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Friday, February 24, 2023

Läuse in Lebensmitteln – Liste zeigt, in welchen Süßigkeiten bereits Insekten stecken - Merkur.de

Glänzend und rot – solche Lebensmittel essen wir gerne, weil sie so appetitlich leuchten. Dass dieser Effekt durch Läuse zustande kommt, ist weniger appetitlich.

Die Nachricht, dass bald die Verwendung von Insekten in Lebensmitteln wie Brot und Keksen erlaubt sein soll, hat hohe Wellen geschlagen. Allerdings wissen wohl die wenigsten, dass in vielen Nahrungsmitteln bereits Läuse verwendet werden – oder auch das, was sie ausscheiden. Vor allem Süßigkeiten enthalten diese wenig appetitlichen Zutaten. Unsere Liste zeigt, wo zerquetschte Läuse oder ihre Hinterlassenschaften drin sind:

Insekten in Süßigkeiten: Welche Lebensmittel enthalten Läuse?

In vielen Süßigkeiten, aber auch Getränken, Kosmetik und Shampoos werden Läuse verwendet, um einen schönen, leuchtend roten Farbstoff zu erhalten, berichtet HEIDELBERG24. Gewonnen wird die Farbe aus weiblichen Cochenilleläusen (Nopal-Schildläuse), auch bekannt als Scharlachschildlaus, die zerquetscht und ausgekocht werden. Laut Codecheck sind für 450 Gramm des roten Farbstoffs rund 70.000 der Insekten nötig. Codecheck listet die Produkte auf, in denen der Farbstoff enthalten ist:

  • Trolli – Saure Glühwürmchen
  • Mentos – Kaugummi - Full Fruit
  • Müller – Müllermilch Kirsch-Banane
  • Ehrmann – Obstgarten Erdbeere
  • m&m‘s – Crisp

Um sicherzugehen, dass man kein Produkt mit der Zutat Laus verspeist, sollte man die Bezeichnungen kennen, hinter der sich der Farbstoff in der Inhaltsstoff-Liste auf dem Produkt versteckt: echtes Karmin, Karmin, Carmine, Cochinille, Cochineal oder Karminsäure. Öfter wird man allerdings die Zahlencodes entdecken: E 120 oder CI 75470.

Laus-Ausscheidung in Lebensmitteln: In welchen Süßigkeiten steckt Schellack?

Wer kennt sie nicht, die glänzende Beschichtung über manchen Süßigkeiten, die die kleinen Goodies aussehen lässt, als würden sie direkt aus Willy Wonkas Schokoladenfabrik kommen? Ganz so magisch ist die Herstellung dieses Überzugs allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Der sogenannte Schellack ist eine Hinterlassenschaft der Lackschildlaus. Diese Lebensmittel bringt das Harz unter anderem zum Glänzen:

  • Kinder Schoko-Bons
  • Milka Bunte Kakaolinsen und andere Schokolinsen
  • Kaugummi-Dragees

Schellack, auch Plattlack oder Lackharz, ist ein Harz, das von Schildläusen abgesondert wird. Das Harz wird von den Bäumen geernet, erhitzt, gesäubert und geformt, und anschließend zu Schellack zermalmt und weiterverarbeitet. Gekennzeichnet ist es in der Zutatenliste mit der Kennzahl E 904. Auch in Kosmetik wie Nagellack oder Haarspray werden die Laus-Ausscheidungen für den Glanz-Effekt genutzt.

Insekten in Lebensmitteln: Karminrot birgt Allergie-Gefahr

Vor allem der rote Farbstoff E 120 wird stark kritisiert: Er kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Veganer und Vegetarier sollten besonders aufpassen: Zum Einfärben von manchem Fleischersatz wird das Karmin-Rot ebenfalls benutzt, streng genommen sind solche Produkte also nicht mehr vegetarisch.

Dass ab sofort Insekten wie Hausgrille und Getreideschimmelkäfer unbemerkt in Lebensmitteln verarbeitet werden dürfen, davor braucht keiner Angst haben. Die Insekten müssen deutlich in der Zutatenliste kenntlich gemacht werden. (resa)

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Neues Gesetz: Insekten in Lebensmitteln - Welche Süßigkeiten sind betroffen? - ProSieben

Erst Ende Januar wurde in Deutschland die Verarbeitung von Insekten in Lebensmitteln zugelassen. Nun finden Verbraucher:innen solche bereits in verschiedenen Nahrungsmitteln und Drogeriartikeln wieder. Aber wie kann man diesen "Zusatzstoff" enttarnen?

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein neues Gesetz erlaubt die Verarbeitung von Insekten in Lebensmitteln.

  • In manchen Nahrungsmitteln werden diese kleinen Lebewesen bereits verarbeitet.

  • Neben Karminsäure, Karmin oder echter Karmin deuten auch Cochinille, E120, CI75470 und E904 auf Insekten hin.

Insekten in Lebensmitteln – nicht jeder bekommt bei dem Gedanken Appetit. Allerdings sind bereits in einigen Süßwaren solche verarbeitet, wie "karlsruhe-insider.de" schreibt.

Hinweise auf Insekten in Lebensmitteln

Wem der Gedanke zuwider ist, Insekten zu verspeisen, sollte die Zutatenliste der Lebensmittel genauestens unter die Lupe nehmen. Stehen dort etwa Inhaltsstoffe wie Karminsäure, Karmin, echter Karmin oder Cochinille, ist dies ein Hinweis für die kleinen Lebewesen. Aber auch die Abkürzungen E120 und CI75470 sind ein Anzeichen für Insekten. E904 deutet zudem auf Schellack hin.

Worin stecken Insekten?

Wenn Süßigkeiten verdächtig glänzen, sollte man aufpassen. Dieser sogenannte Schellack wird ebenfalls aus Insekten gewonnen. Er ist ein Harz, den die sogenannten Lackschildläuse absondern. Bedenklich sei das Lackharz nicht, allerdings nicht für alle Menschen, beispielsweise Veganer, geeignet, wie "Ökotest" schreibt. Um den Schellack weiter zu verarbeiten, wird dieser von Bäumen geerntet, erhitzt, gereinigt und geformt.

Mit Hilfe dieses Lacks lassen sich dann harte Oberflächen zum Glänzen bringen. Produkten wie Kaugummi-Dragees, Schokolinsen, Schokobons oder auch Nüsse, Kaffeebohnen und Zitrusfrüchte sind mit dieser Art von Lack überzogen.

Aber auch in Shampoos, Kosmetika und Getränken stecken Läuse. Die Scharlachschildlaus soll den Produkten ihre leuchtend rote Farbe geben. Die Hersteller zerkleinern und kochen diese Laus, um sie in den Produkten zu verarbeiten.

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Missverständnis Mindesthaltbarkeitsdatum: Essen landet in der Tonne - STERN.de

Lebensmittel: Schimmelpilzgift: Aldi ruft verkaufte Pistazienkerne zurück - STERN.de

Thursday, February 23, 2023

Lebensmittel-Rückruf bei Aldi und co.: Diese Pistazienkerne, dieses Hackfleisch und dieser Backfisch sollten nicht ... - DER SPIEGEL

Pistazien (Symbolbild): Eine Charge der Marke Trader Joe's wird zurückgerufen

Pistazien (Symbolbild): Eine Charge der Marke Trader Joe's wird zurückgerufen

Foto: Christian Charisius/ picture alliance / dpa

Mehrere Lebensmittelhersteller rufen derzeit bestimmte Chargen von Produkten zurück, weil diese nicht zum Verzehr geeignet sein könnten. Darunter sind erstens beim Discounter Aldi verkaufte Pistazienkerne, in denen erhöhte Werte des Schimmelpilzgifts Ochratoxin A gefunden wurde. Dieses wirke bei stark erhöhter Langzeitaufnahme nierenschädigend und krebserregend, hieß es . Kunden, die Pistazien aus den betroffenen Chargen gekauft haben, könnten diese gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben.

Konkret handelt es sich den Angaben zufolge um 100-Gramm-Packungen, die bei Aldi Nord als

  • »Trader Joe's, Pistazienkerne geröstet«, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.09.2023,

  • beziehungsweise als »Trader Joe's, Pistazienkerne geröstet und gesalzen«, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.09.2023

angeboten worden seien, teilte die Herstellerfirma PL FoodCom im schleswig-holsteinischen Elmenhorst mit. Geliefert worden seien sie an die Aldi-Nord-Filialen Bargteheide, Jarmen, Lehrte (Sievershausen), Rinteln, Salzgitter, Schloß Holte-Stukenbrock, Seevetal und Weyhe.

Bei Aldi Süd seien Packungen mit den Bezeichnungen

  • »Farmer naturals Pistazienkerne-Beerenmix« (MHD 16.08.2023 und 19.09.2023),

  • »Farmer naturals Pistazienkerne, geröstet & ungesalzen«, (MHD 18.08.2023 und 17.09.2023) und

  • »Farmer naturals, Pistazienkerne geröstet & gesalzen«, (MHD 15.08.2023 und 17.09.2023) betroffen.

Bei Aldi Süd wurden die Produkte an die Filialen Adelsdorf, Dormagen, Ebersberg, Kirchheim a.d. Weinstraße, Langenfeld, Mörfelden-Walldorf und Rheinberg geliefert.

Auch Bio-Hackfleisch bei Aldi betroffen

Zweitens hat der Lebensmittelhersteller Danish Crown Fleisch GmbH bestimmte Packungen mit Bio-Hackfleisch zurückgerufen, das ebenfalls bei Aldi verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in Einzelfällen in dem Artikel Kunststofffremdkörper befinden, teilte die Firma  aus Essen bei Oldenburg mit. Betroffen seien

  • 400-Gramm-Packungen von »Gut Bio«-Hackfleisch »gemischt« mit dem Verbrauchsdatum 24. Februar 2023.

Sie seien von Aldi Süd in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft worden. Bei Aldi Nord gab es diese Ware in Scharbeutz, Seevetal, Weyhe und Lehrte (Sievershausen).

Drittens ruft der Lebensmittelhersteller Homann einen Backfisch-Artikel zurück. Betroffen ist einer Mitteilung  zufolge der Artikel

  • »Nordsee Backfisch 170 g + 40 ml Remoulade« mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.03.2023 und den Chargennummern L613, L584 und L598.

In einer Vorstufe der Produktion sei es in sehr seltenen Einzelfällen durch ein kurzfristiges technisches Problem zu einem staubförmigen Metallabrieb auf den Fischstücken gekommen, teilte die Homann Feinkost GmbH in Bad Essen bei Osnabrück mit. Verbraucher sollten das Produkt ins Geschäft zurückbringen. Dort werde der Artikel ausgetauscht oder der Preis erstattet.

kko/dpa

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In vielen Süßigkeiten, aber auch Getränken, Kosmetik und Shampoos werden Läuse verwendet, um einen schönen, leuchtend roten Farbstoff zu erhalten, berichtet HEIDELBERG24. Gewonnen wird die Farbe aus weiblichen Cochenilleläusen (Nopal-Schildläuse), auch bekannt als Scharlachschildlaus, die zerquetscht und ausgekocht werden. Laut Codecheck sind für 450 Gramm des roten Farbstoffs rund 70.000 der Insekten nötig. Codecheck listet die Produkte auf, in denen der Farbstoff enthalten ist:

  • Trolli – Saure Glühwürmchen
  • Mentos – Kaugummi - Full Fruit
  • Müller – Müllermilch Kirsch-Banane
  • Ehrmann – Obstgarten Erdbeere
  • m&m‘s – Crisp

Um sicherzugehen, dass man kein Produkt mit der Zutat Laus verspeist, sollte man die Bezeichnungen kennen, hinter der sich der Farbstoff in der Inhaltsstoff-Liste auf dem Produkt versteckt: echtes Karmin, Karmin, Carmine, Cochinille, Cochineal oder Karminsäure. Öfter wird man allerdings die Zahlencodes entdecken: E 120 oder CI 75470.

Laus-Ausscheidung in Lebensmitteln: In welchen Süßigkeiten steckt Schellack?

Wer kennt sie nicht, die glänzende Beschichtung über manchen Süßigkeiten, die die kleinen Goodies aussehen lässt, als würden sie direkt aus Willy Wonkas Schokoladenfabrik kommen? Ganz so magisch ist die Herstellung dieses Überzugs allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Der sogenannte Schellack ist eine Hinterlassenschaft der Lackschildlaus. Diese Lebensmittel bringt das Harz unter anderem zum Glänzen:

  • Kinder Schoko-Bons
  • Milka Bunte Kakaolinsen und andere Schokolinsen
  • Kaugummi-Dragees

Schellack, auch Plattlack oder Lackharz, ist ein Harz, das von Schildläusen abgesondert wird. Das Harz wird von den Bäumen geernet, erhitzt, gesäubert und geformt, und anschließend zu Schellack zermalmt und weiterverarbeitet. Gekennzeichnet ist es in der Zutatenliste mit der Kennzahl E 904. Auch in Kosmetik wie Nagellack oder Haarspray werden die Laus-Ausscheidungen für den Glanz-Effekt genutzt.

Insekten in Lebensmitteln: Karminrot birgt Allergie-Gefahr

Vor allem der rote Farbstoff E 120 wird stark kritisiert: Er kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Veganer und Vegetarier sollten besonders aufpassen: Zum Einfärben von manchem Fleischersatz wird das Karmin-Rot ebenfalls benutzt, streng genommen sind solche Produkte also nicht mehr vegetarisch.

Dass ab sofort Insekten wie Hausgrille und Getreideschimmelkäfer unbemerkt in Lebensmitteln verarbeitet werden dürfen, davor braucht keiner Angst haben. Die Insekten müssen deutlich in der Zutatenliste kenntlich gemacht werden. (resa)

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Missverständnis Mindesthaltbarkeitsdatum: Essen landet in der Tonne - STERN.de

„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...