Rechercher dans ce blog

Tuesday, June 1, 2021

Bremen: Initiative rettet tonnenweise Lebensmittel vor dem Müll - t-online

Pro Jahr werden in Deutschland zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet. Eine Bremer Initiative hält dagegen: "Die Büdelretter" sorgen dafür, dass bis zu zehn Tonnen Lebensmittel pro Woche nicht im Müll landen, sondern sinnvoll genutzt werden.

Viele Kisten voller Lebensmittel türmen sich auf dem Hof eines ehemaligen Getränkemarkts in Martfeld, einem Ort vor den Toren Bremens. In den Kisten stecken an diesem Tag Kartoffeln, Salate, Paprika, aber auch frische Nudeln. Vor jeder der Abholstationen stehen im strömenden Regen freiwillige Helfer. Ein Auto nach dem anderen rollt derweil auf den Hof. Die Ehrenamtlichen wuchten Kisten auf Ladeflächen und in Anhänger. Hier sind die "Büdelretter" in Aktion.

So nennt sich die Initiative der Lebensmittelretter um Sandy Ockendorf und Sabrina Kramer, die seit etwa drei Monaten bis zu drei Mal in der Woche insgesamt rund zehn Tonnen Lebensmittel umschlagen und weiterverteilen. Allesamt Nahrungsmittel, die in der Tonne gelandet wären, wenn die Büdelretter sie nicht abgeholt hätten. "Es ist einfach schade, wenn Lebensmittel wegkommen", begründet Sandy Ockendorf ihr ehrenamtliches Engagement.

Waren für lokale Food-Sharing-Gruppen

Von einem Unternehmen erhalten sie die überschüssigen Nahrungsmittel, nachdem andere Institutionen wie die Tafeln sich dort den Teil der Ware ausgesucht haben, den sie verwenden können und dürfen. Für all das, was übrigbleibt, schlägt dann die Stunde der Büdelretter. Sie holen die Ware mit einem Lkw ab und verteilen sie weiter an lokale Foodsharing-Gruppen, die unter anderem in Bremen, Delmenhorst und den Landkreisen Diepholz und Nienburg aktiv sind und die frischen Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit bei sich vor Ort weitergeben.

"Das kann mal ein Lkw sein oder auch mal zwei", beschreiben die Organisatorinnen die Unwägbarkeiten, mit denen die Lebensmittelretter umgehen müssen, wenn sie einen Anruf des Unternehmens erhalten, das ihnen die Ware spendet. Dann heißt es: "Mädels, wir starten mit einer spontanen Tour – und innerhalb von einer Stunde steht alles." Für das Organisationsteam bedeutet das einen großen zeitlichen Aufwand und viel Einsatz – neben Familie und eigentlicher Arbeit. "Denn das hier machen wir komplett ehrenamtlich", sagt Ockendorf.

Spenden für die Lebensmittelrettung

Auch die Helfer vor Ort sind freiwillig im Einsatz und haben sich über Mundpropaganda zusammengefunden. Finanziert werden Ausgaben wie die für den Lkw-Transport oder die Lagerung der kühlpflichtigen Lebensmittel in einem Kühlanhänger komplett über Spenden. "Nur gemeinsam kann man das stemmen und schaffen", erzählt Sabrina Kramer und freut sich: "Da wir hier im Ort alle in meinen Augen toll für gemeinsame Projekte stehen und solche bewältigen können, haben wir viele Helfer gefunden, die regelmäßig mitmachen. Das ist großartig."

Gemeinsam anpacken, damit weniger Lebensmittel in die Tonne wandern: Das ist der Anspruch der Beteiligten. Denn in Deutschland entstehen rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr. Laut eines Gutachtens der wissenschaftlichen Beiräte für Ernährungs-, Agrar- und Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) könnten bei einer 50-prozentigen Reduzierung der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten sechs Millionen Tonnen CO2-Äquivalente an Treibhausgas-Emissionen in Deutschland eingespart werden.

Verteilung erfolgt anonym

Die Aktivitäten der Büdelretter zahlen zudem auf das Ziel der Bundesregierung ein, bis zum Jahr 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren. Außerdem verfolgen sie auch eine soziale Komponente: Jeder Interessierte erhalte unabhängig von seinem Einkommen an den Ausgabestellen gegen eine Spende Lebensmittel. Es gebe auch viele Menschen, die sich schämten, zur Tafel zu gehen, obwohl sie es eigentlich dürften, wissen die Initiatorinnen. Für Menschen wie diese sei der Gang zu den Lebensmittelrettern ideal: "Denn bei uns ist es anonym, und jeder darf kommen."

Der Ablauf bei den Büdelrettern ist optimal organisiert, jeder hat seine Aufgabe, alle packen mit an. "Muskelkater inklusive", sagt Sandy Ockendorf, schmunzelt und fügt an: "Da spart man sich das Fitnessstudio." Die insgesamt 15 Abholer der weiteren Verteilstellen werden über Messenger-Gruppen zeitlich so organisiert, dass die Verteilung der Lebensmittel dem vom Gesundheitsamt genehmigten Hygienekonzept entspricht.

Zudem wird auf dem Parkplatz nur mit Maske und Abstand gearbeitet. Den Hauptanteil der geretteten Lebensmittel mache Gemüse aus. Übrig bleibe am Ende nichts: "Wir werden bis auf die letzte Kiste immer alles los", sagt Ockendorf. Aus ihrer lockeren Initiative wollen die Aktiven in Kürze einen Verein machen. Optimal wäre es für die ehrenamtlich agierende Mannschaft, mittelfristig eine Halle zu finden, in der sie die Ware wetterunabhängig weiterverteilen kann. "Gerade für den Sommer brauchen wir etwas Überdachtes", sagt Sandy Ockendorf. Wer bei den Büdelrettern mitmachen will oder sich für die nächstgelegene Abholstelle interessiert, kann sich per E-Mail an das Organisationsteam wenden: buedelretter@gmail.com

Adblock test (Why?)


Bremen: Initiative rettet tonnenweise Lebensmittel vor dem Müll - t-online
Read More

Gut zu wissen: Diese Lebensmittel vertragen kein Licht - Bild der Frau

Aktualisiert: 01.06.2021 - 19:56

Gut zu wissen Achtung: Das sind Lebensmittel, die kein Licht vertragen

Olivenöl wird nicht ohne Grund in dunklen Glasflaschen verkauft: Es verträgt sich nicht sehr gut mit Licht. Ähnlich verhält es sich mit anderen Lebensmitteln.

Foto: Getty Images/ fcafotodigital

Olivenöl wird nicht ohne Grund in dunklen Glasflaschen verkauft: Es verträgt sich nicht sehr gut mit Licht. Ähnlich verhält es sich mit anderen Lebensmitteln.

Wem geht's nicht genauso: Sobald die Sonne scheint, klettert die eigene Laune munter auf der Stimmungsleiter nach oben. Was uns gut tut, ist für Lebensmittel jedoch nicht unbedingt von Vorteil. Wir verraten, welche Produkte Sie besser im Dunkeln lagern.

Hätten Sie gedacht, dass es Lebensmittel gibt, die Sie vor Licht schützen sollten? Wenn Sie diese falsch lagern und etwa zu viel Sonnenschein aussetzen, werden sie schlecht oder büßen Eigenschaften wie Geschmack und Nährstoffe ein. Der richtige Ort in der Küche ist also durchaus von Bedeutung, wollen Sie das Beste aus Ihren Vorräten herausholen. Deshalb verraten wir Ihnen heute, welche Lebensmittel kein Licht vertragen.

Diese Lebensmittel vertragen kein Licht: Kartoffeln

Nicht ohne Grund lagerten Kartoffeln früher überwiegend im Keller. Sind sie zu viel Licht ausgesetzt, bilden sie kleine grüne Keime, denn der Deutschen liebste Knolle gehört zu den Lichtkeimern. Das Problem: Hat eine Kartoffel erst einmal Keime gebildet, sollte sie am besten nicht mehr verzehrt werden. Deshalb lagern Sie die Knollen am besten in einem Schrank, mit einem Tuch bedeckt in einer Kiste oder einem Eimer, oder eben im Keller. Auch andere Knollen, Kohl- und Wurzelgemüse meiden am besten das Licht. Dazu gehören etwa Karotten, Porree und Rote Bete.

Pssst: Wie vielseitig und vor allem lecker die Kartoffel als Suppe schmeckt, zeigen die Rezeptideen in unserer Galerie:

Olivenöl vor Licht schützen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Öl im Supermarkt immer in grünen oder braunen Flaschen verkauft wird? Das liegt daran, dass es das feine Öl gern dunkel liebt. Die gefärbten Gläser schützen es vor zu viel Lichteinfluss und somit davor, schnell ranzig zu werden.

Falls Sie gern Ihr eigenes Öl herstellen, aber nur durchsichtige Fläschchen vorrätig haben, können Sie dem Problem trotzdem vorbeugen: Malen Sie die Flaschen einfach mit einem dunklen Stift an oder bekleben Sie sie mit Papier.

Überraschend: Auch Schokolade im Dunkeln aufbewahren

Vollmundig und herrlich schokoladig, so schmeckt ein Stück der süßen Nascherei. Aber nur, wenn Sie diese im Schrank aufbewahren. Ansonsten verlieren Schokoladentafeln schnell an Geschmack. Da Schokolade selbst einen eher geringen Wasseranteil aufweist, sollten Sie die Stückchen außerdem immer luftdicht verpacken. So verhindern Sie, dass sie Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen.

Auch interessant: Weiße Schokolade ist deutlich empfindlicher als dunkle und wird bei falscher Aufbewahrung schneller ranzig.

Sie sehen, es gibt durchaus einige Lebensmittel, die nicht gerade zu den Sonnenanbetern zählen und deshalb am besten im Schrank, Keller oder in dunklen Gefäßen aufbewahrt werden. Möchten Sie vom vollen Geschmack profitieren, helfen unsere Tipps bei der Lagerung und beim Genuss.

_______________________________________

Quellen: ernaehrungsvorsorge.de, t-online.de

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen

Adblock test (Why?)


Gut zu wissen: Diese Lebensmittel vertragen kein Licht - Bild der Frau
Read More

Verteilen statt wegwerfen - Süddeutsche Zeitung

Ein Tag über dem Mindesthaltbarkeitsdatum und ab in die Tonne - so ist es Vorschrift für Supermärkte. Für Michael Metzler und seine Frau Katrin Johanna ist das Lebensmittelverschwendung, der sie den Kampf angesagt haben. Die Metzlers sind Foodsharing-Botschafter für den Landkreis und zwei von bereits 110 aktiven Foodsavern in und um Erding. Sie holen von kooperierenden Lebensmittelgeschäften ausrangierte Ware ab und organisieren die kostenlose Verteilung. Der Verein Foodsharing e.V. existiert seit 2012 und agiert vor allem im deutschsprachigen Raum. Seit der Gründung haben sich laut den Angaben auf der Vereinswebseite etwa 380 000 Nutzer registriert.

Die Metzlers sind seit 2018 Lebensmittelretter. "Als wir angefangen haben, gab es in Erding noch nichts, absolute Tabula rasa", erinnert sich Michael Metzler. Mit Unterstützung aus Freising gelang ihm und seiner Frau der Aufbau eines eigenen Bezirks für den Landkreis Erding. "Seit diesem Jahr haben wir aufgeholt und können mit den Nachbarlandkreisen mithalten", bilanziert der ehrenamtliche Foodsaver, "das liegt vor allem daran, dass wir nun auch mit mehreren größeren Supermärkten kooperieren." Genannt werden wollen diese Supermärkte jedoch nicht und auch zu den Abgabemengen sagt Metzler nichts.

Neben noch verzehrbaren Produkten, die wegen des Ablaufdatums nicht mehr verkauft werden dürfen, bekommen die Lebensmittelretter auch aussortiertes Obst und Gemüse. Denn in einem deutschen Supermarkt reichen oft schon kleine Mängel wie ein welkes Blatt an einem Salatkopf, damit die Ware so lange liegen bleibt, bis sie aussortiert wird. In Frankreich gibt es die gesetzliche Regelung, dass aussortierte und abgelaufene Lebensmittel an wohltätige und soziale Organisationen angegeben werden müssen. Metzler merkt aber, dass auch schon auf freiwilliger Basis ein "merkliches Umdenken" im Lebensmittelhandel begonnen habe. Nur Ware, die das Verbrauchsdatum überschritten hat, ist auch bei Foodsavern tabu. Leicht verderbliche Produkte wie Fisch oder Geflügel haben solch eine Angabe, die im Gegensatz zum Mindesthaltbarkeitsdatum nach dem Ablauf dringend vom Verzehr abrät.

Für die Weitergabe der Lebensmittel sind die Abholer wie die Metzlers selbst verantwortlich. Entweder bieten sie "Essenskörbe" auf der Foodsharing-Plattform im Internet an oder sie organisieren die Weitergabe über private Netzwerke. Einer der aktivsten Foodsaver in Erding neben den Metzlers ist Christian Kornberger. Er baut regelmäßig unter seinem Carport vor seinem Haus einen Stand auf. Pro Abholung kann er bis zu 70 Haushalte in seiner Nachbarschaft in Williamsville mit Lebensmitteln versorgen.

Die meisten Lebensmittel retten in Deutschland allerdings immer noch die Tafeln. Nach Angaben des Dachverbandes sind es jedes Jahr 265 000 Tonnen. Zum Vergleich: Foodsharing hat laut eigener Statistik seit seiner Gründung vor neun Jahren insgesamt knapp 50 000 Tonnen Lebensmittel gerettet. Michael Metzler sieht das Foodsharing-Netzwerk nicht als Konkurrenz zu der Hilfsorganisation: "Die Tafeln haben meiner Meinung nach immer Vorrang, da bei ihnen der soziale Faktor im Vordergrund steht. Uns geht es ja vor allem um den ökologischen Aspekt."

Besonders betont Metzler den Netzwerkcharakter von Foodsharing. Eine interaktive Karte auf der Internetseite zeigt, wo sogenannte "Fairteiler" - öffentlich zugängliche Tauschorte wie zum Beispiel Kühlschränke - stehen. So etwas gibt es aber in Erding noch nicht. Ebenfalls online einsehbar sind die Essenskörbe, die in der Umgebung abzugeben sind.

Wie Foodsharing verfolgt auch die Berglernerin Arjeta Ajdini das Ziel, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Im Januar gründete sie die Facebook-Gruppe "Kostenlose Lebensmittel ED & Umgebung", die inzwischen mehr als 800 Mitglieder zählt. Bei Ajdinis Initiative steht - anders als bei den Metzlers - die Weitergabe zwischen Privathaushalten im Vordergrund. Das Konzept ist denkbar einfach: ein Foto, das Mindesthaltbarkeitsdatum und den Abholort in die Gruppe posten und warten, bis sich jemand meldet. Solche Gruppen gibt es überall in Deutschland, sagt Ajdini. Auf die Idee, auch in Erding eine zu gründen, sei sie durch die Corona-Pandemie gekommen: "Viele Menschen sind durch Corona finanziell abgerutscht. Gleichzeitig hat aber bestimmt jeder zu Hause noch gute Lebensmittel, die er nicht mehr braucht oder nicht mag." In die Gruppe gestellt werden darf alles, was noch zum Verzehr geeignet ist. Wichtig ist Ajdini nur, dass die Mitglieder zuverlässig sind. Inzwischen werden über die Gruppe aber nicht mehr nur von Menschen verschmähte Produkte weitergegeben. "Ich habe selbst eine sehr verwöhnte Katze und deshalb zu Hause einiges an Tierfutter rumstehen", berichtet Arjeta Ajdini. Nach vorheriger Abfrage in der Facebook-Gruppe fährt sie etwa alle zwei Wochen von Haushalt zu Haushalt und sammelt Futter und Zubehör ein, das sie dann an den Tierschutzverein Erding spendet.

Das Ziel beider Initiativen bleibt indes das gleiche: der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen. Laut einer Studie des Kompetenzzentrum für Ernährung Bayern werfen Privathaushalte im Freistaat pro Kopf und Jahr 65 Kilogramm Lebensmittel weg. Davon seien circa 45 Kilogramm vermeidbar. "Eine soziale und ökologische Sünde", wie Michael Metzler findet.

Adblock test (Why?)


Verteilen statt wegwerfen - Süddeutsche Zeitung
Read More

Lebensmittel: Vorsicht, Falle! - NR-Kurier - Internetzeitung für den Kreis Neuwied

Nachricht vom 01.06.2021    

Hast du auch schon mal etwas so lange aufbewahrt, bis du es „guten Gewissens“ entsorgen kannst? Falls ja, bist du in die Aufschiebungs-Falle getappt.

Linkenbach. „Auf der einen Seite wissen wir, dass das Wegwerfen von Lebensmitteln der Umwelt schadet. Auch entstehen Kosten, wenn man dann das Produkt neu kauft. Auf der anderen Seite verbinden wir negative Assoziationen mit abgelaufenen Lebensmitteln. Sie lagen vielleicht länger herum und sehen nicht mehr so schön aus, so dass man vielleicht sogar vermutet, dass es riskant sein könnte, die Lebensmittel zu essen“, fasst Dr. Buttlar von der Universität Trier das Dilemma zusammen.

Um diesen Konflikt von vorneherein zu vermeiden, empfiehlt er im Fall von frisch zubereiteten Lebensmitteln die einfache 2-2-2-Regel: Ohne weitere Überprüfung sind sie zwei Stunden außerhalb des Kühlschranks, zwei Tage im Kühlschrank und zwei Monate im Gefrierfach haltbar. Auch nach dieser Frist können zubereitete Lebensmittel genießbar sein, sollten aber auf Aussehen, Geruch und Geschmack geprüft werden. „Ohne eine Änderung unserer Gewohnheiten werden wir die Lebensmittelabfälle nicht ausreichend reduzieren können“, unterstreicht Dr. Buttlar, der eine aktuelle Studie zum Thema veröffentlicht hat.

Ein Lebensmittel, das sich nach der Zubereitung kaum länger hält als 2 Tage, ist beispielsweise Reis. Als Klassiker aus der Resteküche empfiehlt sich gebratener Reis. Einfach Gemüse, Fleisch et cetera anbraten, Reis vom (Vor-)Vortag kurz mit anbräunen und fertig ist der Snack für die ganze Familie. Doch Resteverwertung mit Reis gelingt nicht nur pikant, sondern beispielsweise auch mit einem köstlichen Reis-Frucht-Joghurt, bei dem noch Obstreste verwertet werden können:

160g gekochter Reis,
200g Joghurt,
200g Früchte deiner Wahl mischen.

Die Speise optional mit Zimt und einem Süßungsmittel süßen und schon ist der fruchtige Zwischensnack fertig.
(PM)


Jetzt Fan der NR-Kurier.de Lokalausgabe Puderbach auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
 

Adblock test (Why?)


Lebensmittel: Vorsicht, Falle! - NR-Kurier - Internetzeitung für den Kreis Neuwied
Read More

DPD Pickup bietet neue Abholstation für Online- und Lebensmittel-Bestellungen - Logistik Watchblog

In französischen Großstädten ist ein neues Abholsystem für online getätigte Food- und auch Non-Food-Bestellungen geplant. 

DPD Pickup drive
© DPDgroup

Im Zuge der zunehmenden Online-Bestellungen schätzen Kunden digitale, aber bequeme Services. Auf diese Nachfrage reagieren die DPDgroup / La Poste und der Einzelhandelsriese Carrefour – nach der Schwarz-Gruppe das zweitgrößte Einzelhandelsunternehmen in Europa.

Gemeinsam wollen sie ein Abholnetz schaffen, bei dem sowohl Lebensmittel aus dem Angebot der Supermarktkette als auch Online-Bestellungen abgeholt werden können. Ziel sei es, die sogenannten Pickup drives „zu einem unverzichtbaren Service in jedem Stadtviertel zu machen und das tägliche Leben zu erleichtern“, verkündet die DPDgroup in einer Mitteilung

Anzeige

Erster Standort in Paris eröffnet

Die Kooperation wurde mit der DPD-Tochtergesellschaft Pickup geschlossen, die mit 15.000 Abholstellen und 500 Schließfächern als Marktführer für Paketabholung in Frankreich gilt. Die Pickup-Points erhalten täglich Lieferungen von den Zustellern, u. a. auch von DPD France. Über 8.000 Online-Händler nutzen den Service bereits, darunter Zalando, Amazon, Nespresso, Sephora, Mango oder auch Decathlon.

Die Carrefour-Kunden sollen ihre auf Carrefour.fr oder über die Carrefour-App bestellten Lebensmittel noch am selben Tag abholen können. Der erste Standort in der Pariser Fußgängerzone, der Rue de Lorrain, wurde am 26. Mai eröffnet. An diesem können die Kunden von montags bis samstags jeweils von 9 bis 21 Uhr ihre Sendungen erhalten. Mehrere Dutzend weitere solcher Standorte in französischen Großstädten, die auf demselben Modell basieren, sollen schon bald folgen.

Adblock test (Why?)


DPD Pickup bietet neue Abholstation für Online- und Lebensmittel-Bestellungen - Logistik Watchblog
Read More

Internes Papier: Nestlé hält Großteil seiner Lebensmittel für ungesund - Business Insider Deutschland

Jeff Greenberg/Education Images/Universal Images Group via Getty Images

Ein internes Papier, das unter Führungskräften des weltgrößten Nahrungsmittelherstellers Nestlé verbreitet wurde, nährt Zweifel an der Qualität vieler Nestlé-Produkte.

Demnach erfüllen mehr als 60 Prozent der Speisen und Getränke des Konzerns nicht die „anerkannte Definition von gesund“, berichtet das manager magazin.

Nicht in die Daten eingeschlossen sind Babynahrung, Tierfutter oder speziell für Menschen mit Gesundheitsproblemen hergestellte Nahrung.

Welche Lebensmittel gesund sind, darüber herrscht inzwischen ein gewisser Konsens. „Frühstückscerealien für die ganze Familie“ zählen für viele Menschen nicht dazu. Ihnen haftet der Ruf an, zu viel Zucker zu enthalten. Einer der Hersteller von Cerealien ist der Lebensmittelkonzern Nestlé. Der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller hat noch viele andere Produkte im Angebot. Dass einige davon der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind, ist jetzt praktisch verbrieft: Sogar Nestlé selbst stuft sie als potenziell ungesund ein, wie ein internes Papier enthüllt.

Wie das manager magazin unter Berufung auf einen Beitrag in der Financial Times (FT) berichtet, erfüllen mehr als 60 Prozent der Speisen und Getränke aus dem Sortiment des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns nicht die „anerkannte Definition von gesund“. Laut FT war das in einer Nestlé-internen Präsentation unter Führungskräften des Unternehmens verbreitet worden. Einige Produktkategorien könnten demnach auch niemals die Kriterien für die Bezeichnung „gesund“ erfüllen können, ganz gleich, welche Anstrengungen Nestlé zu diesem Zweck unternehme.

Nur 37 Prozent aller Lebensmittel und Getränke von Nesté erhalten dem Papier zufolge eine Bewertung von 3,5 Sternen oder mehr von möglichen fünf Sternen beim australischen „Health Star Rating“, einem allgemein anerkannten Bewertungssystem für Lebensmittel. Besonders schlecht kommen dabei – wenig überraschend – die Bereiche Süßigkeiten sowie Getränke weg. Nestlé zufolge könne ab 3,5 Sternen von „gesund“ gesprochen werden, so die „FT“.

Nicht in die Daten eingeschlossen: Babynahrung, Tierfutter und Spezialnahrung

In den Daten, die der Präsentation zugrunde liegen, sind verschiedene Produktbereiche von Nestlé nicht eingeschlossen, darunter Babynahrung, Tierfutter oder speziell für Menschen mit Gesundheitsproblemen hergestellte Nahrung. Die Zahlen stünden daher insgesamt für etwa die Hälfte des Nestlé-Jahresumsatzes von rund 92,6 Milliarden Schweizer Franken (84,4 Milliarden Euro).

Von Nestlé war bislang keine Stellungnahme zum Thema zu bekommen. Die Verantwortlichen bei Nestlé wollen laut FT aber noch 2021 entscheiden, wie der Konzern die Qualität seiner Produkte verbessern kann.

Adblock test (Why?)


Internes Papier: Nestlé hält Großteil seiner Lebensmittel für ungesund - Business Insider Deutschland
Read More

„Blaue Zonen“: Sieben Lebensmittel essen Menschen, die besonders lang leben - FOCUS Online

In den sogenannten „Blauen Zonen“ leben die Menschen nicht nur länger, sondern oft auch gesünder. Einer der Hauptfaktoren für ihre Langlebi...