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Monday, June 7, 2021

REWE: Engagiert Lebensmittel-Schnelllieferdienst flink - GABOT

Zu der Entscheidung von REWE sich beim Lebensmittel-Schnelllieferdienst flink zu engagieren und dort unter anderem exklusiv die Warenversorgung zu übernehmen, erklärte Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group jetzt in Köln:

"Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland hat in der Corona-Krise eine Verdopplung des Liefer- und Abholservice-Geschäfts erlebt. REWE ist in diesem Segment als Marktführer in Deutschland hervorragend positioniert und setzt auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von Rewe.de. Denn der REWE Liefer- und Abholservice ist die Speerspitze unseres B2C E-Commerce-Geschäfts, das wir ausbauen und mit dem wir auch in Zukunft dynamisch wachsen werden. Dafür sind 2021 und in den folgenden Jahren erneut hohe Investitionen geplant. Zugleich erkennen wir, dass sich das Liefergeschäft mit Lebensmitteln in Deutschland aktuell sehr stark ausdifferenziert. Neben dem umfassenden Vollsortiments-Angebot bei Rewe.de mit bis zu 20.000 bestellbaren Artikeln treten Schnell-Lieferdienste in den Markt ein, deren USP eine Belieferung der Kunden in 10 Minuten ist.

Flink ist in diesem Segment ein Vorreiter mit einem starken Gründer- und Management-Team, herausragender Expertise und vielversprechenden Perspektiven. Wir sind überzeugt, dass wir durch unser finanzielles Engagement in Form einer Minderheitsbeteiligung und die Kooperation im Bereich Ware einen entscheidenden Beitrag zum dauerhaften Erfolg von flink leisten und dabei zugleich als REWE Group von der Entwicklung des Marktsegments profitieren können. Wir haben schon bei unseren innovativen Start-ups Weinfreunde.de und ZooRoyal bewiesen, dass wir in chancenreichen Marktsegmenten mit kundenorientierten E-Commerce-Konzepten erfolgreich agieren. Die REWE Group insgesamt verfügt heute beim Liefer- und Abholservice, bei der Digitalisierung des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland sowie im Bereich innovative Geschäftsmodelle über einen bedeutenden Wettbewerbsvorsprung, den wir durch die Zusammenarbeit mit flink weiter ausbauen wollen." (ots)

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Sunday, June 6, 2021

Hätten Sie's gewusst? Diese Lebensmittel sollten Sie niemals einfrieren - Berliner Kurier

Der KURIER erklärt, warum das Gefrierfach nicht das Allheilmittel ist, um Nahrungsmittel frisch zu halten. Foto: Imago/localpic

Zu viel eingekauft, weil das Angebot gut war oder die Gäste spontan abgesagt haben? Dann ab in den Gefrierschrank mit den Lebensmitteln – und zwar so schnell wie möglich! Denn je frischer Essen eingefroren wird, desto besser ist das für die Haltbarkeit. Aber Achtung: Nicht jedes Nahrungsmittel überlebt den Froster. Was Sie auf keinen Fall einfrieren sollten und warum nicht – der KURIER klärt auf.

Niemals einfrieren: Kartoffeln werden aufgetaut süß

Torten und Co.: Viele Süßspeisen werden mit Gelatine zubereitet. Und das ist im Gefrierschrank ihr sicherer Tod. Wer Pudding oder Torten einfriert, wird daran keine Freude haben. Der Grund: Die Bindung geht beim Auftauen verloren und die Süßspeise wird flüssig.

Lesen Sie auch: Hätten Sie es gewusst? Die Kartoffel ist ein Wundermittel gegen graue Haare – und sie kann noch mehr >>

Kartoffeln: Kroketten oder Pommes gehören in den meisten Familien zum Standardprogramm im Gefrierfach. Aber wie sieht es eigentlich mit denen im Rohzustand aus? Kartoffeln unverarbeitet einzufrieren, ist keine gute Idee. Sie verlieren nach dem Auftauen ihre Konsistenz und werden matschig. Zudem ändert sich ihr Geschmack, die Kartoffeln schmecken nach dem Einfrieren ungewohnt süßlich. Kein Problem: Immerhin lassen sich rohe Kartoffeln auch so über einen langen Zeitraum lagern. Am besten halten sie sich im Dunkeln und bei Temperaturen zwischen 4 und 15 Grad Celsius – also zum Beispiel im Keller.

Obst und Gemüse mit einem hohen Wassergehalt eignen sich zum Einfrieren eher nicht. IMAGO/Addictive Stock

Knoblauch, Rettich und Radieschen: Klar, theoretisch kann man auch dieses Gemüse einfrieren. Allerdings verändern sich Geschmack und Geruch teils erheblich. Von daher: Lieber frisch verarbeiten.

Milchprodukte sollte man niemals einfrieren

Eier: Wer rohe Eier ins Gefrierfach legt, riskiert eine große Sauerei. Denn die Schale kann bei Minustemperaturen leicht platzen. Auch gekochte Eier sind nur bedingt für den Froster geeignet, sie werden nach dem Auftauen gummiartig – nicht jedermanns Sache.

Vollmilch, Sahne & Co.: Milchprodukte, vor allem solche mit hohem Fettgehalt wie etwa Vollmilch, Sahne, Sauerrahm, Joghurt oder Quark flocken beim Auftauen aus und bekommen eine grießige Konsistenz. Und wer will in seinem Cappuccino schon Stückchen haben. Auch Käse ist nur bedingt für das Einfrieren geeignet. Ist beim Raclette viel Hartkäse übrig geblieben, kann der durchaus in den Gefrierschrank – sollte aber hinterher nur noch zum Überbacken verwendet werden. Frischkäse flockt nach dem Auftauen leicht aus und Weichkäse wird matschig.

Lesen Sie auch: Diese sechs Lebensmittel gehören NIEMALS in die Mikrowelle >>

Wassermelone, Blattsalate, Gurken & Co.: Obst und Gemüse mit einem hohen Wassergehalt, zum Beispiel Tomaten, Gurken, Salate, Trauben, Melonen, viele Beeren und Südfrüchte sind nur bedingt zum Einfrieren geeignet. Sie werden beim Auftauen matschig und damit zum normalen Verzehr unappetitlich. Wer sich allerdings einen Smoothie oder eine Suppe machen möchte, kann auch wasserreiches Obst und Gemüse in den Tiefkühler legen. Bestes Beispiel: Blattspinat kauft man üblicherweise tiefgefroren – weil man ihn sowieso später kocht ist das kein Problem.

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Fleischlose Lebensmittel: Wer am Veggie-Boom verdient | tagesschau.de - tagesschau.de

Stand: 06.06.2021 09:29 Uhr

Der Markt für vegetarisches und veganes Essen wächst rasant - wahrscheinlich noch viele Jahre lang. Von diesem Trend profitieren besonders die großen Unternehmen aus der Fleischindustrie.

Von Barbara Berner, HR

Wenn Metzgermeister Dennis Schmitt vor seinem Cutter steht, dann macht er es wie früher beim Fleisch - jedenfalls fast. Aber statt Schwein kommen Reisproteine in den Cutter. Dazu Erbsenfasern, die aussehen wie Schweinespeck, und eine Mischung aus Muskat, Salz, Piment, außerdem eine ganze Reihe anderer Gewürze, die Betriebsgeheimnis sind. Abgerundet wird das Ganze mit Bindemitteln, damit die Veggie-Salami auch wirklich zusammenhält.

"Das ist ein neues Produkt, das wir gerade herausbringen. Es wird nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem schwedischen und isländischen Markt verkauft werden", sagt er. Schmitt arbeitet seit drei Jahren beim hessischen Gewürzhersteller Van Hees in Walluff im Rheingau-Taunus-Kreis. Er ist einer der Mitarbeiter, die in der Versuchsküche des Familienunternehmens stehen und neue Produkte für den Veggie-Markt erproben.

Ständig neue Produkte werden entwickelt

Das Unternehmen Van Hees ist weltweit unterwegs. 30.000 Tonnen Gewürzmischungen, Aromen, Extrakte, Farbkomponenten und Bindemittel produzieren sie im Jahr. Anfänglich nur für den Fleischmarkt, aber mit dem neuen Ernährungstrend wächst die Firma jährlich um 15 Prozent. In erster Linie ist sie Hersteller für Komponenten und Gewürze, aber sie entwickelt auch Veggie-Prototypen.

"Diese Stufe der Produktentwicklung nehmen wir quasi den Produzenten ab", sagt Geschäftsführer Robert Becht. "Wir sagen: Wir entwickeln für euch Innovation. Wir entwickeln mit euch zusammen neue Produkte. Dann fahren wir das Produkt sozusagen in der Produktion nach den dortigen Gegebenheiten ein."

Schwierig ist es, die Eigenschaften des Fleisches oder der Wurst nachzubilden. Gerade unternimmt das Unternehmen Versuche mit Sonnenblumenkernen und Pilz-Eiweiß. "Die Produktzyklen sind deutlich verkürzt, so dass wir ständig neue Kreationen entwickeln müssen", sagt Roland Beck, während er einen neuen Gemüsespieß probiert, den es demnächst in der Dönerbude geben soll.

Zweistellige Zuwachsraten

Der Markt der Fleischlos-Produkte ist im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel gewachsen - von 60.400 Tonnen 2019 auf 84.000 Tonnen. Und so wird es weitergehen, prophezeien Experten wie Olaf Stotz von der Frankfurt School of Finance & Management. "Wahrscheinlich wird man noch Wachstumsraten von 15, 20 oder 25 Prozent vielleicht über die nächsten fünf bis vielleicht sogar zehn Jahre erwarten können", meint er.

Waren es anfänglich Start-up-Unternehmen, die Veggie-Produkte als Nische entdeckten, haben längst Supermarktketten mit Eigenmarken und Fleischkonzerne das Sagen. Und vor allem die Fleischkonzerne profitieren von dem Geschäft mit den Pflanzen. Die "Big Player" sind alle mit dabei: Rügenwalder Mühle, Westfleisch, Wiesenhof, Ponnath, Meica und Tönnies.

Eine ganze Industrie orientiert sich neu

Tönnies ist der größte Schweineschlachter Deutschlands. Aber das Unternehmen verdient immer mehr Geld mit Gemüse: aus dem Geschäft ohne tote Tiere erzielte es im vergangenen Jahr einen Umsatz von 25 Millionen Euro - und der soll sich bis 2025 sogar verfünffachen.

Maximilian Tönnies, Juniorchef und verantwortlich für den Veggie-Markt, ließ in Böklund in Schleswig-Holstein extra ein neues Werk errichten. Dort rollen nur noch schweinchenrosa Veggie-Würste vom Band. "1200 Tonnen allein von der Veggie-Fleischwurst Gutfried machen wir da", sagt er. "Das ist vergleichbar mit einem starken Wurstmarkt."

Den Veggie-Geschäftsbereich haben sie "Vevia 4 you" genannt. Das, so räumt der Juniorchef ein, "haben wir extra gemacht, damit man sozusagen die fleischlosen Produkte nicht mit Tönnies in Verbindung bringt." Zu sehr war der Konzern in die Schlagzeilen geraten wegen der Arbeitsbedingungen im Schlachtkonzern und des Corona-Ausbruchs.

Nun soll alternative Wurst wieder Vertrauen schaffen. Längst habe sein Unternehmen Wiesenhof überholt, sagt Tönnies. Seitdem Fleischersatzprodukte gesellschaftsfähig geworden sind, herrscht Goldgräberstimmung bei den Herstellern: Pflanzen auf dem Teller, Hafer oder Nüsse in der Milch.

Beispiele wie Tönnies oder Van Hees zeigen: Der neue Markt bringt konstantes Umsatzwachstum für alle, die mitmischen. Van Hees produziert inzwischen an fünf Standorten weltweit. Das hessische Werk ist an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. Und auch an der Börse ist der Trend angekommen. Vor zwei Jahren startete der vegane Burger-Produzent "Beyond Meat" als erstes Food-Tech-Unternehmen auf dem Parkett. Und der schwedische Hafermilchhersteller Oatly erreichte bei seinem Börsengang kürzlich aus dem Stand einen Wert von zehn Milliarden Dollar.

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Saturday, June 5, 2021

Bloß nicht! Diese Lebensmittel sollten Sie niemals einfrieren - Berliner Kurier

Der KURIER erklärt, warum das Gefrierfach nicht das Allheilmittel ist, um Nahrungsmittel frisch zu halten. Foto: Imago/localpic

Zu viel eingekauft, weil das Angebot gut war oder die Gäste spontan abgesagt haben? Dann ab in den Gefrierschrank mit den Lebensmitteln – und zwar so schnell wie möglich! Denn je frischer Essen eingefroren wird, desto besser ist das für die Haltbarkeit. Aber Achtung: Nicht jedes Nahrungsmittel überlebt den Froster. Was Sie auf keinen Fall einfrieren sollten und warum nicht – der KURIER klärt auf.

Niemals einfrieren: Kartoffeln werden aufgetaut süß

Torten und Co.: Viele Süßspeisen werden mit Gelatine zubereitet. Und das ist im Gefrierschrank ihr sicherer Tod. Wer Pudding oder Torten einfriert, wird daran keine Freude haben. Der Grund: Die Bindung geht beim Auftauen verloren und die Süßspeise wird flüssig.

Lesen Sie auch: Hätten Sie es gewusst? Die Kartoffel ist ein Wundermittel gegen graue Haare – und sie kann noch mehr >>

Kartoffeln: Kroketten oder Pommes gehören in den meisten Familien zum Standardprogramm im Gefrierfach. Aber wie sieht es eigentlich mit denen im Rohzustand aus? Kartoffeln unverarbeitet einzufrieren, ist keine gute Idee. Sie verlieren nach dem Auftauen ihre Konsistenz und werden matschig. Zudem ändert sich ihr Geschmack, die Kartoffeln schmecken nach dem Einfrieren ungewohnt süßlich. Kein Problem: Immerhin lassen sich rohe Kartoffeln auch so über einen langen Zeitraum lagern. Am besten halten sie sich im Dunkeln und bei Temperaturen zwischen 4 und 15 Grad Celsius – also zum Beispiel im Keller.

Obst und Gemüse mit einem hohen Wassergehalt eignen sich zum Einfrieren eher nicht. IMAGO/Addictive Stock

Knoblauch, Rettich und Radieschen: Klar, theoretisch kann man auch dieses Gemüse einfrieren. Allerdings verändern sich Geschmack und Geruch teils erheblich. Von daher: Lieber frisch verarbeiten.

Milchprodukte sollte man niemals einfrieren

Eier: Wer rohe Eier ins Gefrierfach legt, riskiert eine große Sauerei. Denn die Schale kann bei Minustemperaturen leicht platzen. Auch gekochte Eier sind nur bedingt für den Froster geeignet, sie werden nach dem Auftauen gummiartig – nicht jedermanns Sache.

Vollmilch, Sahne & Co.: Milchprodukte, vor allem solche mit hohem Fettgehalt wie etwa Vollmilch, Sahne, Sauerrahm, Joghurt oder Quark flocken beim Auftauen aus und bekommen eine grießige Konsistenz. Und wer will in seinem Cappuccino schon Stückchen haben. Auch Käse ist nur bedingt für das Einfrieren geeignet. Ist beim Raclette viel Hartkäse übrig geblieben, kann der durchaus in den Gefrierschrank – sollte aber hinterher nur noch zum Überbacken verwendet werden. Frischkäse flockt nach dem Auftauen leicht aus und Weichkäse wird matschig.

Lesen Sie auch: Diese sechs Lebensmittel gehören NIEMALS in die Mikrowelle >>

Wassermelone, Blattsalate, Gurken & Co.: Obst und Gemüse mit einem hohen Wassergehalt, zum Beispiel Tomaten, Gurken, Salate, Trauben, Melonen, viele Beeren und Südfrüchte sind nur bedingt zum Einfrieren geeignet. Sie werden beim Auftauen matschig und damit zum normalen Verzehr unappetitlich. Wer sich allerdings einen Smoothie oder eine Suppe machen möchte, kann auch wasserreiches Obst und Gemüse in den Tiefkühler legen. Bestes Beispiel: Blattspinat kauft man üblicherweise tiefgefroren – weil man ihn sowieso später kocht ist das kein Problem.

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10 leckere kohlenhydratarme Lebensmittel, die auch gesund sind - Business Insider Deutschland

Kohlenhydratarme Lebensmittel werden zunehmend beliebter, auch weil kohlenhydratarme Diäten wie Keto oder Atkins an Popularität gewonnen haben. Die meisten Menschen halten sich an Low-Carb-Diäten, weil sie abnehmen oder ihren Blutzuckerspiegel in den Griff bekommen wollen, meint Natalie Allen. Sie ist Professorin für biomedizinische Wissenschaften an der Missouri State University.

Es gibt keine feste Definition, was genau eine kohlenhydratarme Diät ausmacht. In der Regel werden dabei die Kohlenhydrate auf weniger als 135 Gramm pro Tag begrenzt, was etwa 25 bis 35 Prozent der Gesamtkalorien entspricht, erklärt Kailey Proctor. Sie ist Ernährungsberaterin in der Onkologie am Leonard Cancer Institute des Providence Mission Hospital, USA. Normalerweise machen Kohlenhydrate etwa 50 Prozent der Ernährung aus.

Je nachdem, wie sehr ihr eure Kohlenhydratzufuhr einschränkt, gelten alle Lebensmittel mit weniger als 15 Kohlenhydraten pro Portion als kohlenhydratarm. Hier sind ein paar Beispiele für Low-Carb-Lebensmittel, die ihr in eure Ernährung aufnehmen könnt.

10 leckere kohlenhydratarme Lebensmittel, die auch gesund sind

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Friday, June 4, 2021

Welttag der Lebensmittelsicherheit rückt die globale Bedeutung hochwertiger Lebensmittel in den Fokus - Gütsel

Artikel vom 4. 6. 2021

Am 7. Juni 2021 findet zum dritten Mal der »Welttag der Lebensmittelsicherheit« (World Food Safety Day) der Vereinten Nationen statt. Das Motto des Aktionstages, dass sichere Lebensmittel Mensch, Planet und Wirtschaft unmittelbar und langfristig nutzen, geht alle etwas an. »Hochwertige Lebens- und Futtermittel täglich sicher bereitzustellen, ist eine große Herausforderung für alle Warenketten-Beteiligten«, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Anlässlich des World Food Safety Day macht er auf betrügerische Praktiken mit Lebensmitteln aufmerksam. „Absichtlich verfälschte Produkte stellen ein globales Problem dar und bergen oft gesundheitliche Risiken“, sagt Hensel. Das BfR forscht deshalb aktuell im Rahmen des EU-Forschungsprojekts MEDIFIT an innovativen Labor-Technologien, die Echtheitskontrollen und Rückverfolgungen grenzübergreifend verbessern sollen.

Kommt der Thymianhonig tatsächlich aus Spanien, wie es das Etikett anpreist? Wurde der Ziegenkäse aus Ziegenmilch hergestellt? Kurz: Steckt drin, was draufsteht? Häufig werden Produkte gestreckt, abgewandelt oder durch Zusätze absichtlich verändert – und falsche Angaben auf das Etikett gedruckt. Vor allem beliebte und teure Produkte bieten Kriminellen eine hohe Gewinnmarge. Die langen, globalen Warenketten erschweren es jedoch, die Betrüger zu überführen.

Um die Echtheit von Lebensmitteln sicherzustellen und die Rückverfolgbarkeit verbessern zu können, bedarf es deshalb komplexer Technologien im Bereich der chemischen Analytik und ebenso ausgeklügelter Software-Lösungen. An ihnen forscht das BfR im Rahmen von MEDIFIT zusammen mit elf Partnern aus Behörden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Deutschland, Griechenland, Malta, Spanien, Tunesien und der Türkei. Der Startschuss des EU-Forschungsprojekts fiel im Juni 2020, weitere zwei Jahre läuft die Kooperation. Derzeit werden Analyseverfahren optimiert, erste Daten zusammengetragen und Grundlagen der IT-Anwendungen geschaffen.

Für das BfR steht die Weiterentwicklung sogenannter Fingerprinting-Verfahren im Fokus. Mit ihrer Hilfe kann die Zusammensetzung von Lebensmitteln genau bestimmt und ein individueller chemischer „Fingerabdruck“ ermittelt werden. Dabei kommen insbesondere spektroskopische Analyseverfahren zum Einsatz, die zunehmend auch bei Routinekontrollen von Lebensmitteln genutzt werden.

Mit Blick auf eine zukünftig gemeinschaftliche Anwendung der Fingerprinting-Verfahren zur Überprüfung der Lebensmittelechtheit bedarf es spezifischer Softwarelösungen, mit denen Produzenten, Lebensmittelhändler und Behörden ihre jeweiligen Analysedaten zusammen mit produktbegleitenden Informationen wie Etikett-Angaben verwalten und ebenso zwischen Systempartnern teilen können. Außerdem wird ein cloudbasiertes System entwickelt, mit dem sich die Mitglieder einer beliebigen Warenkette untereinander über Messwerte und passende Datenauswerteverfahren informieren können. Das Medifit-System orientiert sich dabei am Informationsbedürfnis der Verbraucherinnen und Verbraucher und wahrt stets die Eigentumsrechte der Dateneigner.

Medifit steht für »An Interlinked Digital Platform for Food Integrity and Traceability of relevant Mediterranean Supply Chains«. Der Schwerpunkt des Projekts liegt zunächst exemplarisch auf Waren aus den Produktgruppen Käse (in Salzlake) und Honig (zum Beispiel Thymianhonig). Koordiniert wird Medifit von der Aristotle University of Thessaloniki in Griechenland. Die Finanzierung erfolgt über die internationale Förderinitiative »PRIMA« (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area), die durch das Rahmenprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union für Forschung und Innovation unterstützt wird.

Weitere Informationen zu dem Medifit-Projekt unter https://ift.tt/2SV0PPQ …

Über den Welttag der Lebensmittelsicherheit

Im Jahr 2018 wurde der 7. Juni durch die 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York als »Welttag der Lebensmittelsicherheit« (»World Food Safety Day«) festgelegt. Seit dem Jahr 2019 macht der Aktionstag darauf aufmerksam, welche Bedeutung sichere Lebensmittel für den Schutz der Gesundheit haben. Die WHO schätzt, dass allein in der europäischen Region der WHO jährlich über 23 Millionen Menschen durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel erkranken.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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Aldi und dm: Tests von Abfüllstationen auch in NRW gestartet – Lebensmittel, Waschmittel und mehr - Westfälischer Anzeiger

Aldi und dm starten mit Tests von Abfüllstationen.

© Uli Deck & Sebastian Gollnow/ dpa; Collage: RUHR24

Aldi und dm gehen in Sachen Umweltschutz voran. Beide Unternehmen testen vermehrt Abfüllstationen für Lebensmittel oder Waschmittel.

NRW – Unverpackt-Läden, die beispielsweise Müsli zum selber Abfüllen verkaufen, gibt es besonders in Städten immer mehr. Das berichtet RUHR24*.

Aber auch Discounter und Drogerien sehen den Bedarf an nachhaltiger und vor allem wiederverwendbaren Verpackungen. Daher starten Aldi und dm nun mit den ersten Abfüllstationen – auch in NRW profitieren Kunden*.

So führte dm zuletzt eine Abfüllstation ein, an der Kunden Waschmittel und Spülmittel von der dm-Eigenmarke Denkmit, Person und Pril in passende Flaschen abfüllen können. Eine Erstbefüllung einer Verpackung kostet je nach Produkt zwischen 85 Cent und 5,95 Euro. Die zweite Befüllung lohnt sich – sie ist günstiger. Aber auch Aldi startet nun mit einer Abfüllstation für Lebensmittel. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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Aldi und dm: Tests von Abfüllstationen auch in NRW gestartet – Lebensmittel, Waschmittel und mehr - Westfälischer Anzeiger
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„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...