mitbringen. Zudem gibt es Lebensmittel, die Heißhungerattacken verhindern und für ein gutes Sättigungsgefühl sorgen. Das ist genau das, was wir brauchen! Aber welche gesunden und leckeren Lebensmittel helfen wirklich beim Abnehmen und sorgen langfristig für Erfolge?

Wir verraten 5 Morgenroutinen, die dir beim Abnehmen helfen und wie dich Detox-Wasser beim Entschlacken unterstützt. Du willst mit einer der Trend-Diäten 2023 abnehmen? Oder mit der Dukan-Diät, die die Stars gerade lieben? Wir haben zusammengefasst, worauf du dabei achten solltest. Diese 5 unscheinbaren Angewohnheiten machen dick! Wir verraten, worauf du achten solltest, um gesund zu leben und abzunehmen.

Im Clip: So hilft Zitronenwasser beim Abnehmen

Wasser

Trinkst du genug Wasser oder passiert es dir auch immer wieder, dass du es vergisst? Dann wird es spätestens jetzt Zeit, dir eine Erinnerung in deinem Smartphone einzustellen! Der ausgewachsene Körper besteht zu circa 65 Prozent aus Wasser und nur ausreichend Nachschub sorgt dafür, dass wir funktionieren, da wir den ganzen Tag über an Flüssigkeit verlieren. Wasser löst feste Bestandteile unserer Nahrung auf, dient als Kühlmittel für unseren Körper und hilft beispielsweise ebenso gegen Heißhungerattacken. Wer genug Wasser trinkt, tut sich also gleich auf mehreren Ebenen etwas Gutes! 

Nüsse

Jede Nuss besitzt ihre eigene kraftvolle Wirkung, weswegen es gut ist, in den Sorten zu variieren. Du hast Angst zuzunehmen, weil sie so viele Kalorien und Fett haben? Solange du nicht täglich eine Packung Nüsse isst, brauchst du dir keine Sorgen machen. Nüsse machen satt und unterstützen deine Verdauung. Daher ist es empfehlenswert, immer eine kleine Packung dabei zu haben, falls dich mal der Appetit überkommen sollte. Zusätzlich machen sie sich auch wunderbar in deiner Frühstücksbowl, auf Salaten oder Gerichten wie Pasta. Übrigens: Ein weiterer Vorteil von Nüssen ist, dass sie gute Magnesium-Lieferanten sind.

Grüner Tee

Nicht nur Wasser wirkt wahre Wunder, sondern auch Tee - und zwar ganz besonders grüner Tee. Er senkt das Risiko für Herzinfakt, Schlaganfall und Bluthochdruck und kurbelt zudem den Stoffwechsel so richtig an. Es gibt auch noch viele andere Kräutertees, die deinem Körper gut tun - zum Beispiel der Pu Erh Tee, der deinen Stoffwechsel unterstützt. Unbedingt auf gute Qualität achten, da einige Tees pestizidbelastet sind. Wichtig ist auch, dass du deinen Tee frisch zubereitest und nicht süßt. Generell solltest du bei einer Gewichtsabnahme weitestgehend auf zuckerhaltige Limonaden oder auch süße Säfte verzichten.

Fementierte Lebensmittel

Sehr häufig liest man, dass Quark und Joghurt besonders gesund wären und uns gut tun. Zwar steckt beispielsweise in Magerquark viel Eiweiß sowie gesättigte Fettsäuren, dennoch sind tierische Milchprodukte im Allgemeinen nicht besonders gesund für unseren Körper. Daher raten wir dir dazu, eher auf fermentierte, pflanzenbasierte Produkte zurückzugreifen wie veganen Joghurt, Kimchi oder Sauerkraut, die besonders gut für deine Darmflora sind und den Stoffwechsel ankurbeln. 

Haferflocken

... oder auch andere Getreideprodukte wie zum Beispiel Dinkelflocken sind der perfekte Start in den Tag. Sie liefern dir Ballaststoffe und Eiweiße und halten deinen Butzuckerspiegel stabil. Außerdem machen sie lange satt und lassen sich vielseitig mit leckeren Samen, Obst, (veganem) Joghurt oder auch Nussmus kombinieren. Zwar enthalten Haferflocken auch Zucker, allerdings wird der von unserem Körper langsam und gleichmäßig verwertet, also keine Sorge vor einer Gewichtszunahme.

Fast jede:r tut es, du auch? Diese Angewohnheit beim Essen macht dick! Abnehmen ohne Diät? Funktioniert mit diesen einfachen Regeln. Auch interessant: Diese 7 Abnehm-Fehler solltest du beim Frühstück unbedingt vermeiden. 

Zitronen

Am besten kochst du dir morgens eine heiße Zitrone auf oder lässt das Ganze an heißen Tagen abkühlen, um es als Erfrischung zu genießen. Zitronen stärken das Immunsystem sowie das Bindegewebe und liefern dir zudem jede Menge Vitamin C, was das Fett aus den Fettzellen herauslöst und dann zur Energiegewinnung bereitstellt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bitterstoffe der Zitrusfrüchte appetitzügelnd wirken. Eine Zitrone deckt ungefähr die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin C.

Grapefruit

Eine andere hervorragende Ergänzung zu deinen Mahlzeiten ist eine Grapefruit. Die schmeckt zwar etwas bitter, lässt sich aber unkompliziert löffeln und du nimmst nachweislich weniger Kalorien zu dir als mit anderen Zwischenmahlzeiten. Ein weiter Effekt ist, dass dein Sättigungsgefühl schneller eintritt. Das Pektin aus der Grapefruit tut deinem Darm gut und die Ballaststoffe halten satt.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte wie zum Beispiel Kichererbsen, Linsen, schwarze Bohnen und Kidneybohnen enthalten viele gesunde Ballaststoffe und Eiweiße. Dadurch machen sie besonders lange satt, und du greifst danach weniger auf ungesunde Snacks zurück. Wenn wir dann noch bedenken, dass sie gut für die Darmgesundheit und den Cholesterinspiegel sind, dank dem hohen Kaliumanteil den Blutdruck senken können und wichtige Vitamine wie B1, B6 und Folsäure liefern, bekommen wir gleich nochmal Hunger auf Hulsenfrüchte!

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Lebensmittel: Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum? - Merkur.de

Wer Lebensmittel kauft und wissen will, wie lange sie haltbar sind, ist auf die Kennzeichnung auf der Verpackung angewiesen. Was rät die Stiftung Warentest?

Ist das noch gut oder muss das weg? Diese Frage dürften sich viele Verbraucher im Alltag stellen, wenn es darum geht, ob ein Lebensmittel noch längere Zeit genießbar ist oder man es besser gleich entsorgt. Umso wichtiger ist, dass man sich mit den Begrifflichkeiten auskennt, wenn es um das Mindesthaltbarkeitsdatum oder aber um das Verbrauchsdatum geht. Denn dazwischen liegt ein „wichtiger Unterschied“, wie es in einem Beitrag auf Test.de heißt. Dort erklären die Experten der Stiftung Warentest, was dahinter steckt.

Mindest­halt­barkeits- oder Verbrauchs­datum – „wichtiger Unterschied“

  • „Mindestens halt­bar bis ...“ bedeutet Test.de zufolge: Das Produkt „soll bis zu dem angegebenen Mindest­halt­barkeits­datum (MHD) einwand­frei“ sein. Bis dahin garan­tiere der Hersteller die volle Qualität. „Danach verdirbt das Lebens­mittel nicht schlag­artig, kann also – eventuell mit Qualitäts­abstrichen – noch genieß­bar sein. Zum Über­prüfen hilft nur: Schauen, schnuppern, schme­cken.“
  • „Zu verbrauchen bis ...“ – muss den Experten der Stiftung Warentest zufolge „auf sehr leicht Verderb­lichem wie Rohmilch, Hähnchenschenkeln und Hackfleisch“ stehen. Auch auf frischer Bratwurst, gekühltem Lachs oder küchen­fertig abge­packtem Salat sei häufig ein Verbrauchs­datum zu finden. „Anders als beim MHD darf diese Ware nach Ablauf nicht mehr verkauft werden. Auch vom Verzehr ist dann abzu­raten.“

MHD: Datum gilt nicht für angebrochene Produkte

Das MHD gilt immer für das unge­öffnete Produkt, so zudem der wichtige Hinweis von Stiftung Warentest. „Es hilft nicht weiter bei der Frage, ob ein angebrochenes Glas Apfelmus im Kühl­schrank noch genieß­bar ist“, heißt es unter anderem in dem Beitrag. Seien Gläser, Flaschen, Tetra­packs oder Dosen erst mal geöffnet, beginne der Verderb. „Der geht mal schneller, mal lang­samer.“

Düsseldorf 19.06.2022 Kirschkonfitüte Kirschmarmelade Marmeladenglas Frühstückskonfitüre Lebensmittel Verfallsdatum Abl

Nicht bei allen Produkten findet man ein Halt­barkeits­datum

Manche Produkte wie beispielsweise unjodiertes Salz und Zucker seien vom MHD befreit. Auch Unver­packtes wie unver­arbeitetes Obst und Gemüse und frische Back­waren dürften ohne MHD verkauft werden, heißt es in dem Beitrag. „Das gilt auch für verpacktes unver­arbeitetes Obst und Gemüse. Hier soll der Kunde per Augen­schein entscheiden, ob die Ware noch genieß­bar ist.“

Auch sonst sollten Verbraucher grundsätzlich kritisch sein und schimmelige Lebensmittel auf jeden Fall aussortieren. Mit Lebensmittelinfektionen oder Schimmelpilzgiften ist schließlich nicht zu spaßen. Entdeckt man auf einem Brot Schimmelpilze, sollte man in jedem Fall das gesamte Brot entsorgen. Andernfalls könnten zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen die Folge sein. Auch bei Fleisch sollte man vorsichtig sein, schon Aussehen und Geruch können wichtige Hinweise geben, wie frisch es noch ist. Nicht mehr genießbar ist Fleisch, aber zum Beispiel auch Butter eindeutig, wenn man einen ranzigen Geschmack feststellen sollte. Ob MHD oder Verbrauchs­datum, so das Fazit laut Test.de: „Bei empfindlicher Ware aus dem Kühl­regal wie Fleisch, Wurst, Fisch sollte man die Frist nicht ausreizen, auch wenn alles so kühl lagert, wie es die Hersteller empfehlen. 

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Sind manche Lebensmittel nach Ablauf von MHD noch genießbar?

Manche Produkte sind, wie Test.de zu einer groben Einordnung schreibt, dagegen „oft über das MHD hinaus noch genießbar“. Vorausgesetzt, sie wurden „nicht geöffnet oder beschädigt sowie richtig gelagert“. Dazu zählen demnach:

  • Zucker und unjodiertes Salz (ohne Zusätze wie Kräuter)
  • Weißer Reis, Nudeln (außer Voll­korn-, Eiernudeln und frische Pasta) und Mehl (außer Voll­korn­mehl)
  • Mineralwasser, vor allem in Glasflaschen
  • Konserven in Dosen und Gläsern, Tiefkühl­produkte
  • Essig wie Balsamico, Frucht­saft wie Apfelsaft und Öl wie Olivenöl
  • Senf, Konfitüre und Honig
  • Milch­produkte wie Joghurt, Quark, Käse, Butter

Einige Richtwerte, wie lange manche der Lebensmittel nach Ablauf des MHD noch verzehrbar sein könnten, findet man zum Beispiel bei den Verbraucherzentralen. „Verläss­liche allgemeine Aussagen, wie lange bestimmte Lebens­mittel nach Über­schreiten des MHD halt­bar sind, lassen sich jedoch nicht treffen“, heißt es allerdings in dem genannten Beitrag von Stiftung Warentest. Das hänge von vielen Faktoren ab und könne bei Lebens­mitteln gleicher Art schwanken. Gereifte Produkte wie Joghurt, Quark, Käse, Sauerrahm oder Kefir seien unge­öffnet „meist noch Tage nach dem MHD genieß­bar, oft auch länger“. Hier lohne sich ein Geruchs- und Geschmacks­test.

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Kulmbach: Erster 24/7-Laden eröffnet bald - 'abends bekommt man einfach nichts mehr' - inFranken.de

  • Kulmbachs erster 24-Stundenladen öffnet bald - in ehemaliger Parfümerie
  • "Unterversorgt": Was das "SB-Lädla" der Kundschaft bieten wird
  • Einbindung der Bevölkerung: "Worauf habt ihr Lust?"

In Kulmbach wird in Kürze der erste 24-Stundenladen der Stadt eröffnen. In der ehemaligen Traditionsparfümerie Benker am Kressenstein 3 - "direkt am Anfang der Fußgängerzone am Holzmarkt" - soll ein Automatenladen entstehen, in dem man 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche einkaufen kann. "Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man in Kulmbach abends einfach nichts mehr bekommt", erklärt Inhaber Björn Zrenner gegenüber inFranken.de.

Kulmbach: Lebensmittel aus dem Automaten - so funktioniert das neue "SB-Lädla"

"Ich habe mit der Thematik und der Branche selbst eigentlich gar nichts zu tun", sagt Zrenner, der eigentlich in der Finanzbranche tätig ist. "Fakt ist allerdings, dass ich da einfach Lust zu gehabt habe - gerade aufgrund der Situation, dass ich selbst auch schon die Erfahrung machen musste: Hier ist man zu später Stunde einfach auf sich selbst gestellt und muss für eine Tüte Chips oder ein Kaltgetränk ins Auto steigen." Das Konzept fand der Unternehmer schon immer gut und dem gebürtigen Kulmbacher sei es ein Anliegen, den Bedarf in der Innenstadt zu decken. "Man ist hier tendenziell ein bisschen unterversorgt."

Die Entscheidung sei schnell gefallen, das "SB-Lädla", der Selbstbedienungsladen, steht bereits in den Startlöchern. Funktionieren werde der Automatenladen dann folgendermaßen: "Man kommt in den Laden rein und kann sich an insgesamt acht Automaten erstmal einen Überblick verschaffen, was für Produkte da sind." Es werde sich ausschließlich um Lebensmittel, Snacks und Getränke handeln - "kein Klopapier", hält Zrenner fest. Auch Regionales aus der Direktvermarktung soll in dem Laden angeboten werden: "Eier, Milch, Käse, Wurst und Fleisch", ergänzt durch saisonale Produkte wie Grillgut.

"Wir wollen dann aber auch unsere Kundschaft interaktiv miteinbinden und zum Beispiel in den sozialen Netzwerken fragen: 'Worauf habt ihr Lust?' Dadurch können wir Wünsche berücksichtigen, die man sich woanders nicht erfüllen kann. Beispielsweise eine besondere Sorte Softdrink, eine bestimmte Geschmacksrichtung an Chips - wir haben da viele Möglichkeiten." Genauso soll der Laden aber auch die Lebensmittel des groben täglichen Bedarfs bereithalten. 

In ehemaliger Parfümerie: Wann eröffnet der erste Kulmbacher 24-Stundenladen?

"Je nachdem auf was man dann Lust hat, kann man dann am Terminal den Kauf tätigen und bekommt sein Produkt dann direkt aus dem Automaten." Bezahlen kann man in dem videoüberwachten Laden sowohl mit Bargeld als auch mit allen gängigen kontaktlosen Zahlungssystemen: "Auch mit EC-Karten oder dem Handy." Preistechnisch würden die Produkte sich "in einem gewissen Rahmen" bewegen. "Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es schon etwas teurer als im Supermarkt, weil es ein kleines Ladengeschäft ist, das den lokalen Bedarf decken möchte. Das ist nicht zu vergleichen mit einer Großhandelskette", sagt Zrenner.

"Aber ich möchte schon schauen, dass die Preise nicht maßlos in die Höhe steigen: Ich denke, wir befinden uns dann irgendwo zwischen Supermarkt und Tankstelle." Bisher habe der 39-jährige Unternehmer aus allen Richtungen positives Feedback erhalten. Was Zrenner außerdem ein Anliegen ist: "Ich werde das Logo der Parfümerie Benker über der Tür stehenlassen. Als Honorierung der Vergangenheit und einfach, weil es auch den Standort beschreibt. Ich kenne den Laden selbst noch, aber der war eben auch vor 150 Jahren schon da."

Aktuell befinde sich das "SB-Lädla" noch in der Aufbauphase. "Der genaue Termin für die Eröffnung ist sehr abhängig von Lieferzeiten, aber auch von den Handwerkern." Ein genaues Datum stehe deshalb noch nicht fest. "Stand heute planen wir allerdings damit, dass wir Ende September bzw. im Oktober aufmachen können."

Am Wochenende fand das beliebte Kulmbacher Altstadtfest statt - die Polizei zieht nach der Veranstaltung nun Bilanz. Ein städtischer Biergarten machte nach einem Konzert eine skurrile Entdeckung, die wie ein "Aschenputtel auf Fränkisch" anmutet. Ab Montag (3. Juli 2023) wird in Kulmbach außerdem eine zweite Währung in Umlauf gebracht. Diese und weitere aktuelle Nachrichten aus Kulmbach und der Region.

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Sunday, July 2, 2023

Flugzeug: Welches Essen Sie nicht im Handgepäck mitnehmen dürfen - Merkur.de

Was Lebensmittel im Handgepäck angeht, gibt es immer wieder Unsicherheiten – darf zum Beispiel der Hartkäse hinein oder der Hummus-Aufstrich? Finden Sie es heraus.

Jedes Mal vor dem Urlaub beginnt das Spiel mit dem Handgepäck von Neuem: Wie viele Kilogramm darf es wiegen, welche Elektrogeräte dürfen hinein und welche Gegenstände sind komplett verboten? Je nach Airline kann es hier zudem noch Unterschiede geben. So müssen selbst geübte Flieger sich immer wieder über die Regeln versichern.

Zwar ist den meisten Reisenden mittlerweile geläufig, dass Flüssigkeiten wie Duschgel oder Shampoo in 100-Milliliter-Behältern abgefüllt werden müssen (außer Sie befinden sich an einem Flughafen, der ein innovatives Kontrollsystem eingeführt hat). Aber wie sieht es zum Beispiel mit Lebensmitteln aus, die eine cremige Konsistenz haben? Auch hier gilt es einiges zu beachten.

Aufstriche und Joghurt dürfen nur beschränkt ins Handgepäck

Sie wollen Ihre Lieblingsmarmelade mit in den Urlaub nehmen oder einen leckeren Aufstrich als Souvenir nach Hause transportieren? Wer nur mit Handgepäck unterwegs ist, zieht hier oft den Kürzeren. Herzhafte und süße Aufstriche wie Marmelade, Honig, Hummus, Leberwurst oder Frischkäse gehören nämlich zu den Flüssigkeiten und dürfen somit nur in 100-Milliliter-Behältern mitgeführt werden. Wenn das ausgewählte Glas größer ist, muss es also zurückbleiben oder umgefüllt werden. Eine Ausnahme besteht dem Online-Portal Reisereporter zufolge für den Aufstrich, der sich in einem belegten Brötchen befindet, der als Proviant eingepackt wurde. Ähnliches gilt für Joghurt, Quark oder Senf: Auch diese Lebensmittel müssen in 100-Milliliter-Behälter umgefüllt werden.

Ein Mann steht neben einem Handgepäckskoffer.

Unterschied bei Weichkäse und Hartkäse beachten

Ein Urlaub in der Normandie ruft geradezu danach, sich einen leckeren Camembert mit nach Hause zu nehmen. Aber Vorsicht: Weichkäse zählt auch zu den Flüssigkeiten und gehört daher ins Aufgabegepäck. Anders verhält es sich mit Hartkäse wie Parmesan, Grana Padano oder Emmentaler.

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Regeln fürs Handgepäck gelten auch für Öl und Sirup

Öl und Sirup sind zwar dickflüssiger als Wasser, aber eben immer noch flüssig – auch für sie gilt daher die Begrenzung auf 100 Milliliter pro Flasche. Alles darüber muss ins Aufgabegepäck, umgefüllt oder vor Ort gelassen werden. Darunter fallen auch Salate, die zum Beispiel mit einem Dressing angemacht wurden.

Aufgepasst bei Fleisch und Obst

Wer in die USA reist, muss besonders vorsichtig damit sein, was er im Gepäck mitnimmt – es gelten nämlich strenge Regeln für die Einfuhr von Lebensmitteln. Frisches Obst und Gemüse wird besonders kritisch beäugt. Wie die US-Zollbehörde auf ihrer Webseite informiert, hängt es unter anderem davon ab, wo die Produkte gekauft wurden und wohin Sie nach Ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten hinreisen, ob Sie diese mitnehmen dürfen. Generell rät die Behörde aber davon ab, frisches Obst und Gemüse mitzubringen. Grund sind Pflanzenschädlinge oder -krankheiten, die über die Früchte eingeschleppt werden können. Daher müssen alle landwirtschaftlichen Güter bei der Zoll- und Grenzschutzbehörde zur Inspektion vorgelegt werden – bei einem Verstoß droht eine Geldstrafe von 300 US-Dollar. Beim zweiten Verstoß sind es schon 500 US-Dollar.

Auch bei Fleisch ist Vorsicht geboten: So dürfen zum Beispiel Suppenmischungen oder Brühen, die Fleischprodukte enthalten, nicht eingeführt werden.

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